See veralgt und verlandet zunehmend
Hintergrund der Messung ist die anhaltende Veralgung und Verlandung des Sees. Bei dem circa 500 Hektar großen Gewässer handelt es sich um einen Niedermoorsee, der im Durchschnitt nur bis zu einem Meter tief ist und über geringe Fließgeschwindigkeiten verfügt. Seit den 1990er Jahren wurden Teile eines Sanierungskonzeptes umgesetzt. Die Ergebnisse der topographischen und hydrographischen Messungen, die unter Leitung von Dozent Tobias Berndt durchgeführt wurden, sollen als Planungsgrundlage in eine Erweiterung des Gewässersanierungskonzeptes einfließen.
Um die Schlicktiefe des vom Landschaftsschutzgebiet umgebenen Gewässers zu ermitteln, wurde ein 50 mal 50 Meter großes Raster über den Nordteil des Großen Meeres gelegt und von den Booten aus gemessen. An der Schilfkante und in ausgewählten Uferbereichen kamen Watthosen zum Einsatz. Ein Großteil der Uferbereiche durfte von den Studierenden nicht betreten werden, da es sich hierbei um geschützte Vogelbrutplätze handelte.

