Sanierung, Umnutzung, Verdichtung
Trotz widriger Wetterbedingungen am Donnerstag ließ sich die Gruppe nicht davon abhalten, drei spannende Projekte zu besichtigen. Den Auftakt bildete die Sanierung und Erweiterung des Midsommerland-Bads in Harburg, bei der komplexe funktionale Anforderungen und gestalterische Aspekte im Bestand zusammengeführt werden. Anschließend stand die Umnutzung des Parkhauses am Gröninger Hof neben der Hauptkirche St. Katharinen auf dem Programm, das ein Beispiel für die Transformation innerstädtischer Infrastruktur hin zu neuen Nutzungskonzepten darstellt. Den Abschluss des Tages bildete ein Projekt am Alten Wall, bei dem unter Weiterverwendung bestehender Bausubstanz eine innerstädtische Verdichtung im Kontext eines Hotelumbaus realisiert wird.
„Ich fand die Exkursion echt lehrreich, weil man gut sehen konnte, wie vielfältig und auch komplex die Baubranche ist. Vor allem die praktischen Eindrücke haben mir geholfen, vieles aus dem Studium besser zu verstehen.“
Silvana Osso, Studentin Bauingenieurwesen
Neubau in der Marsch und in der Höhe
Der Freitag zeigte sich dann von seiner besten Seite: Bei strahlendem Sonnenschein konnte die Gruppe zwei weitere Projekte erkunden. In Bergedorf wurde der Neubau des Bille-Gymnasiums mit integrierter Zwei-Feld-Sporthalle besichtigt, der moderne Bildungsarchitektur mit funktionalen Anforderungen verbindet. Den Höhepunkt der Exkursion bildete die Aufstockung des Hochbunkers an der Feldstraße mit einer eindrucksvollen Aussicht über die Stadt.