JW: Herr Blau, die Projektbewilligung durch die DFG ist ein großer Erfolg. Wie viel Arbeit ging der Bewilligung voraus?
Blau: Vorausgegangen ist insbesondere unsere Arbeit in der Forschergruppe „Individualisierte Hörakustik“, die seit 2011 durch die DFG gefördert wird. Wir haben in 2016 angefangen den Antrag für den Sonderforschungsbereich zu planen. Im Herbst 2016 haben wir eine Projektskizze eingereicht, die begutachtet und zur Förderung empfohlen wurde, sodass wir im Herbst 2017 einen Vollantrag einreichen „durften“. Im Februar 2018 waren dann internationale Gutachter bei uns vor Ort, die uns mit Fragen „ausgequetscht“ haben. Die Chance der Bewilligung eines Sonderforschungsbereiches ist eher klein – umso mehr freuen wir uns, dass er bewilligt wurde.
JW: Das klingt nach einem enormen Vorbereitungsaufwand. Hat er sich gelohnt? Inwiefern?
Blau: Ja, natürlich! Die Förderung durch die DFG ermöglicht uns für zunächst vier Jahre, ein Promotionsvorhaben in Kooperation mit der Universität Oldenburg voranzutreiben und dabei ein sehr spannendes Thema weiterzuverfolgen.


