Bremen. „Das Projekt endet – der Impact geht weiter“: Mit einem positiven Ausblick auf die Effekte der Digitalisierung für Wärmewende- und Mehrwertanwendungen zog die Abschlusskonferenz des Forschungsprojekts WärmewendeNordwest (WWNW) am 11. September eine erste gemeinsame Bilanz. Die Konferenz mit abwechslungsreichem Programm und rund 100 Teilnehmer:innen fand in den Räumen der Fakultät Architektur, Bau und Umwelt an der Hochschule Bremen (HSB) statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Grußworte von Prof. Dr. Jürgen Knies, Hochschule Bremen, und Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff, Vorstandsvorsitzender des OFFIS e.V. – Institut für Informatik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
„Die Wärmewende ist eine zentrale Säule der Energiewende. Gebäude- und Prozesswärme sollen in Zukunft deutlich weniger Kohlendioxid freisetzen. Hier spielt neben der Sanierung auch die Digitalisierung eine zentrale Rolle.“
Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff.
Gefördert mit circa 16,3 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, erforschte das Gesamtkonsortium WWNW mit 21 Projektbeteiligten in den letzten fünf Jahren innovative Facetten der Digitalisierung der Wärmewende. Moderatorin Anja Floetenmeyer-Woltmann führte nach ihrer Keynote “Klimakommunikation – Fakten verändern kein Verhalten” durch die Veranstaltung. Mit Bezug zur kommunalen Praxis beleuchteten Oliver Feindt (wesernetz Bremen GmbH) und Frank Estler (swb Services GmbH) in ihrem Fachvortrag aktuelle Entwicklungen der Wärmeversorgung in Bremen.


