Wie die Form von kleinsten, vibrierenden Systemen so verbessert werden kann, dass sie unter gegebenen Bedingungen optimal funktionieren, ist Thema eines gemeinsamen Forschungsprojektes von der Jade Hochschule und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT). „Die gute Klangqualität einer Stradivari-Geige leitet sich von ihrer Form und den verwendeten Materialen des Klangkörpers ab“, erklärt Prof. Dr. Jan Gerrit Korvink vom KIT. „Stellen Sie sich vor, man könnte aus dem Klang einer Geige auf ihre Form und Materialzusammensetzung schließen.“ In dem Forschungsprojekt „Topologieoptimierung miniaturisierter multiresonanter Systeme beschleunigt durch Modellordnungsreduzierung“ möchte Korvink gemeinsam mit Prof. Dr. Tamara Bechtold von der Jade Hochschule das zu Grunde liegende numerische Problem untersuchen – anwendbar nicht nur auf Musikinstrumente, sondern vielmehr auf alle vibrierenden Systeme, insbesondere Mikrosysteme.

Wissens- und Technologietransfer katrin.keller@jade-hs.de






