JW: Herr Pesch, was hat Sie zum Wechsel an die Jade Hochschule bewogen?
Pesch: Bereits seit 2002 führe ich Lehrveranstaltungen und Schulungen in Geoinformationssystemen an Universitäten, Hochschulen, wissenschaftlichen Institutionen und Behörden durch. Während meiner Zeit als Mitarbeiter und Forschungskoordinator an der Universität Vechta habe ich die Arbeit mit Studierenden immer sehr angenehm empfunden, was ein Grund dafür war, entsprechende Veranstaltungen auch während meiner Zeit in der freien Wirtschaft weiter anzubieten. Die Professur eröffnete mir nun die Möglichkeit, meine erworbenen Lehrkompetenzen fortzusetzen und praxisnah anzuwenden. Darüber hinaus empfand ich die Zusammensetzung des Fachbereichs Bauingenieurwesen Geoinformation Gesundheitstechnologie im Hinblick auf meine Forschungsausrichtung sehr attraktiv. So liegt einer meiner Schwerpunkte in methodischen Fragen der Meeresumweltwissenschaften inkl. des Meeresnaturschutzes. Dabei spielen Geoinformationssysteme und explorativ-statistische Verfahren eine grundlegende Rolle. Vor allem mit der Geodäsie, der Geoinformatik und dem Wirtschaftsingenieurwesen verfügt die Abteilung über Disziplinen, von denen ich mir wertvolle Synergieeffekte verspreche.
Zudem bin ich der Region privat sehr zugetan. Oldenburg ist eine sehr schöne Stadt und als gebürtiger Norddeutscher fühle ich mich hier sehr wohl.




