„Wir wissen, dass sich sowohl die Aufmerksamkeits- als auch die Geduldsspanne von jungen Menschen im Vergleich zu anderen Generationen verändert haben. Mit dem Lightboard Studio haben wir nun die Möglichkeit, unsere Lehrinhalte audiovisuell und zeitlich so aufzubereiten, dass sie im kurz-und-knackigen Format, was für junge Menschen so beliebt zu sein scheint, komplementär zu den mehr traditionellen Lehrformaten zur Verfügung stehen“, sagt Athanassiou. „Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem neuen Instrument eine Möglichkeit schaffen, dass Studierende Inhalte nicht nur für Klausuren auswendig lernen, sondern dass sie wissbegieriger werden und dass sich das Lernverhalten sowohl effizienter als auch nachhaltiger gestalten wird.“
Das Lightboard Studio hat viel Potential. Weitere Ideen zur Nutzungs beinhalten verschiedene Anwendungsbeispiele. So könnten auch Dozent_innen der Studienorte Oldenburg und Wilhelmshaven oder auch Verwaltungsmitarbeiter_innen das Studio für neue Medienformate nutzen. Auch Gastvorträge, Interviews oder Trainingsvideos können von Hochschulangehörigen mit dieser Technologie durchgeführt werden. Aber auch die Studierenden sollen eingebunden werden. „Ich möchte die Studierenden auch aktiv in die Nutzung des Studios involvieren“, plant Chiotoroiu. Je nach Auslastung könnte es auch möglich sein, dass Externe das Studio nutzen können. „Bisher sind viele Ideen noch Zukunftsmusik. Wir müssen schauen, wie sich die nächsten Wochen und Monate gestalten lassen“, erklärt Athanassiou.
Übergreifendes Ziel ist es – so erhoffen es sich die beiden Professoren – dass Studierende die Lernziele erreichen aber auch weiterhin Spaß am Studium haben. Gleichzeitig wollen sie den innovativen Ansatz, den der Fachbereich Seefahrt & Logistik an vielen Stellen pflegt, weiter ausbauen.
„Das Lightboard Studio trägt maßgeblich zur Attraktivität unseres Fachbereichs bei. Wir planen, unseren Studierenden jedes Semester etwas Neues zu bieten.“
Prof. Dr. Laurentiu Chiotoroiu
Finanziert wurde das Lightboard Studio mit bisher rund 24.000 Euro durch das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Rahmen der Unterstützung der Digitalisierung der Lehre für die Digitalisierungsprofessuren (DigiProf-Support) und aus Mitteln einer internen Förderung durch das Präsidium der Jade Hochschule, einem Programm zur Weiterentwicklung der Lehre.