Wilhelmshaven. Ganz im Zeichen der Pressefreiheit stand diese Woche für rund 30 Studierende von acht verschiedenen europäischen Hochschulen, die auf Einladung des Studiengangs Medienwirtschaft und Journalismus an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven zu einer gemeinsamen Factcheck-Woche zusammengekommen sind. Vertreten waren die Autonome Universität Barcelona (Spanien), die Haaga Helia Universität Helsinki (Finnland), die Hochschule Utrecht (Niederlande), die Thomas More Hochschule in Mechelen (Belgien), die University of Georgia (Tiflis, Georgien) sowie die Mariupol State University und die Kyiv Metropolitan University (Ukraine) und die Jade Hochschule selbst.
Pressefreiheit vor dem Hintergrund des Angriffskriegs auf die Ukraine
„Unsere EUFactcheck-Woche hat sich thematisch auf Pressefreiheit vor dem Hintergrund des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine, hybride Kriegsführung in Europa und den Einfluss von Bots and KI-generierter Propaganda im Internet fokussiert“, erklärt Alice Düwel, Lehrkraft für besondere Aufgaben im Studiengang Medienwirtschaft und Journalismus, die das mit EU-Mitteln geförderte Projekt organisiert hat.
„Für uns alle war es im Laufe der Woche ein wichtiges Learning, zu sehen, wie unterschiedlich die Sicherheitssituation in den teilnehmenden Ländern ist, darunter ja die Ukraine und Georgien. Selbst das Beziehen von Daten von Organisationen wie Reporter ohne Grenzen, die in Russland unterwünscht sind, kann zu Repressionen für Journalist_innen und Factchecker_innen führen, die diese Daten nutzen. Ich fand es beeindruckend, wie mutig die Studierenden damit umgehen.“
Alice Düwel



