Damit sich ausländische Studierende in der deutschen Hochschullandschaft zurechtfinden und ihr Studium erfolgreich beenden können, benötigen sie insbesondere zum Zeitpunkt des Studiums Unterstützung.
„Wir tragen mit dem Jade College dafür Sorge, dass ausländische Studierende erfolgreich bei uns studieren können.“
Prof. Dr. Juliane Benra, Vizepräsidentin für Internationales
Darüber hinaus sei mittelfristig das Ziel, insbesondere dem Fachkräftemangel in der Region entgegenzuwirken. Das Jade College ziele nämlich darüber hinaus darauf ab, dass sich Bildungsausländer nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums weiterhin an die Region gebunden fühlen.
Strategisches Projekt für die Hochschule und die Region
Das Jade College ist ein einjähriges Studienvorbereitungsprogramm, in dem zunächst 25 Plätze für internationale Studierende mit einer Hochschulzugangsberechtigung geschaffen werden. Geplant ist der Start für das Wintersemester 2021/22 und wird vom DAAD mit 500.000 Euro für zunächst zwei Jahre gefördert. Die Jade Hochschule strebt aber eine Verstetigung an, das wurde in der Kick-off-Veranstaltung am vergangenen Freitag betont. Hochschulpräsident Prof. Dr. Manfred Weisensee unterstreicht die Bedeutung des Projektes.
„Hierbei handelt es sich um eines der strategisch wichtigsten Projekte der Jade Hochschule und der Region in den kommenden Jahren.“
Hochschulpräsident Prof. Dr. Manfred Weisensee
In zwei Einheiten konnten sich die rund 60 Teilnehmenden der Kick-off-Veranstaltung aktiv in die Ideensammlung zum Projektstart einbringen. Zunächst hatten sie die Gelegenheit, mit ausländischen Studierenden zu sprechen und zu erfahren, welche Hürden sie in ihrem Studium meistern müssen. In einer zweiten Runde wurden sie aufgerufen, Erfahrungen und Anregungen zu unterschiedlichen Themengebieten einfließen zu lassen, die dann in weiteren Sitzungen mit dem Lenkungsausschuss und einer Arbeitsgruppe ausführlich ausgearbeitet werden.






