• „Die Realisierung von Familienfreundlichkeit im Studium und in der Arbeitswelt ist ein elementarer Schritt um die Gleichstellung voranzubringen. Egal ob Kindererziehung oder Pflegeverantwortung - Familienfreundlichkeit ist eine Querschnittsaufgabe und betrifft alle Mitglieder der Jade Hochschule“, sagt die zentrale Gleichstellungsbeauftragte Dörte Schneider. Bereits seit 2011 verfolge die Jade Hochschule mit dem audit familiengerechte hochschule einen systematischen Umsetzungsprozess, um familiengerechte Studien- und Arbeitsbedingungen zu festigen.

    Auch für die nächsten Jahre ist eine Vielzahl von Maßnahmen geplant, die zur familiengerechten Ausrichtung der Hochschule beitragen. Marie Fischer, Koordinatorin für das audit in der Gleichstellungsstelle der Jade Hochschule: „Wir möchten unser bereits bestehendes Angebot in der Hochschule noch bekannter machen, zum Beispiel indem wir unseren Internetauftritt überarbeiten und Best-Practice Beispiele veröffentlichen.“ Vorgesehen ist zudem die Einführung einer „ElternCard“ für Studierende, die dazu dient, Formalitäten einfacher zu gestalten – sei es bei der Beantragung eines Nachteilsausgleiches, als Parkkarte oder Schlüsselkarte für Still- oder Eltern-Kind-Räume. Zudem sind Angebote für Väter an der Jade Hochschule geplant, wie zum Beispiel gemeinsame Vater-Kind-Aktionen.

    Das jeweils für drei Jahre von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung vergebene Qualitätssiegel bekam die Hochschule für ihre familienfreundlichen Studien- und Arbeitsbedingungen verliehen. Das Zertifikat wird im Sommer in Berlin übergeben.

    Studierende und Mitarbeiter_innen mit Familienaufgaben erfahren an der Jade Hochschule zahlreiche Unterstützungs- und Beratungsangebote. Foto: Piet Meyer/Jade HS
    Studierende und Mitarbeiter_innen mit Familienaufgaben erfahren an der Jade Hochschule zahlreiche Unterstützungs- und Beratungsangebote. Foto: Piet Meyer/Jade HS