Neues Land, neue Leute, neue Arbeit
Nach der Organisation folgte die Vorfreude auf die bevorstehende Zeit. „Es kommt etwas Neues auf einen zu - ein neues Land, neue Leute und auch eine neue Arbeit“, erzählt Ann-Kathrin von der aufregenden Zeit. „Prinzipiell überwog aber die Freude. Man fährt schließlich in das Land von Pizza und Pasta.“ Da Deutsch die Arbeitssprache in ihren Praktikumsbetrieb war und somit alle Kolleginnen und Kollegen fließend Deutsch oder auch Englisch sprachen, hatte Ann-Kathrin keine Probleme mit den fehlenden Italienisch-Kenntnissen. Und die Unterschiede zu der Arbeit in Deutschland? „In Italien wird das alles etwas entspannter gesehen. Es war beispielsweise so, dass sich alle geduzt und mit Vornamen angesprochen haben. Das hat das Arbeiten und Eingewöhnen sehr viel leichter gemacht“, erinnert sich die Studentin. Viel Zeit um das Land kennenzulernen hatte Ann-Kathrin jedoch nicht. Ihre freien Tage verbrachte sie am Lago Maggiore oder mit Ausflügen nach Mailand.
Ein sehr schönes Land mit sehr netten Menschen
Die Erfahrung im Ausland auf sich allein gestellt zu sein und ungewohnte Situationen allein durchstehen zu müssen, haben Ann-Kathrin geholfen, viel über sich selbst zu lernen. Auch wenn in ihrem Praktikumsbetrieb nicht immer alles so lief, wie sie es sich vorgestellt hatte und sie keinen Italienisch-Kurs belegen konnte, kann Ann-Kathrin ein Praxissemester in Italien empfehlen.
„Ich habe Italien als ein sehr schönes Land mit sehr netten Menschen kennengelernt. Außerdem habe ich für mich gemerkt, dass Italienisch eine schöne Sprache ist, die ich nach meinem Abschluss gern lernen möchte.“