Wilhelmshaven.Bonn. In einem international angelegten Medienprojekt haben sich Studierende der Jade Hochschule gemeinsam mit der DW Akademie Bonn mit journalistischer Praxis und Pressefreiheit auf verschiedenen Kontinenten auseinandergesetzt. Inhaltlich standen dabei unterschiedliche Arbeitsbedingungen und berufliche Werdegänge von Journalist_innen sowie aktuelle Herausforderungen für den Journalismus in Afrika, Asien, Amerika und Europa im Mittelpunkt. Das Projekt fand im Rahmen des Kurses „project media practice“ im Master-Studiengang Management digitaler Medien der Jade Hochschule statt und wurde in diesem Wintersemester von Prof. Dr. Beate Illg mit dem Fokus auf Interkulturalität angeboten.
Der Kern des Konzepts: interkulturelle Projektarbeit und internationale Kooperation
Es nahmen neben den regulären Master-Studierenden auch internationale Gaststudierende des Bachelor-Studiengangs Medienwirtschaft und Journalismus teil und brachten ihre persönlichen Erfahrungen aus den Herkunftsländern ein, darunter Nepal, Rumänien und die USA. Außerdem waren Studierende der DW Akademie Teil des Kurses. Sie bietet den Master-Studiengang „International Media Studies“ (IMS) in Kooperation mit der Hochschule Bonn Rhein-Sieg und der Universität Bonn an. Dieser richtet sich an Nachwuchsjournalist_innen aus der ganzen Welt, die bereits einen Bachelor-Abschluss und Arbeitserfahrung im journalistischen Bereich haben. Unter der Leitung von Dozentin Mira Keßler arbeiteten die Bonner gemeinsam mit den Wilhelmshavener Studierenden in gemischten Teams.
Je eine dieser Kleingruppen beschäftigte sich tiefergehend mit den journalistischen Rahmenbedingungen in einem Land ihrer Wahl aus einem zuvor festgelegten Kontinent und führten Interviews mit vor Ort arbeitenden Journalist_innen. Untersucht wurden Nepal, Brasilien, Äthiopien, Ägypten und die Schweiz. Der inhaltliche Schwerpunkt der Jade Hochschule lag dabei auf Karrierewegen, Motivation und beruflichen Herausforderungen im Journalismus. Die Studierenden der DW Akademie konzentrierten sich ergänzend auf die Rolle und Entwicklung künstlicher Intelligenz in den Mediensystemen der untersuchten Länder. In regelmäßigen Online-Meetings wurden die Zwischenergebnisse der Gruppe zusammengeführt und diskutiert.


