„Mit der ,Alten Feuerwache‘ gewinnt der Campus Oldenburg einen hochmodernen Lern- und Arbeitsort für die Gesundheitsstudiengänge der Jade Hochschule."
Falko Mohrs
"Auf rund 800 Quadratmetern bieten sich beste Voraussetzungen für Schulungen, Skills-Labs, wissenschaftliches Arbeiten und den Austausch der Studierenden. Damit bekommt der wachsende und für die Region bedeutsame Fachbereich ,Gesundheit und Technik‘ einen Standort, der gute Bedingungen für Studium und Lehre bietet – und zugleich ein deutliches Signal der Stärkung der Gesundheitsversorgung im Nordwesten setzt“, sagt Mohrs.
„Ein neues Gebäude in einer alten Hülle“
„Ich freue mich, diese neue Wirkungsstätte einweihen zu können“, sagt Prof. Dr. Frank Wallhoff, Studiendekan der Abteilung Technik und Gesundheit für Menschen. „Das Entwicklungspotenzial des Fachbereichs Gesundheit und Technik in Gründung ist groß. Nicht nur bei den Studiengängen, sondern auch in der Forschung – im Zusammenspiel von Mensch und Technik.“
Umfassende Sanierung vom Keller bis ins Dachgeschoss
Während der Sanierungsarbeiten wurden die denkmalgeschützte Fassade und das Dach instandgesetzt. Im Inneren erfolgte eine umfassende, energetisch zeitgemäße Modernisierung: Die Erneuerung des Dachstuhls, der Einbau neuer Fenster und barrierefreier Eingangstüren sowie die Sanierung des Mauerwerks. Die Holzbalkendecken wurden durch Stahlbetondecken ersetzt, ein Fahrstuhl eingebaut und die technische Gebäudeausstattung vollständig erneuert. Auch neue sanitäre Anlangen wurde installiert.
Die Wärmeversorgung erfolgt über ein Blockheizkraftwerk sowie eine Wärmepumpe über die zentrale Wärmeversorgungsanlage auf dem Campus mit Anschluss an das vorhandene Nahwärmeversorgungsnetz.
„Wir haben das Gebäude vom Keller bis zum Dachstuhl umfassend saniert und es zugleich technisch auf den neuesten Stand gebracht“, sagt Cedrik Strüver, Leiter der Regionalstelle Oldenburg beim Staatlichen Baumanagement Region Nord-West.
„Das Projekt zeigt, dass sich der Erhalt historischer Bausubstanz und die Anforderungen an zeitgemäße Nutzung sowie regenerative Energieversorgung sehr gut miteinander verbinden lassen.“