• Einzelnes erhellen

    „Ich habe den Studierenden bewusst keine Themen vorgegeben“, erklärt Rothaus. Ziel war es nicht, den „Kosmos“ der Stadt komplett zu ergründen, sondern Einzelnes zu erhellen. Dazu gehört auch ein reflektierter Umgang mit gängigen Klischees der Stadt: „Ja, wir sehen Fahrräder und Hundehütten. Aber auch die Autobahn kommt ins Blickfeld und wir zeigen Orte und Situationen, die zu Oldenburg gehören, an die man aber vielleicht nicht im ersten Moment denkt“.

    Architekten sind Gestalter

    Ausstellung und Buch sind von den Studierenden selbst gestaltet worden. Dazu gab es einen Workshop mit einer Buchgestalterin, Redaktionssitzungen und eine finale Auswahl für die Ausstellung. Das führte nicht nur zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Stadt Oldenburg und den versammelten Themen, sondern auch viele gestalterische Fragen mussten geklärt werden. „Architekten sind Gestalter und haben eine hohe Affinität zur Fotografie“, so der Studiendekan Professor Jens Peter Thiessen auf der Ausstellungseröffnung.

    Die Ausstellung ist bis zum 14. April im Schlauen Haus Oldenburg jeweils von montags bis freitags zwischen 9:30 und 18 Uhr zu sehen sowie samstags von 10 bis 16 Uhr. Das Buch erscheint Mitte März im Verlag Isensee und ist dann im Buchhandel verfügbar.

    Buchumschlag „Kosmos Oldenburg“
    Buchumschlag „Kosmos Oldenburg“