Steht ein Wettkampf bevor, fällt zwar eine Trainingseinheit weg, aber am Wochenende geht es dann zum jeweiligen Wettbewerb. „Ich habe da die volle Unterstützung von meiner Familie und dafür bin ich auch sehr dankbar, denn das ist nicht selbstverständlich. Sie ermöglichen es mir, meine Leidenschaft auszuüben“. Für Talea Prepens ist der Sport auch eine Art mentale Entspannung. „Manchmal braucht man auch ein Tag zum Abschalten. Wenn ich Sport mache, ist es aber auch für mich eine Zeit, wo ich mich mal anders beschäftige. Ich kann super gut mehrere Stunden lernen und mich dann auf die Bahn stellen, um abzuschalten. Wenn einem was wichtig ist, dann nimmt man auch die Zeit dafür“. Außerdem konnte die Leichtathletin durch ihren Sport viele Freundschaften aufbauen und Menschen kennenlernen, die sie sonst nicht getroffen hätte.
Nach dem Studium möchte Prepens wahrscheinlich ein Master-Studium beginnen „Es ist einfacher Sport und Studium zu vereinbaren, als Sport und Arbeitsstelle“, scherzt die Studentin. Für die Weltmeisterin der U18 steht fest: Sie schaut, was der Sport bringt, denn die kleinsten Sachen, wie beispielsweise eine Verletzung, könnten ihr schnell einen Strich durch die Rechnung machen.
„Man muss immer auf den Punkt abliefern und da spielen viele Faktoren mit ein. Es ist nicht nur körperlich, sondern auch mental abhängig.“
Talea Prepens
Ihr Ziel ist es nach der U23 den Sprung in die Erwachsenenklasse zu machen und dort bei der Europameisterschaft und Weltmeisterschaft teilzunehmen. Ein großer Traum von ihr ist die Olympiade, denn welcher Leistungssportler oder welche Leistungssportlerin träumt davon nicht?