Das Ziel: Menschen sollen ein selbstbestimmtes Leben in ihren eigenen vier Wänden und im unmittelbaren Wohnumfeld führen können, getragen durch verstärkte soziale Teilhabe, intensivere Vernetzung der Akteure, aber auch durch technische Unterstützung. Die drei besten Ideen wurden am Freitag bei einer Veranstaltung im PFL-Kulturzentrum in Oldenburg ausgezeichnet.
Nachwuchs forscht für das Alter
Unter dem Titel „Machbarschaft. Vernetzte Räume – soziale & digitale Inklusion im Quartier“ entwickelten die Studentinnen und Studenten in einer Woche Konzepte für reale und digitale Netzwerke sowie gut nutz- und bedienbare Interaktions- und Kommunikationsmedien. Dadurch soll ein tragfähiges Nachbarschaftsmodell entstehen – die „Machbarschaft“. Neben zielgerichteter Ideengenerierung standen Teamarbeit und interdisziplinärer Erfahrungsaustausch im Vordergrund.
In der von der Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) organsierten, besonderen Projektwoche „forscht der Nachwuchs für das Alter“. Das Projekt wird vom Niedersächsischen Sozialministerium sowie dem Wirtschaftsministerium gefördert.
„Die Herausforderungen durch den demographischen Wandel werden wir nur miteinander, nicht gegeneinander bewältigen können. Von einer guten Nachbarschaft, in der man sich gegenseitig unterstützt, profitieren alle Generationen – die Studierenden haben Konzepte entwickelt, die sich weiter ausbauen lassen.“
Niedersächsische Sozialministerin Carola Reimann



