Neben der Archivarbeit war ein großer Aspekt der Recherche der Kontakt zu Zeitzeug_innen, die aus erster oder zweiter Hand von Erlebnissen zu den Vereinen und Sportstätten berichten konnten. So bekamen die Studierenden viele traurige, aber auch viele schöne Geschichten erzählt.
Mit dem gesammelten Wissen und Material erstellte jedes Team einen Podcast und ein wissenschaftliches Plakat zu ihrer Sportstätte oder ihrem Verein. Vom 09. Oktober bis Ende des Jahres werden die wissenschaftlichen Plakate im Küstenmuseum in Wilhelmshaven für die Öffentlichkeit ausgestellt. Der Eintritt der Sonderausstellung ist kostenlos. Sieben der Podcastfolgen sind bereits unter anderem auf Spotify und auf der Webseite der Oldenburgischen Landschaft frei verfügbar. Die Besucher_innen haben somit die Möglichkeit, die Folgen auf ihrem eigenen Endgerät anzuhören, während sie die Ausstellung besuchen. Zusätzlich dazu wird es Hörstationen geben.
Zum Abschluss des Semesters ging es für den Kurs gemeinsam mit der Oldenburgischen Landschaft nach Bremen zu einer Führung ins Weser-Stadion. Dort erhielten die Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in die Geschichte und Gegenwart des Stadions.
Das Projekt „Unpolitische Orte? Sportstätten und ihre gesellschaftliche Bedeutung“ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der EWE Stiftung, der LzO Stiftung Kunst und Kultur sowie der Kulturstiftung Öffentliche Oldenburg.