JW: Lieber Herr Wegener, welche Schwerpunkte haben Sie als Vizepräsident für Forschung, Transfer, Gleichstellung und Weiterbildung gesetzt?
Wegener: Beginnen wir im Bereich Forschung. Da wir leider an vielen Stellen lediglich an Drittmitteleinnahmen gemessen werden, habe ich mich sehr über die in den letzten Jahren steil ansteigende Drittmitteleinnahmekurve gefreut. Hand in Hand geht mit großen Teilen der praxisorientierten Forschung die Arbeit im Transfer. Wir sind mit den laufenden, großen Transferprojekten deutlich präsenter in der Region, was sicher zum Renommee der Hochschule beitragen wird. In der Weiterbildung sollten unterstützend wieder Angebote generiert werden, die von den Mitarbeiter_innen der vor allem regionalen Unternehmen, aber auch der Zivilgesellschaft ganz allgemein genutzt werden können. Und im Bereich der Gleichstellung – das ist glaube ich bekannt – wollte ich den Anteil der Professorinnen an der Hochschule gerne nach oben treiben. Letzteres ist trotz großem Personaleinsatz leider nicht gelungen.
JW: An welches besonderes Erlebnis Ihrer Amtszeit werden Sie sich gerne erinnern?
Wegener: Puuh, da gibt es viele, schöne Momente. Sicherlich war die Nachricht, dass wir zur Innovativen Hochschule erklärt wurden und mit erheblichen Mitteln ausgestattet wurden, ein Highlight. Aber auch die Übergabe der Urkunde zur Familiengerechten Hochschule durch Ministerin Giffey in Berlin oder die Auszeichnung von Kollegin Holube mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsens gehört zu den schöneren Ereignissen.