JW: Von wem wird die Lernplattform derzeit am stärksten genutzt?
Ernstorfer: Von denen, die bereits vor der Corona Krise intensiv mit Moodle gearbeitet haben. Viele waren schnell in der Lage Materialien für die digitale Lehre bereit zu stellen und regelmäßigen Kontakt zu den Studierenden aufzunehmen. Leider sind wir dabei durch die völlige Überlastung des Videokonferenzdienstes Adobe Connect „ausgebremst“ worden. Doch die Situation wird sich durch die Beschaffung eines anderen Systems bald verbessern.
Helmke: Neben den Lehrenden und Studierenden nutzen auch die Zentrale Studienberatung und die Hochschulbibliothek Moodle, zum Beispiel um Informationskurse für Studierende anzubieten. Auch andere Arbeitsgruppen und Kommissionen organisieren sich über die Plattform.
JW: Wie stark ist die Nutzung von Moodle seit Beginn der Corona-Krise angestiegen?
Helmke: Moodle wurde vorher schon viel eingesetzt, aber jetzt sehen wir sehr viel mehr Material aber auch sehr viel Kommunikation in den Foren und über Webkonferenzen. Nicht wenige beginnen nun zum ersten Mal, Moodle einzusetzen. Das freut uns und wir unterstützen gerne.
JW: Wie gehen Sie mit den Einschränkungen, die mit der Krise einhergehen um?
Ernstorfer: Wir arbeiten im Homeoffice und gleichen den fehlenden Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen, so gut es geht, durch Kommunikation übers Telefon oder Videokonferenz aus. An den Videokonferenzen ist auch meist Henning Früchtenicht, der sich um alle technischen Belange rund um Moodle kümmert, beteiligt. Die Lehrenden und die Studierenden nehmen auch im Alltag meist Kontakt über Email, unser Ticketsystem oder übers Telefon auf. Da hat sich nicht viel verändert. Wir versuchen jetzt die Zeiten, in denen wir erreichbar sind, soweit wie möglich zu strecken, damit wir auf Anfragen schnell reagieren können.
Helmke: Wir sind also gut im Home-Office vernetzt. Sorgen mache ich mir nur um meine Büropflanzen :-)
JW: Vielen Dank für Ihre Antworten. Bleiben Sie gesund!