Die Arbeit in der Gleichstellungsstelle hat oftmals mit dem Kontakt zu Menschen innerhalb und außerhalb der Hochschule zu tun: Gremiensitzungen, Arbeitsgruppen, Stellenbesetzungen, Veranstaltungen, Beratungen. „Vieles aus dem Alltagsgeschäft wurde seit der Corona-Krise auf Videokonferenzen verlegt, fast alle Aktivitäten konnten deshalb auch im Homeoffice fast nahtlos weiterlaufen“, erklärt Dörte Schneider, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Jade Hochschule.
Steigender Beratungsbedarf
Seit Beginn der Krise werden Beratungsgespräche in der Gleichstellungsstelle verstärkt angefragt. Sie finden überwiegend telefonisch statt. „Das funktioniert gut, ersetzt aber auf Dauer natürlich nicht den Kontakt im persönlichen Gespräch“, sagt Schneider. In den Gesprächen geht es neben den „alltäglichen“ Fragen auch um Themen, die sich aus der Corona-Krise ergeben, wie die Mehrfachbelastung für Studierende und Beschäftigte mit Sorgeaufgaben. Auch das Thema Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt rückt, wie auch das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ berichtet, verstärkt in den Vordergrund. Aufgrund der Alltagsbeschränkungen vermuten Expert_innen einen Anstieg häuslicher Gewalt.

Wissens- und Technologietransfer katrin.keller@jade-hs.de








