Eine kompetente Jury, darunter Prof. Dr. Iris M. Reuther und Ingenieurinnen aus Oldenburg, wählte aus 20 eingereichten studentischen Projekten vier herausragende Arbeiten aus dem Bereich Architektur und Bauwesen aus. Standen mangels passender, allein von Frauen bearbeiteter Projekte nur einzelne aus der Abteilung Bauwesen im Wettbewerb, so kamen schließlich ausschließlich welche aus dem Fachbereich Architektur zum Zuge.
“Hinsichtlich der Studierenden ist der Frauenanteil in der Architektur wesentlich höher als im Bauwesen. Auch wenn sich der Anteil dort in den letzten Jahren verbessert hat – jüngst auch wieder bei den Professuren – so ist doch noch sehr viel „Luft nach oben“.”
Prof. Dr. Iris M. Reuther, Fachbereich Bauwesen Geoinformation Gesundheitstechnologie
Prämiert wurde eine Rettungswache in Leer von Deike ter Hazeborg, ein Wohnprojekt in Ohmstede von Johanna Kohlisch und Tonya Poeran, ein Spielehaus in Oldenburg (Hanna Boies) sowie der Entwurf für den Neubau eines Kunstmuseums in Braunschweig, den Noelle Solga und Anna Sievers erarbeitet hatten.
Die ausgezeichneten Studentinnen erhielten neben einem Preisgeld auch eine Jahresmitgliedschaft im ING-NET. Die Preisverleihung im Atelier StauBlau zeigte das große Interesse an den studentischen Arbeiten.
"Am WIA-Festival teilzunehmen, war eine tolle Möglichkeit, mit erfahrenen Architektinnen und Ingenieurinnen in den Austausch zu treten und über Gleichstellung und Sichtbarkeit im Bauwesen zu sprechen", berichtet Deike ter Hazeborg, Studentin der Jade Hochschule.