Beschreibung
Ziel einer „Evaluation der Corona-Auswirkungen im Grenzraum - Konsequenzen für die grenzübergreifendeZusammenarbeit“ ist es herauszufinden, wie die Pandemiedie grenzübergreifende Zusammenarbeit beeinflussthat und welche Schwächen sie aufgedeckt hat. Aus den Antworten sollte abgeleitet werden, was in Zukunftangepasst bzw. verbessert werden muss, um generell strukturell und auch in Krisensituationen besser aufgestelltzu sein. Beleuchtet werden sollten – auch vor dem Hintergrundunterschiedlicher Maßnahmen - die Auswirkungen der Pandemie auf die wesentlichen Aspekte der grenzübergreifendenZusammenarbeit:(1) Arbeitsmarkt: z. B. unterschiedliche Pandemie-Regelungenin den Ländern, Auswirkungen auf dieGrenzpendler(2) Wirtschaft: z. B. Auswirkungen unterschiedlicherLockdown-Regelungen auf den grenzübergreifenden (Einzel-)Handel / Konsum, UnterschiedlicheMaßnahmen bei der Eindämmung der Pandemie (z.B. Mund-Nasen-Schutz), Zugang zu Fördermaßnahmen(3) Mobilität: z. B. Auswirkungen und Folgen für den ÖPNV, den Personen- und Güterverkehr(4) Bildungswesen: z. B. grenzübergreifender SchulundStudierendenverkehr, Praktika(5) Gesundheitswesen: z. B. grenzübergreifende Gesundheits-bzw. Patientenversorgung(6) Koordination und Kommunikation der SicherheitsbehördenDas Projekt wird in Zusammenarbeit der Ems-Dollart-Region mit der Jade-HochschuledurchgeführtAuf der Basis vorliegender Studienund eventuell ergänzenden Interviews soll eine Metastudieerstellt werden.Unterstützung des Projekts erfolgt auch im Wege derKoordinierung des Landes durch das Amt für regionaleLandesentwicklung Weser-Ems.Bisher gibt es nur wenige Untersuchungen über dieAuswirkungen der einzelnen Maßnahmen und den Einflussder Maßnahmen insgesamt auf den Verlauf einerPandemie. Ergänzende Studien, die den Fokus auf vergleichbareDaten und vergleichbare Maßnahmen legen, wären wünschenswert.Mit dem Projekt wird die Umsetzung der SDGs 3, 9, 10, 11 und 17 vorangetrieben.