• Beschreibung

    Ziel des Vorhabens ist die Erstellung eines Antrages zur EU-Ausschreibung Human factors, and social, societal, and organisational aspects for disaster-resilient societies (SU-DRS01-2018-2019-2020). Ziel des zu beantragenden Projekts ist eine Steigerung der Resilienz der Bevölkerung in der EU mit Hilfeeiner verbesserten Risiko- und Krisenkommunikation unter Berücksichtigung menschlicher, kultureller und organisatorischer Faktoren. Zur Erreichung des Ziels ist die Beantwortung der folgenden Forschungsfragen erforderlich: Wie wirken sich unterschiedliche Risikokulturen und das Vertrauen in bzw. Misstrauen gegenüber Behörden auf die Resilienz der Bevölkerung aus? Was folgt hieraus für die Kommunikation mit vulnerablen Gruppen und Minderheiten? Wie können digitale Medien eingesetzt werden, um das Risikobewusstsein zu schärfen und die Risikovorsorge zu verbessern? Welche Rolle können hierbei Citizen-Science-Ansätze spielen? Und welche Gefahren resultieren aus der Nutzung digitaler Medien und Anwendungen vor, während und nach einer Katastrophe? Die Beantwortung dieser Fragen soll im Hinblick auf 2 Katastrophenszenarien erfolgen (1 Naturkatastrophe, 1 terroristischer Anschlag). Ziel des geplanten Projekts ist es dabei auch, Best Practices zu identifizieren und auf andere kulturelle und soziale Kontextezu übertragen (soweit zweckmäßig und möglich). Im hier beantragten Vorprojekt werden die Beiträge der einzelnen Partner im Rahmen von Gesprächenund Workshops konkretisiert und auf die Bedürfnisse relevanter Endnutzer (Behörden) abgestimmt, sodass sicher gestellt ist, dass der eingereichte Antrag eine hohe Praxisrelevanz hat und insgesamt kohärent ist.

    Projektdetails

    Projektleitung
    Prof. Dr. Michael Klafft
    Gefördert durch
    Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Mittelherkünfte
    Drittmittel