• Beschreibung

    Ziel des Projekts ist es, das Leben von Jugendlichen im ländlichen Raum unter den Bedingungen des demographischen Wandels dauerhaft zu verbessern. Jugendliche sollen unabhängig von (ihrer Passung in die) vorhandenen Strukturen ein gutes Leben führen können. Durch die innovative Reorganisation der Jugendarbeit will Jula die Chancen auf soziale Teilhabe von jungen Menschen in ländlichen Regionen sichern. Jula will dazu einen Innovationsprozess der Organisation von Jugendarbeit im ländlichen Raum anstoßen, der auf die Vernetzung der verschiedenen sozialen, auch digitalen Lebensräume setzt. Die mit Jula verwirklichte Innovation besteht darin, Strukturen der Jugendarbeit zu etablieren oder anzuregen, um damit analog wie digital auch bislang unangesprochene Gruppen von Jugendlichen anzusprechen. Wenn Teilhabe das Potential hat, einen Beitrag zur Lösung der Probleme des demographischen Wandels auf dem Land zu leisten, dann wäre es geradezu fahrlässig, Strategien zur Förderung sozialer Teilhabe nicht auf die Jugend als Ganzes zu richten. Soziale Teilhabe der Jugend ist demnach nicht nur ein Menschenrecht, sondern auch eine Ressource. Die Teilhabe Jugendlicher, die keine oder nur geringe Chancen auf soziale Partizipation haben und sie somit nicht nutzen können, beziehungsweise die gegebenen Chancen bislang nicht nutzen werden konsequent in den Fokus der Maßnahmenentwicklung und der Forschung gestellt. Dabei steht die Entwicklung neuer Formen der Beteiligung und Kommunikation im virtuellen Raum im Mittelpunkt. Das Vorhaben geht über die Umsetzung kommunikativer Formate hinaus, indem es den Anstoß zur Umsetzung konkreter Maßnahmen bewirken will.Das Vorhaben wird in Kooperation mit der Hochschule Kempten durchgeführt, die auch die Gesamtprojektleitung innehat. Darüber hinaus sind zahlreiche regionale Partner aus der Jugendarbeit mit dem Vorhaben assoziiert.

    Projektdetails

    Projektleitung
    Prof. Dr. Michael Klafft
    Gefördert durch
    Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Mittelherkünfte
    Drittmittel