• Beschreibung

    <p>Kurztitel: KLEVER-RiskWissenschaftl. Mitarbeiterin: Jenny Kebschull M.Sc. Ziel von KLEVER-Risk ist es, aufbauend auf den Ergebnissen des KLEVER-Projekts, Konzepte für eine Reduzierung der Binnenhochwasserrisiken unter Berücksichtigung künftiger klimatischer Veränderungen inden nordwestdeutschen Küstenniederungen zu entwickeln und die dafür notwendigen Akteursnetzwerke zu stärken. Während KLEVER auf die Entwicklung von Lösungsansätzen für eine klimaoptimierte Anpassungdes Entwässerungsmanagements ausgerichtet war, wird KLEVER-Risk den Fokus auf das verbandsübergreifende Management von Binnenhochwasserrisiken im Küstenraum legen.Das Kernanliegen besteht darin, Wege aufzuzeigen, die es ermöglichen, trotz klimawandelbedingt zunehmender Intensitäten und Häufigkeiten von Extremwetterereignissen die Risiken von Binnenhochwässern in Küstenniederungsgebieten zu senken. Dazu sollen am Beispiel der Gebiete der benachbarten Entwässerungsverbände Emden, Norden, Aurich und Oldersum die Potenziale des gesamten Spektrums der unterschiedlichen Handlungsbereiche des Hochwasserrisikomanagements untersucht, Defizite identifiziert und Konzepte für Verbesserungsmöglichkeiten entwickelt werden.Die Entwässerungssysteme im Betrachtungsraum stoßen in bestimmten Extremsituationen bereits heute an ihre Kapazitätsgrenzen – mit der Folge, dass es lokal zu kritischen Wasserständen undÜberschwemmungssituationen kommt. Da sich infolge des Klimawandels neben Sturmfluten auch die Niederschlagsabflüsse aus dem Deichhinterland intensivieren werden, ist davon auszugehen, dass dieBinnenentwässerung künftig vor wachsende Herausforderungen gestellt wird. Die Eintrittswahrscheinlichkeit extremer Ereignisse wird künftig aller Voraussicht nach erheblich steigen.Soll das Hochwasserrisiko nicht in gleichem Maße zunehmen, müssen geeignete Maßnahmen des Risikomanagements umgesetzt werden, die zu einer Resilienzsteigerung von Küstenräumen beitragen.Diese Aufgabe kann nur mit integrativen, verbandsübergreifenden Ansätzen sowie im Verbund aller zuständigen Akteure gelöst werden."</p>

    Projektdetails

    Projektleitung
    Dr. Helge Bormann