Beschreibung
Im Rahmen der beantragten Vorstudie werden IT-basierte Dienste konzipiert, die aus der Verknüpfung von Verkehrsinfrastrukturdaten mit meteorologischen Daten (Prognosedaten und Reanalysen) Mehrwerte generieren. Die entwickelten Konzepte werden in Zusammenarbeit mit potentiellen Endnutzern und Stakeholdern auf Ihre Umsetzbarkeit und Akzeptanz hin evaluiert. Hierbei werden drei verschiedene Arten von Diensten untersucht: a. Verkehrswarnungen und Routeninformationen alleine aufgrund von prognostizierten, aber noch nicht eingetretenen witterungsbedingten Verkehrsstörungenb. Akutwarnungen vor witterungsbedingten Gefährdungen der Verkehrsinfrastruktur bei Extremwetterereignissen, sowie c. ein Dienst zur nahezu punktgenauen Analyse der witterungsbedingten Belastung von Verkehrsinfrastrukturobjekten (auch rückwirkend, wobei in der Vorstudie exemplarisch Reanalysen von Wetterdaten für ein Bundesland über einen Zeitraum von 10 Jahren in einer Auflösung von 100 Metern durchgerechnet werden). Für alle genannten Dienste wird eine Anforderungsanalyse durchgeführt und ein Grobkonzept entwickelt, das mit Hilfe gängiger Modellierungsverfahren (z. B. UML) dokumentiert und visualisiert wird. Für die Verkehrsinformationsdienste wird darüber hinaus, basierend auf den analysierten Anforderungen potenzieller Nutzer, auch ein Interaktionskonzept erarbeitet und exemplarisch dargestellt, um im Rahmen von Usability-Tests von Endnutzern evaluiert zu werden.