• Beschreibung

    Bei XXL-GST-Transporten liegt gegenüber normalen Schwertransporten, bei denen eine Zustimmung erforderlich ist sobald ein nur Parameter die zugelassene Dimension überschreitet, eine Mehrdimensionalität im Bewilligungsprozess vor. Dies bedeutet, dass mehrere Parameter wie Länge, Breite, Höhe, Gewicht, Achslast gleichzeitig genehmigungspflichtig sind. Für dessen Genehmigung sind bereits im Vorhinein sehr umfangreiche und kostenintensive Streckenprüfungen erforderlich.Um den aufwändigen Prozess der Streckenprüfungen im Vorfeld des Genehmigungsprozesses von XXL-GST-Transporten zu erleichtern, wird eine Open Database auf Basis durchgeführter XXL-GST-Transporte entwickelt, anhand der beteiligte Akteure frühzeitig, sobald die Transportdaten im Vertrieb, im Engineering und im Einkauf bei den Herstellern und Verladern erzeugt werden, prüfen können, welche Kombinationen aus Transportgut, Fahrzeug und Route unter welchen Bedingungen zwischen Quelle und Senke realisierbar sind.Mit beispielhaften Use-Cases bereits genehmigter XXL-GST-Transporte werden anhand einer Machbarkeitsstudie vergleichbare Parameter systematisiert. Dies schließt eine Parameter-Liste, wie z.B. Hindernisse, ein, die technisch, ökonomisch und ökologisch nur mit hohem Aufwand überwindbar sind und in eine Risikobewertung einfließen. Entsprechend geht auch Erfahrungswissen in die Betrachtung ein, was folglich den KI-Ansatz „Entscheiden ohne Daten“ erlaubt.Im Rahmen der ökonomischen Bewertung werden die durch die Open Database ermöglichten Einsparpotenziale nachgewiesen sowie ökologische Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken von XXL-GST-Transporten untersucht. Nach einer Reifegradanalyse der Branche werden Empfehlungen zu rechtlichen Rahmenbedingungen gegeben.

    Projektdetails

    Projektleitung
    Prof. Dr. rer. pol. Kerstin Lange
    Gefördert durch
    Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)
    Mittelherkünfte
    Drittmittel