• Beschreibung

    Durch die Entwicklung eines optischen Wellenlängenmultiplexverfahrens (WDM) für Polymer-optische Fasern (POF) soll es ermöglicht werden, deren gesamte Bandbreite für die Kurzstreckenkommunikation (Übertragungsraten bis zu 40 GBit/s) zu nutzen. Dazu soll der Grundkörper, bestehend aus zwei Hohlkörpern und unterschiedlich langen Lichtwellenleitern (LWLs) durch hochpräzisen Mehrkomponentenspritzguss realisiert werden. Das Bauteil wird dreidimensional konstruiert, um das gesamte Licht der LWLs mit hoher numerischer Apertur führen zu können (> 0,5), wodurch das Signal-Rausch-Verhältnis optimiert und die Einfügedämpfung minimiert wird. Mit gezielter Beschichtung der Bauteile mit lichtundurchlässigen Polymeren im Umlegeverfahren soll der Streuverlust minimiert werden. Durch das AWG-Prinzip können die für das WDM-Verfahren notwendigen (De-)Multiplexer in einem ebenso aus Spritzguss hergestellten kompakten Gehäuse untergebracht werden. Dabei soll dieser Ansatz so flexibel gestaltet werden, dass bis zu 10 Kanäle im sichtbaren Wellenlängenbereich (400 - 900 nm) nach dem Coarse-WDM-Standard (C-WDM) zur Verfügung stehen.

    Projektdetails

    Projektleitung
    Prof. Dr.-Ing. Matthias Haupt
    Gefördert durch
    Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)
    Mittelherkünfte
    Drittmittel