• Beschreibung

    Jährlich werden in Deutschland ca. 11 Millionen Tonnen Lebensmittel vernichtet, da diese nicht mehr für den Verzehr geeignet sind oder aus anderen Gründen nicht verkauft werden können. Dadurch entstehenden beteiligten Unternehmen nicht nur wirtschaftliche Verluste, sondern auch Umwelt und Klima werden unnötigerweise belastet.Das Ziel des Projekts REIF – Resource-efficient, Economic and Intelligent Foodchain ist es, durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) die Verschwendung von Lebensmitteln drastisch zu reduzieren. Einbesonderes Augenmerk des Projekts liegt auf einer ganzheitlichen Optimierungsstrategie über mehrere Wertschöpfungspartner hinweg.Um eine Reduzierung der Lebensmittelverschwendung zu ermöglichen, ist das Gesamtziel dieses Teilvorhabens eine anforderungsgerechte Konzeption, prototypische Entwicklung und wissenschaftlicheValidierung von maschinellen Lernalgorithmen, welche einen ressourcenschonenden Produktionsplanungsprozess in der deutschen Lebensmittelbranche unterstützen.Auf der Basis von Reinforcement Learning Algorithmen und einer verbesserten Prognosegüte des Fleischkonsums werden folgende Verbesserungspotenziale fokussiert:- Vermeidung unnötiger Überproduktionen,- Einhaltung der geforderten Restdauer für die Mindesthaltbarkeit,- gleichmäßige Kapazitätsauslastung und Personaleinsatzplanung,- Reduzierung von Kühllagerbeständen und des Energiebedarfs zur Kühlung und- passgenaue Planung der Tieranlieferung.Die Validierung und Qualitätssicherung des KI-Prototyps erfolgt durch die Jade Hochschule für den prototypischen Einsatz in einem Produktionswerk des Anwenderunternehmens Westfleisch SCE mbH. Beider Konzeption und Entwicklung des KI-Prototyps wird auf die Übertragbarkeit auf weitere Unternehmen der Lebensmittelbranche geachtet und durch eine Integration des KI-Prototypen in die REIF-Plattformsichergestellt. Folglich wird die REIF-Plattform nach dem Projektende weiteren Unternehmen einen KI-basierten Dienst anbieten können.Projektmitarbeiterin ist.

    Projektdetails

    Projektleitung
    Prof. Dr. Harald Schallner
    Weitere Projektmitglieder
    M.Eng. Alica Höpken
    Gefördert durch
    Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)
    Mittelherkünfte
    Drittmittel