• Beschreibung

    Die zunehmende Nutzung der Meere verlangt eine sichere und effiziente Verkehrsabwicklung und Ressourcennutzung und die Vermeidung von Gefahren für Mensch und Umwelt. Zudem besteht in Unternehmen in Norddeutschland ein hoher Bedarf an Methoden der effizienten Entwicklung sicherer Systeme und auch an wissenschaftlich qualifizierten Entwicklerinnen und Entwicklern zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft.An der Universität Oldenburg gibt es eine ausgewiesene Forschung zu sicherheitskritischen soziotechnischen Systemen in Luftfahrt und Automobiltechnik mit etabliertem Transfer durch das An-Institut OFFIS. Mit der Jade Hochschule existiert eine ausgewiesene Kompetenz in der Seefahrt und in der Meerestechnik.Ziel des Programms ist die gemeinsame Übertragung der Forschung von Entwurfs- und Analysetechnologien sicherheitskritischer Systeme auf maritime soziotechnische Systeme mit deren besonderen dynamischen, geographischen und hydromechanischen Eigenschaften, Organisationsformen, Technologien, Umweltbedingungen und Sicherheitsanforderungen.Durch die Kooperation von Universität, Hochschule und An-Institut gelingt die Zusammenführung von grundlagenorientierter Forschung und Anwendungsperspektive mit postgraduierter Berufsausbildung. Zumal in Deutschland die maritime Ausbildung nicht auf Universitätsebene erfolgt, gelingt so eine Zusammenarbeit, die die wissenschaftliche Promotion auch für die Nautik ermöglicht.Das Promotionsprogramm erschließt die vorhandene hervorragende Infrastruktur am Standort Elsfleth für die gemeinsame Forschung. Die Forschungsinfrastruktur wird in Zusammenarbeit mit der Universität, der Hochschule und OFFIS weiter entwickelt und die Kooperation über das initiale Programm hinaus nachhaltig etabliert.

    Projektdetails

    Projektleitung
    Prof. Dr. Thomas Brinkhoff
    Weitere Projektmitglieder
    Prof. Dr. Alexander HärtingProf. Holger Korte
    Gefördert durch
    Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK)
    Mittelherkünfte
    Sondermittel