Beschreibung
Ziel des Projektes ist es, Bürger der Ems-Dollart-Grenzregion in virtuellen (Online-) Begegnungen zusammen zu bringen, um zu diskutieren, wie sich die Krise auf das tägliche Leben in der Grenzregion ausgewirkt hat, welche Probleme entstanden sind, und welche Lösungsansätze im Umgang mit der Krise erfolgreich waren (oder auch gescheitert sind). Dabei sollen die Beteiligten voneinander lernen. Die Erkenntnisse und Ergebnisse der virtuellen Bürgerbegegnungen sollen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden (Online, in einer Abschlussveranstaltung, und in Form eines Buches). Die erarbeiteten Materialien können für die Risikokommunikation genutzt werden. Zudem kann bei zukünftigen Pandemien auf das gewonnene Wissen und die Erfahrungen der Bürger in der aktuellen Krise zurückgegriffen werden. Ziel des Projekts ist es dabei auch, Bürgern wie Politikern Lösungsansätze für pandemiebedingte Probleme der Grenzregion zu präsentieren.Ein Aspekt der Diskussion bei den Bürgerbegegnungen sollen spezifische Problemstellungen aus der Grenzregion sein (z. B. grenzüberschreitend tätige Kleinunternehmer, Bürger, die in einem Land woh-nen aber im anderen Land arbeiten, grenzüberschreitender Tourismus). Eine wichtige Frage ist dabei, wie die Bürger der Grenzregion mit den zum Teil unterschiedlichen Regelungen zur Corona-Pandemie umgegangen sind, und wie sie die abweichenden Regelungen wahrgenommen haben.