• Beschreibung

    <p>Kurztitel: WAKOSWissenschaftl. Mitarbeiter_in: Jenny Kebschull M.Sc. und Alexander Ley Wasser und damit verbundene Naturgefahren stellen in der Projektregion wesentliche Herausforderungen dar, sowohl kurzfristig im Risikomanagement als auch langfristig in der Vorsorge bei der Anpassung an den Klimawandel. Dabei stellen Prozesse wie der zu erwartende Anstieg des mittleren Meeresspiegels, Sturmfluten, Starkregenereignisse, Entwässerung oder Grundwasserneubildung und Salzwasserintrusion entscheidende Faktoren dar, deren Kenntnis Voraussetzung ist, um entscheidungsrelevantes Wissen zum Klimawandel in der Region aufzubauen. Im Austausch und in Zusammenarbeit mit Entscheidungsträgern in der Region wurden im Vorfeld bereits in einer Vielzahl von Projekten einzelne Faktoren und Perspektiven des Klimawandeleinflusses in der Region untersucht. Als wesentliche Hindernisse bei der Umsetzung der Erkenntnisse in entscheidungsrelevantes Wissen wurden dabei zwei Aspekte identifiziert: Zum einen wirken die untersuchten Faktoren nicht losgelöst und unabhängig voneinander, zum anderen spielen bei praktischen Entscheidungen oftmals unterschiedliche Betrachtungszeiträume und verschiedene Bewertungskriterien eine Rolle. Deshalb soll für diesen u.a. in der Niedersächsischen Anpassungsstrategie für den Klimawandel formulierten Bedarf erstmals eine kombinierte Betrachtung des Küstenschutzes und der Binnenentwässerung für die Festlandsküste sowie der Süßwasserversorgung der ostfriesischen Inseln erfolgen.Die Untersuchung erfolgt auf Basis konkreter, eng an die derzeitige niedersächsische Bemessungspraxis für den Küstenschutz angelehnter Methoden. Ziel des Projektes ist es, über eine integrierte Betrachtung der verschiedenen Prozesse und Faktoren sowie deren Zusammenhänge und Wechselwirkungen Brücken zwischen den bislang einzeln betrachteten Perspektiven zu bauen und Informationen für Strategien bereit zu stellen, die die Risiken von kaskadierenden Extremereignissen wie beispielsweise Starkregen, Hochwasser oder Stürmen in der Region mindern können. "</p>

    Projektdetails

    Projektleitung
    Dr. Helge Bormann
    Weitere Projektmitglieder
    M.Sc. Jenny KebschullM.Sc. Alexander Ley