Abstract
Das gesamte Energiesystem der Strom-, Gas- und Wärmeversorgung befindet sich in einem Umbruch. Dieser Umbruch wird einerseits
durch eine Veränderung in der Erzeugungsstruktur und andererseits durch ein geändertes Verbraucherverhalten getrieben. Besonders das elektrische System wird durch diese Veränderungen an seine betrieblichen Grenzen gebracht. Die Kopplung vorhandener
Infrastrukturen bietet hier eine mögliche Abhilfemaßnahme, die zusätzlich zu einer besseren Ausnutzung bestehender Infrastrukturen
führen kann. In diesem Artikel werden die an der Technischen Universität Wien am Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe
(Arbeitsgruppe Elektrische Anlagen) entwickelten Methoden zur Planung, Auslegung und dem Betrieb von Hybridnetzen („Universal
Grids“) vorgestellt und Ergebnisse anhand durchgeführter Forschungsprojekte veranschaulicht