Abstract

Emden ist ein Mittelzentrum mit Teilfunktion eines Oberzentrums an der Emsmündung, dessen urbane Entwicklung über Jahrzehnte durch Automobilproduktion und Hafenlogistik geprägt wurde (ML 2017, 103). Der derzeit beschleunigte Strukturwandel der Industrie – aufgrund der Dekarbonisierung, aber auch aufgrund volatiler Absatzmärkte – legt die Risiken monostruktureller Abhängigkeiten offen und eröffnet zugleich ein Zeitfenster für eine Neuaufstellung hin zu einer menschenorientierten, klimaresilienten und funktionell vielfältigen Stadtlandschaft. Der vorliegende Beitrag entwickelt Vorschläge für eine Transformation der Stadt Emden von der Pkw-dominierten Stadt hin zu einer Stadt, die aktive Mobilität, ökologische Infrastrukturen und hochwertige Aufenthaltsqualitäten in den Vordergrund stellt und Stadt und Landschaft funktional wie gestalterisch enger miteinander verzahnt.

Publikationsdetails

Autor_innen
Publikationsjahr

2026

Erschienen in

Planerin (Band 2026, Heft 2)

Seiten

51-52

Verlag

SRL