• Internationaler Workshop in Finnland

    Stadtszene aus Tampere in Finnland mit Schnee

    Architekturstudierende der Jade Hochschule reisten 2025 zur Universität von Tampere in Finnland, um an einem durch Erasmus+ geförderten Blended Intensive Programme (BIP) teilzunehmen. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus Finnland, den Niederlanden und Deutschland nahmen die Bauingenieurwesen- und Architekturstudierenden an einem internationalen Workshop teil, der sich darauf konzentrierte, innovative Verwendungsmöglichkeiten für die umweltfreundlichen Baumodule des finnischen Unternehmens Block Solutions zu entwickeln. 

    Einen ausführlichen Bericht darüber finden Sie in unserem Jade Newsroom

     

    Digital Decathlon: erfolgreicher Abschluss

    Dozent in einem Workshop

    Mit einem Abschlussworkshop im finnischen Joensuu ging das Projekt Digital Decathlon nach einer erfolgreichen Laufzeit von 28 Monaten zu Ende. Ziel war es über ein Planspiel Building Information Modeling in der Lehre zu verankern. 

    Der Wettbewerb für Studierende der Architektur, des Bauingenieurwesens, der Gebäudetechnik und verwandter Fachrichtungen, bei dem digitale Entwurfsfähigkeiten unter Verwendung von BIM-Werkzeugen und -Methoden in einer kollaborativen Arbeitsweise trainiert werden. Darüber hinaus ist der Digital DECATHLON eine einzigartige Schulung, die den teilnehmenden Studierenden einen einfachen Einstieg in das digitale Entwerfen ermöglicht und sie auf die Zusammenarbeit in internationalen Teams vorbereitet. Der Wettbewerb verbindet Hochschuleinrichtungen in Europa und fördert die europäische Identität. Er eröffnet neue Horizonte des Wissens und Perspektiven der Zusammenarbeit.

    Ausführliche Berichte finden Sie im Jade Newsroom oder auf der Projektwebsite

    Workshop in Brasilien

    Workshopteilnehmer in Rio de Janeiro

    Architekturstudierende der Jade Hochschule nahmen unter Leitung von Almut Wolff an einem Workshop an der Escola de Arquitetura e Urbanismo (EAU) an der Universidade Federal Fluminense (UFF) teil. Der Workshop “Enabling public spaces” beschäftigte sich mit städtebaulichen Interventionen und der Gestaltung von öffentlichen Räumen im Stadtteil Tijuca (Rio de Janeiro). Die Aufgabe der Studierenden bestand darin, durch neue Bebauung und Freiflächengestaltung das Gebiet zu aktivieren.

    Einen ausführlichen Bericht darüber und über die Kooperation mit dem Fachbereich Architektur der Universidade Federal Fluminense finden Sie im Jade Newsroom

    Architekturstudierende entwickeln Bühnenbild

    Alternativer Text aus der Dateiliste

    Unter der Leitung der Dozentin Birgit Remuss hatten Studierende im Sommersemester 2024 die einmalige Chance an dem Bühnenbild für ein Theaterstück mitzuwirken. 

    Das Stück nach dem Roman von Jules Vernes wurde vom Theater Lazarett in Aurich in Kooperation mit dem Theater Laboratorium bearbeitet. 20.000 Meilen unter dem Meer ist eine Abenteuergeschichte, entstanden am Ende des 19. Jahrhunderts, welche sich mit den Idealen von Eroberung und Fortschritt kritisch auseinandersetzt. Initiiert durch den Figurenspieler Eike Schmidt, unter der Regie von Jannik Graf, entwickelte sich eine einzigartige Inszenierung.

    Das Stück, berichtet Jannik Graf, entwickelt sich im Figurentheater erst während des Spiels, so dass auch dann erst feststeht, welche Bilder auf der Bühne entstehen sollen. Dadurch hatten die Studentinnen und Studenten die Möglichkeit Ideen einzubringen und das Bühnenbild sowie Objekte von Anfang an mitzugestalten. Als Vorbereitung haben sie das Buch von Jule Verne gelesen, Inspiration holten sich die Studierenden in Filmen und im Internet.

    In verschiedenen Kleingruppen entstanden Bühnenobjekte in unterschiedlichen Maßstäben: Mal eine circa ein Meter große Nautilus, das berühmte U-Boot von Kapitän Nemo, Mal nur ein vergrößerter Ausschnitt daraus, dann wieder eine mystische Unterwasserwelt oder eine Insel. Selbst ein Gebäude der Jade Hochschule wird als Miniatur Teil einer Szene sein. Es wird herein- und herausgezoomt, fast schon einem analogen Film vergleichbar und von Szene zu Szene gesprungen. Gearbeitet wurde mit verschiedensten Techniken, manche Teile wurden von Hand gebaut, aus Holz geschnitzt oder nach einer eigens angefertigten Vorlage mit dem Lasercutter angefertigt. Auch moderne Techniken wie Videomapping werden in einigen Szenen eingesetzt, dadurch können Szenen zum Leben erweckt und mit verschiedenen Hintergründen gearbeitet werden.

    Die Seminarteilnehmenden waren erstaunt darüber wie viel sie noch mitentscheiden durften und wie frei sie in der Umsetzung waren und sind begeistert von dem Seminar. „Es hat super Spaß gemacht.“, „Der beste Kurs, den ich je gewählt habe.“, „Dass man etwas Eigenes baut, das dann tatsächlich auf der Bühne steht, ist schon etwas Besonderes.“

    Sie konnten vieles ausprobieren und freuen sich darauf in der Premiere ihr eigenes Bühnenbild zu sehen. Und auch die Profis sind begeistert und sagen, dass ihre Erwartungen übertroffen wurden.