Unsere Projekte

Auf der WATTMITMEDIEN-Seite zeigen MWJ-Studierende Arbeitsergebnisse aus verschiedenen, vorwiegend journalistischen Lehrveranstaltungen für Interessierte in und außerhalb der Hochschule. Die Themen bestimmen die Studierenden selbst. So gab es zum 20-jährigen Bestehen des Studiengangs eine Porträt-Serie über 20 MWJ-Absolvent_innen. Außerdem gibt es Beiträge zu Themen wie Nachhaltigkeit, Gleichberechtigung, Politik, Kultur, Sport, Ernährung und Reisen.
Für den Namen „WATTMITMEDIEN“ habe man sich zum einen wegen der Nähe zu Watt und Meer entschieden, erklärt Katrin Busch, Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei MWJ. „Und zum anderen, weil heute genauso wie vor 20 Jahren noch viele Studienanfänger_innen mit der noch nicht ganz so konkreten Idee, irgendwas mit Medien zu studieren, zu uns kommen. Im Laufe des MWJ-Studiums, das hat auch unsere Absolvent_innen-Serie gezeigt, finden sie aber heraus, wo ihr Platz in der Medienwelt ist, und bekommen das nötige Rüstzeug für den Berufseinstieg.“

Der Studiengang Medienwirtschaft und Journalismus der Jade Hochschule beteiligt sich im Sommersemester 2026 erneut am Projekt „EU Factcheck“: EUfactcheck.eu
EUfactcheck ist ein Projekt der European Journalism Training Association (EJTA). Studierende und Lehrende sind Teil eines internationalen Netzwerks von Journalismushochschulen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, mit verantwortungsbewusster Recherche nach gemeinsamen Regeln gegen Desinformation vorzugehen. Beteiligt sind mehr als 33 Institutionen aus 24 Staaten, darunter Österreich, Belgien, Kroatien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Georgien, Deutschland, Griechenland, Italien, Niederlande, Russland, Spanien und Schweden.
Konkret geht es darum, Falschnachrichten durch die Prüfung öffentlich getätigter Aussagen von Politiker*innen und Lobbyist*innen nach einem international anerkannten Prüfschema für Factchecking zu entlarven. Die Studierenden arbeiten zusammen an den Fakten-Checks und veröffentlichen die gemeinsamen Rechercheergebnisse auf der EUfactcheck-Webseite.

Ein neues Gesicht für den Jazzclub Wilhelmshaven Friesland e. V.: Das ist das Ergebnis eines Medienprojektes von elf MWJ-Studierenden im 6. Semester unter der Leitung von Prof. Götz Greiner. Der Fokus des Projekts lag darauf, das Erscheinungsbild des Vereins zu modernisieren und eine jüngere Zielgruppe anzusprechen. Zu diesem Zweck entwickelten die Studierenden in enger Abstimmung mit der Clubvorsitzenden Romy Appelt ein modernes Corporate Design, das die Geschichte des Vereins mit einer zeitgemäßen Gestaltung verbindet. Sowohl der Jazzclub selbst als auch die Wilhelmshaven BigBand und die Jazzclub Rebels erhielten neue, modernisiertes Logos, die nun ein erkennbares Gesamtbild ergeben.
Ergänzend dazu wurden neue Geschäftspapiere sowie eine Visitenkarte entwickelt. Auch der Webauftritt des Vereins wurde aufgefrischt und mit überarbeiteten Texten versehen, um ein ansprechendes und benutzerfreundliches Design zu schaffen. Für die Nutzung der sozialen Medien entwickelte das Team eine Vorlage, die den Auftritt des Vereins professionalisiert und das Gesamtbild des Social-Media-Auftritts vereinheitlicht. Des Weiteren wurden für den Jazzclub ein Konzertprogramm, ein Flyer sowie Plakate für zukünftige Konzerte gestaltet.
„Unser Ziel war es, dem Jazzclub ein frisches Erscheinungsbild zu geben, das ein gewisses Flair mit sich bringt. Es soll mehr an einen gemütlichen Jazzabend unter freiem Himmel erinnern, was wir in unseren Designs, besonders durch unsere Farbwahl, gut widergespiegelt haben“, erklärt Prof. Götz Greiner.
Mit diesem Projekt zeigt sich erneut, wie praxisnah und erfolgreich die Zusammenarbeit zwischen der Jade Hochschule und lokalen Akteuren gestaltet werden kann und wie wertvoll eine solche Erfahrung für die Studierenden ist. „Mir hat das Projekt viel Freude bereitet” , sagt die studentische Projektleiterin Pia Ebinger. „Besonders motiviert hat es mich, dass unsere erarbeiteten Produkte für einen echten Auftraggeber genutzt werden.” Kommilitonin Lisa Obst ergänzt: „Es ist nochmal etwas anderes, wenn das Projekt für einen echten Kunden geplant wird. Ich konnte vor allem mein Wissen in der Umsetzung eines großen Projektes erweitern und anwenden. Außerdem hat unser Projekt sehr von der Arbeitsteilung profitiert, wodurch jedes Mitglied eine spezielle Aufgabe hatte.”