• Burg Bederkesa, Bad Bederkesa

    Gruppenbild Hauptvermessungsübung 2007
    Ein Teil der Teilnehmer der Hauptvermessungsübung 2007

    Die frühgeschichtliche Wallanlage liegt am Nordrand des Bederkesaer Sees im Holzurburger Wald, sie wurde erstmals 1768 in der kurhannoverschen Landesaufnahme erfasst. Dort ist sie erwähnt als: "Rudera, vom Alten Schloße". Der eigentliche Name der Wallanlage ist allerdings nicht bekannt.
    Um 1905 wurde die Wallanlage durch den Archäologen Carl Schuchardt neu aufgemessen. Er verglich sie in ihrer Anlage und Ausdehnung mit Burgen in Belgien, Frankreich und Ostdeutschland und kam zu dem Schluß, dass sie in das hohe Mittelalter zu datieren sei.

    Aufgrund forstlicher Maßnahmen war das Umfeld der Wallanlage gefährdet. Die archäologische Denkmalpflege versuchte deshalb durch Ausgrabungen den bisher nicht genau bekannten weiteren Verlauf des äußeren Walles zu klären. In drei Grabungsschnitten konnte dabei festgestellt werden, dass Wall und Graben in einem weiten Bogen auf das nördliche Seeufer zuliefen. Mit einem Durchmesser von mehr als 350 Metern gehört die Wallanlage damit zu den großen Befestigungen Norddeutschlands.

    Die Ausgrabungsarbeiten wurden durch die Vermessungsarbeiten unterstützt. Ziel war es, die im Wald gelegenen Wallanlagen in ihrer Ausdehnung kartografisch detailliert aufzunehmen und zu dokumentieren und den weiteren Verlauf der äußeren Wallanlagen zu erfassen.

    Ergebnisse

    Topographische Karte 1:500 der Burg Bederkesa
    Topographische Karte 1:500 der Burg Bederkesa

    Ergebnisse

    Digitales Geländemodell Bederkesa aus den Messdaten
    Digitales Geländemodell Bederkesa aus den Messdaten

    Ergebnisse

    Überlagerung von Messdaten und digitalem Geländemodell
    Überlagerung von Messdaten und digitalem Geländemodell

    Presseberichte

    • Sonntagszeitung Cuxhaven, 13. Mai 2007