Information zum Umgang mit dem Corona-Virus

Aktuelle Warnstufe

Bitte beachten Sie die entsprechenden Maßnahmen im Stufenplan.

Wilhelmshaven

Warnstufe I

Oldenburg

Warnstufe I

Elsfleth

Warnstufe I

Vorlesungsbeginn am Studienort Wilhelmshaven

um eine Woche auf Montag, den 27. September 2021 verschoben

Das Präsidium der Jade Hochschule hat nach Rücksprache mit dem Fachbereich Ingenieurwissenschaften, dem Fachbereich Management, Information, Technologie sowie dem Fachbereich Wirtschaft entschieden, zum Zwecke der Vorbereitung des sicheren Zugangs zu den Hochschulgebäuden in Wilhelmshaven unter 3G-Bedingungen den Start der Lehrveranstaltungen um eine Woche auf den 27. September 2021 zu verschieben.

Damit werden die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen, um unter Beachtung des Beschlusses des Präsidiums der Jade Hochschule vom 7. September 2021 zur Öffnungsstrategie des Lehrbetriebes im Wintersemester 2021/22 sowie des darin festgelegten Warnstufensystems zu vermehrtem Präsenzstudium zurückkehren zu können.

Unabhängig davon werden die Erstsemesterstudierenden am Studienort Wilhelmshaven wie geplant am Montag, den 20. September 2021 in den Räumlichkeiten der Hochschule begrüßt.

Beschluss des Präsidiums zur Öffnungsstrategie des Lehrbetriebs im Wintersemester 2021/2022 (07. September 2021)

Das kommende Wintersemester 2021/22 wird das vierte Semester in Folge sein, das in allen Bereichen, insbesondere im Bereich von Studium und Lehre stark durch die Folgen der Corona-Pandemie beeinflusst wird. Aufgrund der bereits erreichten Impfquote, weiterhin sehr guter und einfacher Impfmöglichkeiten, geänderter rechtlicher Rahmenbedingungen, eines leistungsstarken hochschuleigenen Hygienekonzepts sowie spezieller Hygienekonzepte sieht sich die Jade Hochschule in der Lage, zum Wintersemester wieder primär Präsenzhochschule zu sein; weiterhin hat dabei der Gesundheitsschutz für alle Mitglieder und Angehörigen der Jade Hochschule oberste Priorität.

Natürlich können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie vorhersagen; wir haben aber in den zurückliegenden Semestern durch Digitalisierung unsere Lehre weiterentwickelt und erfolgreich erprobt, um im Lehrbetrieb falls erforderlich auf andere Lehrformen zu wechseln. Zum jetzigen Zeitpunkt können und wollen wir aber die Chance nutzen, wieder mehr Präsenz zu erleben und diese vorzubereiten.

Für das kommende Wintersemester ist somit der systematische Vorrang präsenzfreier Lehrangebote aufgehoben; diese sind natürlich weiterhin möglich, sie sollen aber genutzt werden, um insbesondere den räumlichen Druck in der Organisation der Lehre zu mindern. Aufgrund der großen Unterschiedlichkeit unserer Studienangebote werden zwar keine verbindlichen Quoten für den maximalen Anteil präsenzfreier Lehrformen vorgeschrieben, dennoch legen die Fachbereiche anhand der Leitlinie des klaren Vorrangs der Präsenzlehre in eigener Regie die Lehrplanung fest. So können zum Beispiel Lehrveranstaltungen mit einer großen Zahl von Studierenden weiter präsenzfrei abgehalten werden. Die Fachbereiche stimmen ihre Lehrpläne möglichst so ab, dass präsenzfreie Veranstaltungen und Präsenzveranstaltungen für die Studierenden nicht kollidieren und Konzentrationen beim Gebäudezugang möglichst gering sind. Weiterhin bleiben auch für das kommende Wintersemester die vom Präsidium beschlossenen Ausnahmeregelungen zu unseren Prüfungsordnungen zur Flexibilisierung und Digitalisierung des Prüfungsbetriebs bestehen.

Für die Rückkehr zum Präsenzlehrbetrieb definiert ein hochschuleigener Corona-Stufenplan auf Grundlage der jeweils aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung, derzeit in der Fassung vom 24. August 2021, inwieweit studieren, lehren, forschen und arbeiten mit welchen Schutzmaßnahmen in Präsenz erfolgen kann und soll. Außerdem wird der Rahmen beschrieben, wie die Umsetzung des Corona-Stufenplans im Lehrbetrieb des Wintersemesters 2021/22 erfolgt. Alle Einrichtungen der Hochschule, insbesondere das Immatrikulations- und Prüfungsamt, die Zentrale Studienberatung, die Hochschulbibliothek, das International Office und das Hochschulrechenzentrum werden die Form ihrer Serviceangebote an dieser von uns allen gewünschten Rückkehr zur Präsenz ausrichten.

Für Forschende

Allgemein

Es gelten die aktuellen Corona - Regeln für Beschäftigte. Die wichtigsten Maßnahmen sind dabei die Einhaltung der AHA - Regel. Weitergehende gesetzliche Regelungen sind davon unberührt. Die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation sollen genutzt werden. Notwendige Unterstützung kann ggfs. das Rechenzentrum leisten. Bitte Informieren Sie sich unter Beschäftigte.

Teilnahme an Tagungen / Konferenzen / AGs - Mittel aus interner Forschungsförderung

Auf die Verfahren zur Teilnahme an Konferenzen / Tagungen / Arbeitsgruppen im Ausland hatte VP-I Weithöner bereits im Sommersemester hingewiesen (siehe Für Beschäftigte: Dienstreisen und Exkursionen). Diese Verfahren gelten weiterhin bis zum Widerruf auch unter VP-I Benra. In einer weiteren Mail des VP-F Wegener ist der Bezug zu aus dem Forschungsfonds genehmigten Mitteln für Dienstreisen hergestellt worden. Mittel, die somit nicht wie beantragt im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/2021 ausgegeben wurden und werden, können - bei gleichem Reisezweck und Reiseziel sowie gleichem Budget - nach formlosen Antrag an das FM um bis zu zwei Semester übertragen werden. Dieser Antrag auf Mittelübertragung ist allerdings zwingend erforderlich.

Für Dienstreisen im Inland gilt Entsprechendes.

Andere, durch die Corona - Krise verursachten Auswirkungen auf Projekte der interne Forschungsförderung werden durch das verantwortungsbewusste Handeln der Projektverantwortlichen bei der Durchführung der Projekte im Rahmen unserer eigenen Regeln minimiert. Falls Projekte zeitlich verschoben werden müssen, kann die Möglichkeit der kostenneutralen Verlängerung von Projekten um ein Semester (die wir in der Richtlinie festgelegt haben) genutzt werden. Ist zum Beispiel eine Tagung genau um ein Jahr verschoben, ist eine kostenneutrale Verlängerung auch um dann zwei Semester möglich bzw. erforderlich. In allen anderen Fällen muss sonst neu beantragt werden.

Umgang mit Drittmittelprojekten

Im Rahmen von Drittmittelprojekten gehen die Projektträger sehr unterschiedlich mit der aktuellen Situation um und geben z. T. individuelle Hinweise bzgl. Berichtswesen oder der Organisation der Mittelanforderung (gerade geschehen im Falle des ZuG / BMU). Forschende sollten in solchen Fällen Kontakt mit der Abteilung DSM oder FM herantreten, so sie Unterstützung benötigen.

Andere Geldgeber arbeiten noch daran, wie mit der Situation konkret umgegangen wird (so z. B. Interreg NSR).

Wenn es von Seiten der Projektträger keine Hinweise gibt, sollten diese durch die Projektverantwortlichen kontaktiert werden, wenn diese z.B. dem Berichtswesen (o.ä.) nicht nachkommen können, oder wenn es anderweitige Fragen bzgl. der Abwicklung der Projekte gibt. Im Rahmen von Verbundprojekten ist es sinnvoll, wenn sich der Leadpartner des Verbundes mit Fragen an den Projektträger wendet. 

Sofern Berichte bzw. Termine für laufende Vorhaben nicht eingehalten werden können, sollten die Forschenden auch immer die Abteilung Dritt- und Sondermittel (neben dem Projektträger/Mittelgeber) informieren. Bei derzeit anstehenden Abrufen, Nachweisen u. ä. stehen Frau Geruschke und ihr Team projektbezogen mit den Mittelgebern und Projektträgern in Kontakt, auch um Terminverschiebungen zu vereinbaren. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass dies in den meisten Fällen unproblematisch ist.

Schreiben des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur vom 30. März 2020
Ergänzend hierzu auch: Wissenschaftsminister Björn Thümler: „Forschung muss gesichert bleiben“

In den obigen Formulierungen aus dem Ministerium und in den Mitteilungen des Ministers ist von "universitärer Forschung" sowie von "Forschung an Universitäten" die Rede. Bitte gehen Sie davon aus, dass hier die Hochschulforschung insgesamt gemeint sein muss.

Das BMBF hat auf seiner Homepage viele Fragen zum Umgang mit Verzögerungen aufgrund der Corona-Krise beantwortet. Sie finden diese FAQ zur Projektförderung über die Startseite oder direkt unter Forschungsförderung in der Corona-Krise.

Weiterhin zur Informtion das Informationsschreiben des BMBF: Anpassung bei Forschung an Fachhochschulen im Zuge COVID-19

Umgang mit Antragsforschung

Im Bereich der Auftragsforschung sollte bei offenen Fragen ebenfalls im direkten Austausch mit dem Auftraggeber nach einer für beiden Seiten umsetzbaren Lösung gesucht werden. 

Für die Kalkulation der wirtschaftlichen Projekte geben Frau Geruschke und Frau Engelken gerne Auskunft und bieten Unterstützung an (Kalkulationstool, Angebots- und Vertragsmuster).

Generell steht die Abteilung Dritt- und Sondermittel mit Rat und Tat gern zur Seite und unterstützen, wenn es um Fragen der Drittmittelbewirtschaftung geht. Die Abteilung hat im übrigen auch eine Funktionsemailadresse (dsm@ich-will-keinen-spamjade-hs.de), die genutzt werden kann. 

Was die interne Forschungsförderung angeht, können wir aus meiner Sicht auch nur an das verantwortungsbewusste Handeln bei der Durchführung der Projekte im Rahmen unserer eigenen Regeln apellieren. Ggfs. könnten wir auf die Möglichkeit der kostenneutralen Verlängerung von Projekten um ein Semester hinweisen, die wir in der Richtlinie festgelegt haben.

Corona-Notfonds für notleidende drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte

Der Vizepräsident für Forschung hat aus Mitteln der internen Forschungsförderung einen Corona-Notfonds eingerichtet. Unterstützt werden sollen drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte, die infolge der Corona-Krise unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Anträge können bis auf Weiteres ab sofort für das kommende Wintersemester 2020/2021 gestellt werden.

Da die verfügbaren Mittel begrenzt sind, sind potenzielle Antragsteller_innen gebeten gewissenhaft zu prüfen, inwieweit eine Beantragung der Corona-Notfonds-Mittel zwingend für die erfolgreiche Projektdurchführung erforderlich ist, oder ob ggfs. beim Mittelgeber oder beim Projektträger zusätzliche Mittel beantragt werden können.

Die Antragstellung erfolgt formlos an den Vizepräsidenten für Forschung (thomas.wegener@ich-will-keinen-spamjade-hs.de) sowie an das FM (helge.bormann@ich-will-keinen-spamjade-hs.de). Es ist in nachvollziehbarer Weise darzulegen, wie das betreffende Drittmittelprojekt durch die Corona Krise betroffen wurde, und welcher konkrete und zusätzliche Finanzbedarf sich daraus für das kommende Wintersemester 2020/2021 ergibt. Für die Kalkulation der Kosten von Hilfskräften und Tarifpersonal steht das Kalkulationstool der internen Forschungsförderung zur Verfügung (FT-F-02).

Die eingehenden Anträge werden durch das Forschungsmanagement geprüft und durch den Vizepräsidenten für Forschung beschieden. Anträge, die in der Summe 5.000 € überschreiten (das ist die Hälfte des max. empfohlenen Umfangs von Anträgen an die interne Forschungsförderung), werden durch das Präsidium der Hochschule beschieden.

Die Vergabe der Gelder aus dem Corona Notfallfonds erfolgt nach Verfügbarkeit der Mittel und unter Berücksichtigung der individuellen Dringlichkeit.

 

Bitte Informieren Sie sich auch unter Beschäftigte.