Information zum Umgang mit dem Corona-Virus

Information des Präsidiums (Stand: 03. Juni 2021)

Auch wenn sich die pandemiebedingte Situation glücklicherweise langsam bessert und die staatlicherseits vorgegebenen Einschränkungen langsam zurückgenommen werden, hat sich das Präsidium der Jade Hochschule nach vorheriger intensiver Diskussion mit den Dekanaten und den zuständigen Fachabteilungen entschlossen, die derzeit gültigen Regelungen bis Ende des Sommersemesters (31.08.2021) fortzusetzen. Somit gelten dem 07.06.2021 folgende Regelungen:

 

Fortführung bisheriger Maßnahmen, insbesondere bzgl. Gebäudeschließung und Präsenzveranstaltungen

  • Die Gebäude der Hochschule bleiben für Studierende sowie Besucher_innen in diesem Zeitraum weiterhin geschlossen.
  • Lehrveranstaltungen und Prüfungen sowie andere Veranstaltungen in Präsenz finden in diesem Zeitraum in den Gebäuden der Hochschule weiterhin nicht statt.
  • Alle Prüferinnen und Prüfer wurden bereits Ende März nachdrücklich aufgefordert, für den Prüfungszeitraum des Sommersemesters 2021 präsenzfreie Prüfungsformen vorzusehen. Daran wird weiterhin festgehalten.
  • Der Zutritt zu den Gebäuden der Hochschule ist für Bedienstete ohne besondere Erlaubnis mit Schließkarte möglich.
  • Die Bediensteten arbeiten jedoch weiterhin im Homeoffice, sofern keine zwingende Notwendigkeit für die Anwesenheit in der Hochschule besteht.
  • Für den Zutritt zu den Gebäuden ist für Studierende sowie Besucher_innen eine besondere Erlaubnis des Präsidiums bzw. des jeweiligen Dekanats erforderlich. Bereits erteilte Genehmigungen gelten weiterhin.
  • In geschützter Präsenz können Probelehrveranstaltungen im Rahmen von Berufungsverfahren stattfinden. Die Zahl der in Präsenz Teilnehmenden ist auf das zwingend erforderliche Maß zu begrenzen.
  • Auswahlgespräche im Rahmen der Einstellung von Tarifbeschäftigten (nur bei unbefristeten Stellen) sind unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen möglich.
  • Die Zahl der in Präsenz Teilnehmenden ist auf das zwingend erforderliche Maß zu begrenzen.

Corona-Schnelltests

  • Mit der Einführung von Corona-Schnelltests zur Eigenanwendung (sog. Heim- oder Selbsttests) an der Jade Hochschule ab Mitte April wurde eine weitere Maßnahme ergriffen, um die Sicherheit in der notwendigen Präsenz an der Hochschule zu erhöhen. Dieses bedeutet jedoch nicht, dass die oben genannten geltenden Regeln gelockert werden. Vielmehr sollen Schnelltests neben den bereits bestehenden Corona-Maßnahmen für zusätzliche Sicherheit sorgen.
  • Die Verwendung der Corona-Schnelltests ist freiwillig und soll selbstständig und streng nach der Anleitung durchgeführt werden.
  • Alle vor Ort in der Hochschule Arbeitende (auch studentische Hilfskräfte) können die Schnelltests mindestens einmal pro Woche erhalten. Abhängig von der konkreten Tätigkeit kann eine häufigere Testung ermöglicht werden, z. B. bei besonders exponierter Arbeit oder aus einem konkreten einzelnen Anlass.
  • Zur Gruppe der Berechtigten gehören auch Studierende, die aufgrund der sehr wenigen Ausnahmen im Einzelfall in der Hochschule tätig sind.

Impfungen

  • Impfungen der Hochschulangehörigen: Ab dem 31. Mai sind alle Beschäftigten der Hochschule, alle Lehrkräfte, alle Mitarbeiter_innen aus Technik und Verwaltung und auch die studentischen Hilfskräfte impfberechtigt und können sich dies von der Hochschule bescheinigen lassen.
  • Die Arbeitgeberbescheinigung kann von der Website heruntergeladen werde. Mit dieser lässt sich dann in Verbindung mit einem Beschäftigungsnachweis (Dienstausweis, Lehrauftrag, etc.) ein Termin in einem Impfzentrum oder bei den Hausärzten beantragen.
  • Impfungen durch den Betriebsarzt sind aus Sicht der Hochschulleitung zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, da unserem Betriebsarzt in der nächsten Zeit kein Impfstoff in nennenswertem Umfang zur Verfügung stehen wird.

Noch vor Ende der Vorlesungszeit im Sommersemester werden Sie so umfassend wie möglich über die Planungen für das kommende Wintersemester informiert.

Sollten zwischenzeitlich aufgrund der nach wie vor bestehenden Pandemielage Änderungen der geltenden Regelungen notwendig sein, werden wir Sie hierzu zeitnah ebenfalls informieren.

Für Forschende

Allgemein

Es gelten die aktuellen Corona - Regeln für Beschäftigte. Die wichtigsten Maßnahmen sind dabei die Einhaltung der AHA - Regel. Weitergehende gesetzliche Regelungen sind davon unberührt. Die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation sollen genutzt werden. Notwendige Unterstützung kann ggfs. das Rechenzentrum leisten. Bitte Informieren Sie sich unter Beschäftigte.

Teilnahme an Tagungen / Konferenzen / AGs - Mittel aus interner Forschungsförderung

Auf die Verfahren zur Teilnahme an Konferenzen / Tagungen / Arbeitsgruppen im Ausland hatte VP-I Weithöner bereits im Sommersemester hingewiesen (siehe Für Beschäftigte: Dienstreisen und Exkursionen). Diese Verfahren gelten weiterhin bis zum Widerruf auch unter VP-I Benra. In einer weiteren Mail des VP-F Wegener ist der Bezug zu aus dem Forschungsfonds genehmigten Mitteln für Dienstreisen hergestellt worden. Mittel, die somit nicht wie beantragt im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/2021 ausgegeben wurden und werden, können - bei gleichem Reisezweck und Reiseziel sowie gleichem Budget - nach formlosen Antrag an das FM um bis zu zwei Semester übertragen werden. Dieser Antrag auf Mittelübertragung ist allerdings zwingend erforderlich.

Für Dienstreisen im Inland gilt Entsprechendes.

Andere, durch die Corona - Krise verursachten Auswirkungen auf Projekte der interne Forschungsförderung werden durch das verantwortungsbewusste Handeln der Projektverantwortlichen bei der Durchführung der Projekte im Rahmen unserer eigenen Regeln minimiert. Falls Projekte zeitlich verschoben werden müssen, kann die Möglichkeit der kostenneutralen Verlängerung von Projekten um ein Semester (die wir in der Richtlinie festgelegt haben) genutzt werden. Ist zum Beispiel eine Tagung genau um ein Jahr verschoben, ist eine kostenneutrale Verlängerung auch um dann zwei Semester möglich bzw. erforderlich. In allen anderen Fällen muss sonst neu beantragt werden.

Umgang mit Drittmittelprojekten

Im Rahmen von Drittmittelprojekten gehen die Projektträger sehr unterschiedlich mit der aktuellen Situation um und geben z. T. individuelle Hinweise bzgl. Berichtswesen oder der Organisation der Mittelanforderung (gerade geschehen im Falle des ZuG / BMU). Forschende sollten in solchen Fällen Kontakt mit der Abteilung DSM oder FM herantreten, so sie Unterstützung benötigen.

Andere Geldgeber arbeiten noch daran, wie mit der Situation konkret umgegangen wird (so z. B. Interreg NSR).

Wenn es von Seiten der Projektträger keine Hinweise gibt, sollten diese durch die Projektverantwortlichen kontaktiert werden, wenn diese z.B. dem Berichtswesen (o.ä.) nicht nachkommen können, oder wenn es anderweitige Fragen bzgl. der Abwicklung der Projekte gibt. Im Rahmen von Verbundprojekten ist es sinnvoll, wenn sich der Leadpartner des Verbundes mit Fragen an den Projektträger wendet. 

Sofern Berichte bzw. Termine für laufende Vorhaben nicht eingehalten werden können, sollten die Forschenden auch immer die Abteilung Dritt- und Sondermittel (neben dem Projektträger/Mittelgeber) informieren. Bei derzeit anstehenden Abrufen, Nachweisen u. ä. stehen Frau Geruschke und ihr Team projektbezogen mit den Mittelgebern und Projektträgern in Kontakt, auch um Terminverschiebungen zu vereinbaren. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass dies in den meisten Fällen unproblematisch ist.

Schreiben des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur vom 30. März 2020
Ergänzend hierzu auch: Wissenschaftsminister Björn Thümler: „Forschung muss gesichert bleiben“

In den obigen Formulierungen aus dem Ministerium und in den Mitteilungen des Ministers ist von "universitärer Forschung" sowie von "Forschung an Universitäten" die Rede. Bitte gehen Sie davon aus, dass hier die Hochschulforschung insgesamt gemeint sein muss.

Das BMBF hat auf seiner Homepage viele Fragen zum Umgang mit Verzögerungen aufgrund der Corona-Krise beantwortet. Sie finden diese FAQ zur Projektförderung über die Startseite oder direkt unter Forschungsförderung in der Corona-Krise.

Weiterhin zur Informtion das Informationsschreiben des BMBF: Anpassung bei Forschung an Fachhochschulen im Zuge COVID-19

Umgang mit Antragsforschung

Im Bereich der Auftragsforschung sollte bei offenen Fragen ebenfalls im direkten Austausch mit dem Auftraggeber nach einer für beiden Seiten umsetzbaren Lösung gesucht werden. 

Für die Kalkulation der wirtschaftlichen Projekte geben Frau Geruschke und Frau Engelken gerne Auskunft und bieten Unterstützung an (Kalkulationstool, Angebots- und Vertragsmuster).

Generell steht die Abteilung Dritt- und Sondermittel mit Rat und Tat gern zur Seite und unterstützen, wenn es um Fragen der Drittmittelbewirtschaftung geht. Die Abteilung hat im übrigen auch eine Funktionsemailadresse (dsm@ich-will-keinen-spamjade-hs.de), die genutzt werden kann. 

Was die interne Forschungsförderung angeht, können wir aus meiner Sicht auch nur an das verantwortungsbewusste Handeln bei der Durchführung der Projekte im Rahmen unserer eigenen Regeln apellieren. Ggfs. könnten wir auf die Möglichkeit der kostenneutralen Verlängerung von Projekten um ein Semester hinweisen, die wir in der Richtlinie festgelegt haben.

Corona-Notfonds für notleidende drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte

Der Vizepräsident für Forschung hat aus Mitteln der internen Forschungsförderung einen Corona-Notfonds eingerichtet. Unterstützt werden sollen drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte, die infolge der Corona-Krise unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Anträge können bis auf Weiteres ab sofort für das kommende Wintersemester 2020/2021 gestellt werden.

Da die verfügbaren Mittel begrenzt sind, sind potenzielle Antragsteller_innen gebeten gewissenhaft zu prüfen, inwieweit eine Beantragung der Corona-Notfonds-Mittel zwingend für die erfolgreiche Projektdurchführung erforderlich ist, oder ob ggfs. beim Mittelgeber oder beim Projektträger zusätzliche Mittel beantragt werden können.

Die Antragstellung erfolgt formlos an den Vizepräsidenten für Forschung (thomas.wegener@ich-will-keinen-spamjade-hs.de) sowie an das FM (helge.bormann@ich-will-keinen-spamjade-hs.de). Es ist in nachvollziehbarer Weise darzulegen, wie das betreffende Drittmittelprojekt durch die Corona Krise betroffen wurde, und welcher konkrete und zusätzliche Finanzbedarf sich daraus für das kommende Wintersemester 2020/2021 ergibt. Für die Kalkulation der Kosten von Hilfskräften und Tarifpersonal steht das Kalkulationstool der internen Forschungsförderung zur Verfügung (FT-F-02).

Die eingehenden Anträge werden durch das Forschungsmanagement geprüft und durch den Vizepräsidenten für Forschung beschieden. Anträge, die in der Summe 5.000 € überschreiten (das ist die Hälfte des max. empfohlenen Umfangs von Anträgen an die interne Forschungsförderung), werden durch das Präsidium der Hochschule beschieden.

Die Vergabe der Gelder aus dem Corona Notfallfonds erfolgt nach Verfügbarkeit der Mittel und unter Berücksichtigung der individuellen Dringlichkeit.

 

Bitte Informieren Sie sich auch unter Beschäftigte.