JW: Warum haben Sie sich für diese Variante entschieden?
Hauptmann: Der Startimpuls kam von Kollegen aus der Hochschule Emden/Leer. Ich habe mich dann direkt mit dem Hersteller in Verbindung gesetzt und wurde schnell von dem pragmatischen Ansatz überzeugt. In mehreren Runden habe ich das Produkt in einer Demo-Version auch im Präsidium vorgestellt und konnte hier überzeugen. Vor allem waren der Datenschutz, die Zustimmung unserer Datenschutzbeauftragten und das einfache Handling ausschlaggebend für die Entscheidung.
JW: Welche Aufgaben hat das HRZ bei der Einrichtung übernommen?
Hauptmann: Für die Registrierung selber mussten wir die Webseite konfigurieren und alle relevanten Räume erfassen. Das zweite notwendige Produkt ist ein Tool, welches zur Anreicherung der Matrikelnummer mit den persönlichen Daten dient – das bauen wir grade. Zudem haben wir die Kolleginnen und Kollegen geschult, die mit der Software dann auch Auswertungen machen müssen. Neben dem hohen Arbeitsaufkommen durch die Umstellung auf digitale Lehre kostet das alles natürlich zusätzlich Kraft.
Die organisatorischen Randbedingungen (Infoschreiben usw.) übernehmen das Präsidium und die Arbeitssicherheit. Die Kolleg_innen in den Fachbereichen haben die Räume ausgesucht und die QR-Codes angebracht.
„Ich freue mich, dass das Rechenzentrum eine einfach zu nutzende und datenschutzrechtlich unbedenkliche Form gefunden hat, um unserem Nachverfolgungsauftrag nachzukommen. Insbesondere ist der (relativ) wenig aufwändige Prozess für alle Stellen in der Hochschule, die die Nachverfolgbarkeit sicherstellen müssen, zu begrüßen.“
Prof. Dr. Juliane Benra, Vizepräsidentin für Internationales, Informations- und Mediensysteme