• Maschinenbau dual studieren in Wilhelmshaven

    Möchtest du verstehen, wie technische Maschinen und Anlagen entstehen und wie mechanische, thermische und werkstoffliche Prinzipien in der Praxis zusammenwirken? Im Bachelorstudium Maschinenbau dual setzt du dich mit den klassischen Grundlagen des Maschinenbaus auseinander und lernst, wie technische Systeme entworfen, berechnet, gefertigt und betrieben werden.

    Das Besondere an diesem Studiengang ist die enge Verbindung von Theorie und Praxis: Mit anwendungsorientierten Lehrmethoden, intensiven Laborübungen, spannenden Projekten und Praxisphasen in Zusammenarbeit mit Industriepartnern setzt du dein Wissen direkt in realen technischen Anwendungen um.

    Der Studiengang richtet sich an technikaffine Personen, die eine praxisnahe und gleichzeitig wissenschaftlich fundierte Ausbildung suchen. In 8 Semestern und mit 240 ECTS erwirbst du fundierte mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse und spezialisierst dich in Bereichen Cyber-physische Systeme, Energie-, Verfahrens- und Wasserstofftechnik, Entwicklung und Konstruktion oder Produktion.

    Varianten des dualen Studiengangs siehe unten.

    Alle Information im Überblick
    Abschluss
    Bachelor of Engineering (B.Eng.)
    Bewerbung für inländische Studierende
    01.06. bis 15.09. oder 01.12. bis 15.03. via Jade eCampus
    Bewerbung für Internationals
    01.04. bis 15.08. oder 01.10. bis 15.02. via uni-assist
    Studienbeginn
    Wintersemester und Sommersemester
    Regelstudienzeit
    8 Semester
    Leistungspunkte gemäß ECTS
    240
    Studienort
    Studienform
    Dual, ausbildungsintegrierend, praxisintegrierend, Präsenz, teilzeitgeeignet
    Lehrsprache
    Deutsch
    Numerus Clausus / Zulassungsbeschränkung
    Nein
    Zugangsvoraussetzungen
    Semesterbeitrag und -gebühren

    Duales Studium - zwei Varianten

    Zwei Abschlüsse bei gleicher Studiendauer wie im grundständigen Studium

    • Variante A: ausbildungsintegrierend

       

      • Kombination aus Berufsausbildung und Studium
      • Ausbildungsvertrag und Ausbildungsvergütung
      • Vermittlung der Inhalte gemäß Ausbildungsordnung
      • Vorbereitung auf die Kammerprüfung
      • Abschluss vor IHK/HWK (Facharbeiterbrief)
    • Variante B: praxisintegrierend

       

      • Studium mit längeren Praxisphasen im Unternehmen
      • Praxisvertrag und Vergütung
      • Kennenlernen betrieblicher Abläufe und späterer Aufgabenfelder
      • Keine berufsspezifischen Prüfungen oder zusätzlicher Berufsabschluss
    • Gemeinsamkeiten

       

      • Studium und Praxis-/Ausbildungsphasen wechseln sich semesterweise ab
      • Studieninhalte identisch mit dem regulären Studiengang
      • Praxisprojekte (Praxisprojekt 1 & 2), Praxisphase und Bachelorarbeit im Unternehmen
      • Vergütung über die gesamte Studienzeit, Semesterbeiträge/-gebühren werden meist vom Unternehmen übernommen
      • Sehr hohe Praxisnähe und gute Übernahmechancen nach dem Abschluss

    Imagefilm Maschinenbau

    Lehrinhalte „Maschinenbau dual, B.Eng.“

    • Wenn nicht anders angegeben, werden alle Module mit 5 ECTS bewertet. 

      Im Modulhandbuch (pdf, Archivversion) oder im Jade eCampus (fortlaufend aktualisiert) erhältst du detailliertere Informationen zu jedem einzelnen Modul.

      1. Semester

      • Praxisprojekt 1 (15 ECTS)
      • Berufliche Ausbildung / Berufliche Qualifikation
      • Onboarding

      2. Semester

      • Mathematik 1: Lineare Algebra und Vektorrechnung
      • Elektrotechnik: Einführung
      • Grundlagen der Informatik
      • Technische Mechanik: Statik
      • Physik
      • Nichttechnisches Wahlpflichtmodul (NTWP)
      • Schlüsselqualifikation (SQ)

      3. Semester

      • Mathematik 2: Differential- und Integralrechnung, gewöhnliche Differentialgleichungen
      • Messdaten und Statistik
      • Hochsprachenprogrammierung
      • Technische Mechanik - Festigkeitslehre
      • Werkstofftechnik
      • Grundlagen CAD
      • Techniches Wahlpflichtmodul (TWP)

      4. Semester

      • Mathematik 3: Vektoranalysis und Reihen
      • Technische Thermodynamik
      • Maschinenelemente 1
      • Technische Mechanik - Dynamik
      • Konstruktion
      • 2x Techniches Wahlpflichtmodul (TWP)

      5. Semester

      • Praxisprojekt 2 (15 ECTS)
      • Berufliche Ausbildung / Berufliche Qualifikation

      6. Semester

      • Mess- und Regelungstechnik
      • Strömungsmechanik
      • Maschinenelemente 2
      • Fertigungstechnik
      • Produktionstechnik
      • Spezialisierungmodul
      • Techniches Wahlpflichtmodul

      7. Semester

      • Robotik – Grundlagen und Anwendungen
      • Wärmeübertragung, Heizen und Kühlen
      • Maschinendynamik und Antriebe
      • Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung
      • 3x Spezialisierungsmodul

      8. Semester

      • Abschlusspraxisphase (18 ECTS)
      • Bachelorarbeit (12 ECTS)
    • Ein zentrales Merkmal des dualen Bachelorstudiums sind die fest verankerten Unternehmenssemester in den Semestern 1, 5 und 8. Sie reichen von den ersten Schritten im Unternehmen über anspruchsvolle Praxisprojekte bis hin zur Abschlussarbeit und schaffen eine durchgängige Verbindung zwischen Studium und Berufspraxis. Dadurch bietet dir das duale Studium beste Perspektiven für den direkten Übergang in qualifizierte Tätigkeiten.

    • Zu Beginn des Studiums durchlaufen die Studierenden eine Ausbildung in ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen (in der Modulübersicht aprikot dargestellt), die auf zehn Pflichtmodule über die ersten drei Theoriesemester verteilt sind.
      Diese Grundlagenmodule stimmen überwiegend mit denen in den anderen ingenieurwissenschaftlichen Bachelorstudiengängen im  Fachbereich Ingenieurwissenschaften überein, wodurch zu Beginn des Studiums eine Durchlässigkeit zwischen den Studiengängen des Fachbereichs ohne Zeitverlust ermöglicht wird.

    • Ab dem dritten bis zum siebten Semester schließen sich an das Grundlagenstudium die Kernmodule Maschinenbau an (in der Modulübersicht hellgrün dargestellt). Dabei handelt es sich um Pflichtmodule, in denen die erforderlichen Grundkenntnisse für die ingenieurwissenschaftliche Ausbildung im Maschinenbau vermittelt werden.

    • Die verpflichtende Wahl einer Spezialisierung (in der Modulübersicht grün dargestellt) im Umfang von 20 ECTS ermöglicht dir eine individuelle Schwerpunktbildung in folgenden Bereichen:

      Cyber-physische Systeme

      • 6. Semester: Objektorientierte Programmierung
      • 7. Semester: Einführung in Betriebssysteme
                               Drahtlose IoT Anwendungen
                               Systems Engineering

      Energie-, Verfahrens- und Wasserstofftechnik

      • 6. Semester: Energietechnik
      • 7. Semester: Verfahrenstechnik
                               Wasserstofftechnologie
                               Energieträger und -speicher

      Entwicklung und Konstruktion

      • 6. Semester: Advanced CAD
      • 7. Semester: Leichtbau
                               Systems Engineering
                               Finite-Elemente-Methode und Projekte

      Produktion

      • 6. Semester: Nachhaltige Produktion
      • 7. Semester: Werkzeugmaschinen
                               Zerspanungstechnik
                               Schweißtechnik
    • Das Modulangebot im Bereich Technische Wahlpflicht (TWP; in der Modulübersicht hellrot dargestellt) bietet dir individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für deinen Studienverlauf. 

      Zusätzlich hast du die Möglichkeit, die technischen Wahlpflichtmodule so zu wählen, dass sie in ihrer Gesamtheit entweder einer weiteren technischen Spezialisierung oder einem benachbarten Studiengang zugehören. In diesem Fall erwirbst du eine Zusatzqualifikation, die im Zeugnis als Zusatzqualifikation "Aspekte der/des [Name der Spezialisierung/des Studiengangs]" ausgewiesen wird (siehe § 4 Abs. 5 BPO).

      Die Modulauswahl richtet sich nach dem tatsächlichen Angebot des Fachbereiches. Sie wird unter Berücksichtigung wichtiger Entwicklungen in Gesellschaft, Wissenschaft und Technik vom Fachbereichsrat beschlossen und kann für jedes Semester aktualisiert werden. Die aktuelle Liste wird vor Beginn des Semesters im Intranet bekannt gegeben.

    • Die Module im Bereich Nichttechnische Wahlpflicht (NTWP; in der Modulübersicht blau dargestellt) befähigen dich, wirtschaftliche und juristische Zusammenhänge zu verstehen und mit diesem Wissen die nichttechnischen Herausforderungen des Ingenieurberufs zu bewältigen. 

      Die zur Verfügung stehenden Module werden in einer Liste zusammengefasst und vor Beginn des Semesters im Intranet bekannt gegeben.

    • Die Module im Bereich Schlüsselqualifikation (SQ; in der Modulübersicht gelb dargestellt) bieten dir die Möglichkeit, deine Persönlichkeit weiterzuentwickeln und befähigen dich zum zivilgesellschaftlichen Engagement. Sie zielen auf den Erwerb von Sozial- und Methodenkompetenzen ab. Beispiele für Module im Bereich Schlüsselqualifikation sind Projektmanagement oder Betriebswirtschaftslehre für Ingenieure. 

      Die zur Verfügung stehenden Module werden in einer Liste zusammengefasst und vor Beginn des Semesters im Intranet bekannt gegeben.

    Praxisbezug

    Der Start deines dualen Studiums erfolgt typischerweise im Wintersemester. In dieser Zeit findet die erste längere Phase im Unternehmen statt, in der du das Unternehmen kennenlernst und deine berufliche Ausbildung beginnst. Gleichzeitig absolvierst du in dieser Phase das Praxisprojekt 1 im Umfang von 15 ECTS, das von Professor_innen der Hochschule betreut und bewertet wird. Der Beginn des theoretischen Studiums an der Hochschule erfolgt daher erst im Sommersemester.

    Die zweite längere Phase im Unternehmen findet im fünften Semester statt. In diesem Zeitraum absolvierst du das Praxisprojekt 2 ebenfalls im Umfang von 15 ECTS unter Betreuung der Hochschule. Zusätzlich ist in diesem Semester der Abschluss der beruflichen Ausbildung durch das Ablegen der zugehörigen Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer vorgesehen.

    Zusätzlich zu den beiden Praxisphasen im ersten und fünften Semester verbringst du die Praxisphase im Abschlusssemester im Partnerunternehmen und erarbeitest dort auch deine Abschlussarbeit.

    Im gesamten Studium wird der Praxisbezug durch zahlreiche Module gestärkt, in denen Vorlesungen eng mit Laborveranstaltungen und experimenteller Arbeit verknüpft sind. So erprobst du theoretische Inhalte unmittelbar in der Praxis, wendest Mess- und Versuchstechniken an und übst ingenieurwissenschaftliche Methoden realitätsnah ein.

    Durch diese eng verzahnte Abfolge von Praxisprojekten, betrieblicher Ausbildung und wissenschaftlicher Begleitung entsteht ein durchgängiger, qualitätsgesicherter Praxisbezug über den gesamten Studienverlauf hinweg.

    Einblicke

    Zwei Studenten arbeiten an einer großen Maschine.
    Zwei Hände am Werkzeugkoffer reichen sich etwas.
    Zwei Menschen schweißen an etwas.

    Berufsbild

    Bachelorabsolvent_innen des Maschinenbaus arbeiten in vielfältigen ingenieurtechnischen Tätigkeitsfeldern des Maschinen- und Anlagenbaus, des Fahrzeug- und Flugzeugbaus sowie der Energie-, Verfahrens- und Wasserstofftechnik. Sie sind insbesondere in technischen Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen, in Projektteams sowie in betrieblichen Fertigungs-, Betriebs- oder Serviceeinheiten tätig.

    Typische Berufsprofile sind unter anderem Konstruktionsingenieur_innen, Entwicklungsingenieur_innen, Projektingenieur_innen, Produktionsingenieur_innen oder Fachkräfte im Bereich Energie- und Verfahrenstechnik. In diesen Funktionen wirken sie an der Planung, Entwicklung, Berechnung, Konstruktion, Umsetzung und Optimierung von Maschinen, Anlagen, Komponenten und technischen Prozessen mit. Sie übernehmen dabei anwendungs- und projektbezogene Aufgaben, analysieren technische Fragestellungen, wenden ingenieurwissenschaftliche Methoden an und setzen Lösungen unter Berücksichtigung technischer, ökonomischer und organisatorischer Rahmenbedingungen um. Sie arbeiten selbstständig innerhalb vorgegebener Strukturen und sind in der Lage, Aufgaben im Team fachgerecht zu koordinieren.

    Ihre Verdienstaussichten können Sie mithilfe des Gehaltsvergleiches des Statistischen Bundesamtes schätzen lassen.

    Internationales

    Outgoings

    Grundsätzlich bietet dir der Studiengang vielfältige Möglichkeiten, internationale Erfahrungen in dein Studium zu integrieren. Als dual Studierende_r stimmst du zunächst individuell mit deinem Ausbildungsunternehmen ab, ob ein Auslandsaufenthalt während des Studiums möglich ist. In der Praxis betrifft eine solche Vereinbarung meist ein Semester an einer ausländischen Hochschule, sodass die betrieblichen Praxisphasen im Unternehmen unberührt bleiben.

    Internationale Kompetenz erwirbst du aber nicht nur im Ausland, sondern auch direkt am Campus Wilhelmshaven: durch englischsprachige Lehrangebote im Wahlpflichtbereich, internationale Projekte während des Semesters und internationale Sommerprogramme. Ergänzend kannst du an kurzzeitigen Auslandsaufenthalten teilnehmen, etwa an Sprachkursen oder Exkursionen zu Partnerhochschulen wie der Universität Bordeaux (Frankreich) oder Inatel (Brasilien). Sprachkurse können unter bestimmten Voraussetzungen als nichttechnische Wahlpflichtmodule anerkannt werden.

    Incomings

    Unser internationales Programm richtet sich an Gaststudierende mit guten Englischkenntnissen (sowohl mündlich als auch schriftlich) und Grundkenntnissen in Deutsch. Die Kurse werden in englischer Sprache gelehrt und gehören zu unserem Wahlpflichtprogramm, so dass du zusammen mit deutschen Studierenden lernst und arbeitest. Die Lerngruppen sind klein – üblicherweise mit 15 bis 40 Teilnehmenden. 

    Gern kannst du auch an unserem regulären, deutschsprachigen Kursangebot teilnehmen, entsprechende Deutschkenntnisse vorausgesetzt.

    Studienort Wilhelmshaven

    Campus Wilhelmshaven

    Stadt Wilhelmshaven

    Bewerbungsprozess

    Registrierung über den eCampus

    Als erstes ist eine Registrierung auf der Startseite des Bewerbungsportals im Jade eCampus erforderlich - dies gilt auch, wenn du aktuell bereits bei uns eingeschrieben bist oder es mal warst.

    Internationale Studierende: Ausländische und deutsche Studierende, die ihren Schulabschluss im Ausland erworben haben, bewerben sich über uni-assist!!

    Bewerbung über den eCampus

    Danach gibst du online die Bewerbung für den gewünschten Studiengang ab und beantragst die Immatrikulation. Der eCampus führt dich dabei Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess.

    Nachdem du alle erforderlichen Angaben gemacht hast, werden dir die einzureichenden Unterlagen im Upload-Bereich im Jade eCampus angezeigt. Lade dort die unterschriebene "Annahmeerklärung" aus dem "Antrag auf Immatrikulation" sowie alle weiteren geforderten Dokumente hoch und überweise den Semesterbeitrag!

    Prüfung und Status der Bewerbung

    Im Anschluss werden die eingereichten Unterlagen durch das Immatrikulationsamt geprüft und du erhälst eine automatisch generierte Mail mit der Bitte, deinen Status im Bewerberportal zu überprüfen. 

    Anschließend können fehlerhafte oder fehlende Unterlagen nachgereicht werden.

    Immatrikulation und Zugangsdaten

    Sobald alle Unterlagen vollständig und korrekt vorliegen sowie der Semesterbeitrag auf dem Konto der Jade Hochschule eingegangen ist, wird deine Immatrikulation durchgeführt.

    Nach der Immatrikulation werden dir im Jade eCampus deine initialen Zugangsdaten und ein Link zur Aktivierung deines studentischen Hochschulzugangs angezeigt. Bitte aktiviere diesen innerhalb von 28 Tagen und notiere deine Zugangsdaten.

     

    FAQ

    • Ausführliche Beschreibungen aller Module findest du im Modulhandbuch im Download-Bereich unten auf dieser Seite.

    • Sehr flexibel. Du wählst Module innerhalb der folgenden Bereiche individuell aus:

      • Spezialisierung (25 ECTS) setzt einen verbindlichen Schwerpunkt. Zur Auswahl stehen: 
        • Automatisierungstechnik
        • Nachhaltige Energiesysteme
        • Nachrichtentechnik
      • Technische Wahlpflicht (20 ECTS) ermöglicht fachliche Vertiefungen oder Zusatzqualifikationen
      • Nichttechnische Wahlpflicht (5 ECTS) vermittelt wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen
      • Schlüsselqualifikationen (5 ECTS) stärken Sozial- und Methodenkompetenzen
         
    • Sehr praxisnah. Viele Module verbinden Vorlesungen mit Laborveranstaltungen, in denen du Mess- und Versuchstechniken anwendest, reale technische Problemstellungen bearbeitest und ingenieurwissenschaftliche Methoden praktisch einübst.

      Ein zentrales Element des Studiums bilden industrielle Praxisphasen, bestehend aus dem Praxismodul im 5. Semester sowie dem Abschlusssemester.

    • Ja. Im 5. Semester absolvierst du ein verpflichtendes Praxissemester in einem Unternehmen, in dem du über mehrere Monate praktische Berufserfahrung im ingenieurtechnischen Arbeitsumfeld sammelst.
      Im 8. Semester folgen die Abschlusspraxisphase und die Bachelorarbeit, die idealerweise ebenfalls in einem Unternehmen durchgeführt werden und den direkten Übergang in den Berufseinstieg unterstützen.

    • Die Bachelorstudiengänge Elektrotechnik dual, Maschinenbau dual, Mechatronik dual und Medizintechnik dual können mit jeweils 8 Semestern Studiendauer im Verbund mit einem Partnerunternehmen studiert werden.
      Es gibt zwei Varianten: 

      1. Duales ausbildungsintegrierendes Studium: Verzahnung von Berufsausbildung und Studium
      2. Duales praxisintegrierendes Studium: Verzahnung von Praxisphasen im Unternehmen und Studium
    • In diesem Studiengang ist eine Bachelorzwischenprüfung vorgesehen. Sie dient dazu, zu überprüfen, ob du die grundlegenden Inhalte und Methoden der ersten Studienphase erfolgreich absolviert hast.

      Dabei handelt es sich nicht um eine zusätzliche Prüfung: Die Bachelorzwischenprüfung gilt automatisch als bestanden, sobald du die Module der ersten drei Semester im Umfang von 90 ECTS erfolgreich abgeschlossen hast.

      Sie ist Voraussetzung für den weiteren Studienverlauf, geht aber nicht in die Berechnung der Bachelornote ein.
      Weitere Details findest du in der Prüfungsordnung Teil A und Teil B.

    • Ein Teilzeitstudium bedeutet, dass du pro Semester weniger Module belegst als im Vollzeitstudium. Du darfst höchstens 15 ECTS pro Semester machen. Wenn du mehr als 15 ECTS erbringst, verlierst du rückwirkend den Status als Teilzeitstudierende_r.
      Wichtig: Wiederholungsprüfungen aus früheren Semestern zählen nicht zu diesen 15 ECTS. Während du deine Bachelorarbeit schreibst, ist ein Teilzeitstudium nicht möglich.

      Du beantragst das Teilzeitstudium formlos bei der Prüfungskommission, und zwar spätestens einen Monat nach Beginn der Vorlesungen. Der Antrag gilt für zwei aufeinanderfolgende Semester. Danach endet das Teilzeitstudium automatisch. Wenn du danach weiter in Teilzeit studieren möchtest, musst du einen neuen Antrag stellen.

    • Ja. Im Bachelorstudiengang Maschinenbau hast du die Möglichkeit, über das Erasmus-Programm oder andere Austauschprogramme ein Auslandssemester oder ein Studienjahr an einer Partnerhochschule zu absolvieren. Der Auslandsaufenthalt kann in den Studienverlauf integriert werden und ist in der Regel ohne Verlängerung der Regelstudienzeit möglich.

    • Die Berufsaussichten sind sehr gut, da Maschinenbau zu den zentralen Ingenieurdisziplinen in Industrie und Technologieentwicklung zählt. Insbesondere in Bereichen wie Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeugtechnik, Energie- und Wasserstofftechnik, Produktionstechnik sowie Automatisierung besteht eine hohe Nachfrage nach qualifizierten Maschinenbauingenieur_innen. Absolvent_innen arbeiten in Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Projektierung oder technischen Betriebsbereichen und übernehmen vielseitige Aufgaben entlang des gesamten technischen Produkt- und Prozesslebenszyklus.

    • Unser Immatrikulationsamt hat genau für solche Fälle eine FAQ mit allgemeinen Fragen zusammengestellt.

    Qualifikationsziele

    • Die Befähigung zur qualifizierten Erwerbstätigkeit wird erreicht, indem die Studierenden sich eine individuelle fachliche Spezialisierung erarbeiten, welche sie zu Experten in ingenieurwissenschaftlichen Fragen macht. Dabei ist die starke Verflechtung von theoretischen Studieninhalten, experimenteller Laborarbeit und anwendungsorientierten Tätigkeiten in Forschung und Entwicklung (z.B. in Praxisphasen, der Bachelor- oder Masterarbeit) in unterschiedlichen technischen Themenbereichen während der gesamten Studienzeit zu berücksichtigen.

      Unsere Absolvent_innen

      • verfügen über instrumentelle Kompetenz, womit sie ihr Expertenwissen und -verständnis in ihrer Tätigkeit oder ihrem Beruf anwenden und Problemlösungen und Argumente in ihrem Fachgebiet erarbeiten und weiterentwickeln können.
      • sind in der Lage, autonom ingenieurwissenschaftliche, anwendungsorientierte Projekte zu planen und durchzuführen.
      • sind vertraut mit Fragestellungen der Arbeitssicherheit.
      • verfügen über kommunikative Kompetenzen und können technisch-wissenschaftliche Inhalte in eine für Nichtfachleute verständliche Form transformieren.
    • Der Bachelorstudiengang Maschinenbau bereitet auf eine berufliche Tätigkeit als Ingenieurin bzw. Ingenieur in Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus sowie in artverwandten Branchen, z. B. dem Fahrzeug- oder Flugzeugbau sowie der Energie- und Verfahrenstechnik, vor. Weitere wichtige potenzielle Arbeitgeber sind der öffentliche Dienst, Ingenieurdienstleister und Prüf- und Abnahmegesellschaften wie TÜV und Dekra. Dafür werden den Studierenden die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden vermittelt. Ein besonderer Wert wird auf ein interdisziplinäres Zusammenwirken mit anderen Ingenieurbereichen gelegt. Alle Pflichtfächer der anderen Bachelor-Studiengänge im Fachbereich Ingenieurwissenschaften können als Module der Technischen Wahlpflicht (TWP) gewählt werden.

      Berufs- und Wirtschaftsverbände wie VDI und VDMA legen regelmäßig empirisch gesicherte Daten zu den für die Ingenieurausbildung relevanten Themen vor. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) hat Empfehlungen zur Gestaltung von Bachelor- und Masterstudiengängen im Maschinenbau formuliert. Diese Empfehlungen wurden bei der Konzeption von Struktur und Curriculum des hier vorgestellten Studienganges berücksichtigt.

      Die Studienstruktur des grundständigen Bachelorstudiums Maschinenbau wurde bereits in Abschnitt 1.1 vorgestellt. Das Grundlagenstudium umfasst die ersten drei Semester des Studiums und dient der Vermittlung von universellen Grundkenntnissen:

      • Mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen,
      • Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen,
      • Grundlagen der Informatik und Datenverarbeitung,
      • Nichttechnische Wahlpflicht (NTWP)

      Im Vertiefungsstudium ab dem 4. Semester absolvieren die Studierenden Pflichtmodule, Wahlpflichtmodule und eine Schlüsselqualifikation. Die Studierenden müssen aus vier angebotenen Spezialisierungsbereichen einen für ihre individuelle fachliche Entwicklung wählen:

      Cyber-physische Systeme

      Die Absolvent_innen spezialisiert auf dem Gebiet Cyber-physische Systeme arbeiten im beruflichen Tätigkeitsfeld in disziplinübergreifenden Schnittstellenbereichen, im Speziellen zwischen dem Maschinenbau und der Informatik. Die Absolvent_innen sind befähigt, eine modellbasierte Entwicklung von hybriden Produkten im Kontext des Systems Engineering durchzuführen. Sie beherrschen den Umgang mit komplexen Systemen in Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Vertrieb und sind - eingebettet in den ingenieurwissenschaftlichen Rahmen des Maschinenbaus - in der Softwareentwicklung ausgebildet.

      Energie-, Verfahrens- und Wasserstofftechnik

      Die Absolvent_innen spezialisiert auf dem Gebiet Energie-, Verfahrens- und Wasserstofftechnik verfügen über methodisches Wissen, das zur Bereitstellung von Energie und von Produkten der Verfahrenstechnik befähigt. Sie sind sich der Transformationen, denen der deutsche und europäische Energiemarkt unterliegt, und der damit verbundenen Notwendigkeit, die Energieversorgung nachhaltig sicherzustellen, bewusst. Die Absolvent_innen kennen Energieträger und Klassen von Energiespeichern, die sie bezogen auf einen konkreten Anwendungsfall bewerten können. Sie kennen die Technologien, mit denen Wasserstoff bereitgestellt werden kann und die damit verbundene Wertschöpfungskette.

      Entwicklung und Konstruktion

      Die Absolvent_innen spezialisiert auf dem Gebiet Entwicklung und Konstruktion verfügen über methodisches Wissen, das zur Konstruktion und Entwicklung komplexer technischer Produkte befähigt. Die Absolvent_innen sind mit modernen rechnergestützten Methoden (CAD / CAE) bei der Gestaltung, Auslegung und Berechnung von Bauteilen und Systemen vertraut und sind in der Lage, in kurzen Entwicklungszeiten vielfältige Produkte zu entwerfen.

      Produktion

      Die Absolvent_innen spezialisiert auf dem Gebiet Produktion verfügen über vertiefte Kenntnisse über Technologien und Systeme für die Teilefertigung einschließlich ihrer Automatisierung und wissen um deren Qualitätsanforderungen in der heutigen industriellen Produktion. Die Produktionsingenieur_innen sind in der Lage, im Hinblick auf nachhaltigen Umgang mit begrenzten Ressourcen rationelle Fertigungsmethoden auszuwählen.

    • Das Grundprinzip des dual organisierten Studiums ist die semesterweise Verzahnung des Studiums im Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Jade Hochschule als erstem Lernort und der Berufsausbildung bei der ausbildungsintegrierten dualen Variante bzw. der Praxisphasen bei der praxisintegrierten dualen Variante im Unternehmen als zweitem Lernort. Das Curriculum ist auf zwei Lernorte verteilt. Es erfordert eine sowohl inhaltliche als auch zeitliche bzw. organisatorische Integration und zielt darauf, ein besonderes Qualifikationsprofil zu erreichen.

      Das Ziel ist dabei die Doppelqualifizierung aus wissenschaftlichem Studium und betrieblicher Ausbildung bzw. berufspraktischer Qualifikation. Erreicht werden dadurch auf der einen Seite eine hinreichende wissenschaftliche Befähigung der Absolvent_innen und auf der anderen Seite eine hohe Employability, denn der enge Kontakt zum Partnerunternehmen sorgt für Absolvent_innen mit noch besserer Praxisorientierung und erweiterten Kenntnissen über die Arbeit und die Abläufe in einem Unternehmen.

      Die Berufsausbildung wird durch einen Ausbildungsrahmenplan geregelt, das Studium durch die Prüfungsordnungen Teil A und Teil B. Beim ausbildungsintegrierten Studium ist der erste Abschluss der IHK-Ausbildungsabschluss. Der Studienabschluss ist der Bachelor of Engineering (B. Eng.).

    • Die ingenieurwissenschaftliche Bildung an der Jade Hochschule folgt dem Prinzip des anwendungsorientierten Lehrens und Lernens, das die Studierenden während des Vertiefungsstudiums oder im Praxismodul bzw. der Praxisphase in das Arbeitsumfeld der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung einführt. Dieses Qualifikationsziel gibt unseren Absolvent_innen langfristig die Perspektive, Stellen in Führungspositionen zu besetzen.

      Unsere Absolvent_innen

      • haben ein breites und integriertes Wissen und Verständnis der wissenschaftlichen Grundlagen auf dem Gebiet des jeweiligen Studiengangs nachgewiesen. Ihr Wissen entspricht dem Stand der Fachliteratur und schließt zugleich vertiefte Wissensbestände des aktuellen Stands der Forschung auf dem gewählten Spezialisierungsgebiet ein.
      • beherrschen die notwendigen ingenieurwissenschaftlichen Methoden und verfügen über ein kritisches Verständnis der wichtigsten Theorien und Prinzipien sowie über Methodenkompetenz auf dem Gebiet des Studiengangs Elektrotechnik.
      • sind in der Lage, selbständig weiterführende Lernprozesse zu gestalten und damit ihr Wissen im ingenieurwissenschaftlichen Bereich selbständig zu erweitern und zu vertiefen.
      • beherrschen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis und können fachbezogene Positionen und Problemlösungen formulieren und argumentativ verteidigen.
      • können technisch-wissenschaftlich fundierte Berichte erstellen.
      • sind in der Lage, sich sowohl mit Fachvertretern als auch mit Laien über Informationen, Ideen, Probleme und Lösungen auszutauschen.
      • kennen die technologischen und systemischen Herausforderungen der Energiebranche und können die sich daraus ergebenden gesamt-gesellschaftlichen sowie regionalen Veränderungen einordnen und verantwortlich mitgestalten.
      • können einschätzen, welches Potential die sog. „Future Skills“ wie Industrie 4.0, Digitalisierung und KI-Anwendungen bieten. Aktuell steht der Jade Hochschule das von der HAWK Hildesheim/Holzminden angebotene generative KI-System HAWKI zur Verfügung.
      • können als Ingenieure die Auswirkungen von Entwicklungen unter fachlichen, gesellschaftlichen und ethischen Gesichtspunkten bewerten.
    • Der Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Dimension Persönlichkeitsbildung, die auch die künftige zivilgesellschaftliche, politische und kulturelle Rolle der Absolvent_innen umfasst, wird durch fünf Werte: innovativ, kompetent, kooperativ, vielfältig, zugewandt (siehe das Leitbild der Jade Hochschule) geprägt und spiegelt sich in der Strategie für Studium und Lehre, die ein lebendiger Prozess ist und zurzeit weiterentwickelt wird.

      Die Flexibilität der Bachelor- und Masterstrukturen wird für die Umsetzung attraktiver Studienangebote genutzt. Auf der Grundlage solider Kerncurricula bieten die Studiengänge zahlreiche Möglichkeiten für interdisziplinäre Brückenschläge, die charakteristisch für aktuelle und künftige technische und gesellschaftliche Herausforderungen sind und damit den Berufsalltag unserer Absolvent_innen prägen werden.

      Im Rahmen der fachwissenschaftlichen Ausbildung wird die Persönlichkeitsentwicklung durch eine Kombination eigenständiger, individueller Arbeit mit Gruppenarbeiten unterstützt. Diese Lehr- und Lernform fördert neben der fachlichen Weiterentwicklung auch die individuelle Sozialkompetenz und Verbindlichkeit durch die wechselseitige Abhängigkeit innerhalb eines Teams.

      Lehrveranstaltungen wie Projektmanagement oder Bürgerliches Recht, die zu Schlüsselqualifikationen bzw. den nichttechnischen Wahlpflichtmodulen gehören, sind feste Bestandteile des Curriculums. Hier und in anderen (Labor)Veranstaltungen wird sowohl das Arbeiten in Gruppen, das Lösen von Konflikten, das Abwägen von Entscheidungen als auch die Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse und das Schreiben technisch-wissenschaftlicher Berichte vermittelt. Curricular verankert ist auch Vermittlung von interkulturellen und kommunikativen Kompetenzen (Intercultural Communication and Management oder International Project). Diese Kompetenzen können auch durch Auslandsaufenthalte für Studium und / oder Praktika erworben werden. Dafür sind Mobilitätsfenster z.B. im fünften sowie dem siebten oder / und achten Semester vorgesehen. In den Lehrveranstaltungen werden interkulturelle Teamarbeit und Kommunikation gefördert. Die aufgelisteten Maßnahmen und Bestandteile des Studiums tragen erheblich zur Persönlichkeitsentwicklung bei und leisten zusätzlich einen Beitrag zur Befähigung zum zivilgesellschaftlichen Engagement.

      Daneben gibt es Bildungsaktivitäten, die außerhalb des Curriculums im Rahmen des Jade Kulturwerks angeboten werden. Das Engagement über den Vorlesungsplan hinaus gibt den Studierenden und allen Hochschulangehörigen die Gelegenheit, ein breit gefächertes kulturelles Angebot zu gestalten und zu nutzen.

      Unsere Absolvent_innen

      • sind teamfähig und kooperativ.
      • verfügen über soziale und interkulturelle Kompetenz.
      • können Verantwortung in einem Team übernehmen.
      • reflektieren wissenschaftliches Handeln im ethischen, sozialen und kulturellen Zusammen-hang.

      Die Dimension Persönlichkeitsbildung umfasst auch die künftige zivilgesellschaftliche, politische und kulturelle Rolle der Absolvent_innen. Die Studierenden erwerben in ihrem Studium auch überfachliche Kompetenzen, die es ihnen ermöglichen, die Relevanz ihres ingenieurwissenschaftlichen Fachwissens für aktuelle gesellschafts- und umweltpolitische Fragestellungen einzuordnen. Sie können damit ein Verständnis für Nachhaltigkeit und Diversität entwickeln und einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Die Lehrenden sind gefordert, Handlungsfelder, Möglichkeiten und die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements im Rahmen des Curriculums zu berücksichtigen und zum zivilgesellschaftlichen Engagement anzuregen. So werden die Studierenden motiviert, den Einsatz ihrer im Studium erlangten professionellen Handlungs- und Urteilsfähigkeit nicht nur auf das ingenieurwissenschaftliche oder berufliche Handlungsfeld zu begrenzen, sondern auch zivilgesellschaftlich einzusetzen. Die Studierenden sind aufgefordert, z.B. durch die Beteiligung an Gremienarbeit und der studentischen Selbstverwaltung.

      Unsere Absolvent_innen

      • sind in der Lage, relevante Informationen in ihrem Handlungsfeld zu sammeln, zu bewerten und zu interpretieren, dabei eigene und fremde Entscheidungen kritisch zu hinterfragen und ihre Bedeutung in einen zivilgesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen.
      • verfügen über die Fähigkeit, ingenieurwissenschaftliche Problemstellungen als mehrdimensionale Aufgabenkomplexe zu betrachten, in denen neben wissenschaftlichen im gleichen Maße gesellschaftliche und ethische Erkenntnisse berücksichtigt werden.
      • können ihre wissenschaftlichen Ergebnisse in der Öffentlichkeit oder vor einem Fachpublikum unter Berücksichtigung ethischer und gesellschaftspolitischer Gesichtspunkte vertreten.

      Diese Grundqualifikationsziele werden in der darüberliegenden Ebene um fachrichtungsspezifische Qualifikationsziele ergänzt. Die Fachqualifikation garantiert die Befähigung, eine qualifizierte Erwerbstätigkeit in der ausgewählten Fachrichtung aufzunehmen. In den Maschinenbau Studiengängen wird neben der Fokussierung auf die traditionellen Fächer wie Konstruktion, Fertigung und Produktion ein besonderes Augenmerk auf regionale Anforderungen und Randbedingungen gelegt. Zu nennen sind dabei für die Region Wilhelmshaven die Energietechnik und -speicherung, Wasserstofftechnologie, Luftfahrt sowie die nachhaltige Produktion.