Das Ziel dieses Forschungsvorhabens sind neuartige Mikroaktuatoren, die nicht gelagert, sondern frei beweglich sind. Zudem sollen sie Energie sparen, große Verfahrwege bieten und auch schnell sein. Um dies zu ermöglichen, müssen verschiedene Typen von Aktuatoren miteinander kooperieren. Um hohe Geschwindigkeiten und große Auslenkungen zu ermöglichen, soll die Masse einem plötzlichen Stoß (Kick) ausgesetzt werden und in eine Freiflugphase eintreten. Anschließend wird diese Masse in einer definierten Endposition aufgefangen (Catch). 

     

     

    Funktionsweise des "Kick and Catch" Mikroaktors

    Die Forschungsgruppe für Modellierung und Simulation mechatronischer Systeme unter der Leitung von Prof. Bechtold bringt ihre Expertise in der Computer-Simulation und Modellordnungsreduktion ein. Die Computer-Simulationen ermöglichen Vorhersagen des Verhaltens der komplizierten Mikroaktoren und sparen somit Entwicklungskosten, da weniger teure Prototypen erforderlich sind.

    Forschungsbeteiligte

    • Universität Freiburg


      Institut für Mikrosystemtechnik
      Prof. Ulrike Wallrabe
      Georges-Köhler-Allee 102
      79110 Freiburg

    • Ruhr-Universität Bochum


      Lehrstuhl Mikrosystemtechnik
      Prof. Martin Hoffmann
      Universitätsstraße 150
      44801 Bochum

    • Universität Augsburg


      Lehrstuhl für Regelungstechnik
      Prof. Christoph Ament
      Eichleitner Straße 30
      86159 Augsburg