Moderne mechatronische Komponenten basieren auf Wirkprinzipien unterschiedlicher physikalischer Domänen. Zudem weisen sie komplexe Geometrien auf. Eine Modellierung solcher Komponenten auf Kontinuum-Ebene, d.h. mit partiellen Differentialgleichungen, ist hoch komplex und erfordert aufwendige numerische Lösungen. Für diese eignet sich z. B. Methode der finiten Elementen. Sobald die mechatronische Komponenten mit der dazugehörigen Steuerung/Regelung, dem Gehäuse oder weiteren Komponenten zusammen simuliert werden sollen, müssen kompaktere Modelle verwendet werden.
Eine Möglichkeit kompakte, aber dennoch genaue Modelle zu erzeugen bieten mathematische Methoden der Modellordnungsreduktion. Mit Hilfe reduzierter Modelle können System-Simulationen und Entwurfs-Optimierungen wesentlich zeiteffizienter durchgeführt werden.





