Drei Studienorte mit langer Tradition

Die Geschichte unserer Hochschule begann 1832 mit der Gründung einer privaten Navigationsschule in Elsfleth. 1877 wurde in Oldenburg die Winter-Bauschule für Bauhandwerker gegründet und 1947 nahm die Akademie für Betriebswirte in Wilhelmshaven ihre Arbeit auf. 

Deshalb können wir sagen: Die Jade Hochschule ist eine junge und moderne Hochschule, die dennoch auf eine lange Tradition in der Ausbildung von wissensinteressierten Menschen zurückblicken kann

All das haben wir in Bildern der vergangenen Jahre und Jahrzehnte festgehalten und an dieser Stelle gesammelt. Schauen Sie gerne einmal durch und sehen Sie, wie sich Studium und Lehre, Forschung und Transfer im Laufe der Zeit entwickelt haben.

früher und heute

Draussen lernen / früher und heute
Forschen / früher und heute
Graduierungsfeier / früher und heute
Gruppenfotos / früher und heute
Hauptgebäude Ofener Straße / früher und heute
Hörsaal / früher und heute
Nautik / früher und heute
Mensa / früher und heute

Chronik der Studienorte

Die Jade Hochschule am Studienort Oldenburg/Elsfleth geht zurück auf Einrichtungen aus dem 19. Jahrhundert. Bereits im Herbst 1877 wurde in der Nähe Oldenburgs eine Winter-Bauschule für Bauhandwerker gegründet, die über viele Umwege 1938 zur "Staatsbauschule, Fachschule für Hoch- und Tiefbau in Oldenburg", 1968 zur "Staatlichen Ingenieurakademie" und durch Zusammenschluss mit der Seefahrtschule in Elsfleth im Jahr 1971 schließlich zur "Fachhochschule Oldenburg" wurde.

Vor der Fusion waren am Studienort Oldenburg/Elsfleth 2000 junge Menschen in den Fachbereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Vermessungswesen und Seefahrt immatrikuliert.

Die Seefahrtausbildung in Elsfleth begann bereits 1832 durch Gründung einer privaten Navigationsschule.

  • 1877 - Gründung einer Baugewerkschule in Aumund-Vegesack

    1882 - Verlegung nach Oldenburg

    1893 - Angliederung einer Maschinenbauschule und Verleihung der Bezeichnung "Großherzogliche Baugewerk- und Maschinenbauschule"

    1895 - Verlegung der Schule nach Varel i.O

    1908 - Angliederung einer Tiefbauabteilung

    1919 - Umbenennung in "Technikum"

    1928 - Verlegung nach Oldenburg, Trennung der beiden Ingenieurgruppen und Weiterführung der Baugewerkschule als selbständige städtische Institution

    1931 - Umbenennung in "Höhere Technische Lehranstalt für Hoch- und Tiefbau"

    1938 - Übernahme durch das Land Oldenburg und Umbenennung in "Staatsbauschule, Fachschule für Hoch- und Tiefbau in Oldenburg"

    1945 - Angliederung einer Vermessungsabteilung und Umbenennung in "Staatsbauschule Oldenburg, Fachschule für Hochbau, Tiefbau und Vermessungswesen"

    1959 - Umbenennung in "Staatliche Ingenieurschule"

    1963 - Aufnahme in das Verzeichnis der "Amtlich anerkannten Materialprüfstellen für Baustoffe"

    1968 - Umbenennung in "Staatliche Ingenieurakademie"

  • 1832 - Gründung einer privaten Navigationsschule in Elsfleth

    1852 - Umwandlung in eine staatliche Schule mit der Bezeichnung “Großherzogliche Navigationsschule”

    1916 - Umbenennung in “Seefahrtschule”

    1943 - Verlegung nach Danzig und Einrichtung einer Seeberufsfachschule in Elsfleth

    1946 - Neugründung einer Seefahrtschule in Elsfleth

    1949 - Errichtung einer Seefahrtschule in Cuxhaven und in Grünendeich als Abteilungen der Seefahrtschule Elsfleth

    1959 - Die Seefahrtschule Cuxhaven wird selbständig und erhält die Prüfungsaufsicht über die Abteilung in Grünendeich

  • 1971 - Überleitung der Staatlichen Ingenieurakademie für Bau- und Vermessungswesen Oldenburg und der Seefahrtschule Elsfleth in die Fachhochschule Oldenburg mit den Fachbereichen Architektur, Bauingenieurwesen und Vermessungswesen in Oldenburg und Seefahrt (Große Fahrt) in Elsfleth

    1977 - Inbetriebnahme einer Mensa am Studienort Oldenburg

    1985 - Inbetriebnahme eines Radarsimulators der Fachbereiche Seefahrt der Fachhochschulen Oldenburg und Ostfriesland

    1998 - Erwerb des Wohnhauses Zeughausstraße 21 (Weißes Haus)

    2000 - Ab dem 01.01.2000: Fusion mit den Fachhochschulen Ostfriesland (Emden/Leer) und Wilhelmshaven zur FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven.
    Eröffnung der "Infothek" am Studienort Oldenburg. Als studentisches Projekt entstand mit diesem Neubau auf dem FH-Gelände ein Ort der Begegnung und Entspannung.

    2001 - Inbetriebnahme eines modernen Schiffsführungssimulators in Elsfleth.
    Einrichtung eines Simulationszentrums.
    Erwerb der Liegenschaften der ehemaligen Berufsbildenden Schulen II in der Zeughausstraße 73.

    2006 - Umzug des Fachbereichs Architektur in die Ofener Straße 15

    2008 - Inbetriebnahme des ehemaligen BBS-Gebäudes an der Zeughausstraße 73 vom Studiengang Hörtechnik und Audiologie

    1.9.2009 - Gründung der Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth (nach Defusion der FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven in zwei unabhängige Hochschulen)

  • 1946 - Anregungen durch Oberstadtdirektors Hans Beutz, Kulturamt, in Wilhelmshaven Hochschulen und wissenschaftliche Institute anzusiedeln.

    1947 - Gründung der Ursprungseinrichtung der Akademie für Betriebswirte

    1958 - Forderung einer Ingenieurschule durch Dr.-Ing. Reichert (Technischer Direktor der Olympia Werke AG, Wilhelmshaven).
    Beschluß der Landesregierung die Hochschule für Gewerbelehrer an die TH in Hannover anzugliedern. Dieser Plan wurde nach und nach vollzogen.

    22.03.1963 - Vereinbarungen zwischen der Stadt Wilhelmshaven und dem Land Niedersachsen über die Errichtung der Ingenieurschule.

    24.05.1963 - Das Grundstück für den Neubau wird von der Stadt Wilhelmshaven kostenlos zur Verfügung gestellt.

    1964 - Gründung der Städtischen Technikerschule mit den Fachrichtungen Elektrotechnik und Allgemeiner Maschinenbau

    1964 - Beauftragung des Architekten Zobel aus Nordhorn mit der Planung und dem Bau des Neubaus (Entscheid erfolgte über einen Architekten-Wettbewerb)

    18.01.1965 - Berufung des Oberbaurates Dr. W. Lindrum zum Direktor der Ingenieurschule durch den Niedersächsischen Kultusminister

    01.03.1965 - Gründung der Ingenieur-Schule (4. Ingenieurschule in Niedersachsen), Gründungsdirektor Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Lindrum. Aufnahme des Lehrbetriebes der Fachrichtung Maschinenbau. Beginn mit 64 Studenten in den Räumen der damaligen Berufsschule in der Weserstraße 78. Begonnen wurde mit Dozenten der Ingenieursschulen aus Wolfenbüttel und Hannover.

    01.04.1965 - Einstellung des ersten "eigenen" Dozenten: Baurat Robert Meyer-Ahrens

    01.09.1965 - Aufnahme des Lehrbetriebs in der Fachrichtung Elektrotechnik

    01.10.1965 - Bezug der Räume des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums in der Eberstraße. Einstellung von sieben neuen Dozenten.

    22.06.1966 - Grundsteinlegung des Neubaus an der Friedrich-Paffrath Straße

    26.07.1966 - Erlaß des niedersächsischen Kultusministers zur Verselbständigung der Höheren Wirtschaftsfachschule in eine Akademie für Betriebswirte (ab 01.08.1966)

    19.01.1967 - Richtfestfeier des Neubaus der staatlichen Ingenieurschule

    01.09.1967 - Beginn des Lehrbetriebs der Fachrichtung Feinwerktechnik

    15.01.1968 - Umbenennung der staatlichen Ingenieurschule in staatliche Ingenieurakademie Wilhelmshaven

    1968 - Umwandlung der Höheren Wirtschaftsfachschule in eine Akademie für Betriebswirte. Ausbildung von Betriebswirt (grad.) in einem 6-semestrigen Studiengang.
    Errichtung der Ingenieurakademie mit den Fachbereichen Elektrotechnik, Maschinenbau und Feinwerktechnik.
    Bezug des Neubaus (13.000 m² Nutzungsfläche/Kosten 37 Millionen DM, davon 7 Millionen für die Erstausrüstung der Laboratorien) an der Friedrich-Paffrath Straße durch die technischen Fachbereiche der Ingenenieurakademie (05/06.06.1968).

    1969 - Abzug der Pädagogischen Hochschule für Gewerbelehrer einschließlich der Übungsschule

    01.08.1971 - Zusammenschluß der Staatlichen Ingenieurakademie und der Akademie für Betriebswirte zur Fachhochschule Wilhelmshaven.
    Die Fachhochschule bestand aus den Fachbereichen Elektrotechnik, Feinwerktechnik, Maschinenbau und Wirtschaft mit folgendem Personalbestand: Dozenten / Mitarbeiter im technischen und Verwaltungsdienst: Elektrotechnik (14/3), Feinwerktechnik (8/2), Maschinenbau (16/3) und Wirtschaft (22/1) sowie Verwaltung (-/15).

    20.09.1975 - Beginn des Lehrbetriebs des Fachbereichs Wirtschaftsingenieurwesen

    01.06.1978 - Eingliederung der niedersächsischen Fachhochschulen in den Bereich der Hochschulen (NHG)

    1980/81 - Ausbau des Studienortes an der Friedrich-Paffrath Straße und Bezug (01.03.1981) des Erweiterungsbaus (Südgebäude) an der Friedrich-Paffrath-Straße durch die Fachbereiche Wirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen.
    Einrichtung des Rechenzentrums, der Bibliothek (Bestand 1987 ca. 30.000) und der Mensa.

    06.10.1996 - Übergabe des Westgebäudes an die Fachhochschule und den Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen durch Ministerin Schuchardt

    01.09.1997 - Errichtung des ersten spezifischen Frauenstudienganges in Deutschland "Wirtschaftsingenieurwesen für Frauen" im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen.
    Errichtung der Studiengänge "Systems Engineering – Technisches Management" und "Environmental Engineering"(internationaler Studiengang) im Fachbereich Maschinenbau sowie Applied Microelectronics als internationaler Studiengang im Fachbereich Elektrotechnik.

    01.01.2000 - Fusion der Fachhochschulen Oldenburg, Ostfriesland und Wilhelmshaven zur Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven

    Sommer 2004 - Das neue Ostgebäude wird nach einer zweijährigen Bauzeit in Betrieb genommen

    01.09.2009 - Gründung der Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth (nach Defusion der FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven in zwei unabhängige Hochschulen)

  • Die Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven wurde im Jahr 2000 durch Zusammenschluss der ehemals selbstständigen Fachhochschulen an diesen Studienorten gegründet. Sie war mit etwa 10.000 Studierenden, 800 Beschäftigten und einem Haushaltsvolumen von mehr als 60 Millionen Euro die größte Fachhochschule Niedersachsens.

    Zum 1. September 2009 wurde die FH OOW aufgelöst und in die beiden selbstständigen Hochschulen Emden/Leer und Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth übergeleitet.

  • 2009 - Knapp sechs Wochen nach ihrer Gründung im September 2009 legt sich die Hochschule auf ihren neuen Namen fest: Jade Hochschule. Neuer Masterstudiengang „Maritime Management“ startet

    2010 - Labor für virtuelle Welten wird eingeweiht; Der Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen heißt ab sofort „Management, Information, Technologie“; Neuer berufsbegleitende Studiengang „Insurance, Banking & Finance“

    2011 - Einweihung des Labors für Optische 3D-Messtechnik am Campus Oldenburg; Start des Career Service

    2012 - Die Abteilung „Hörtechnik und Audiologie“ firmiert künftig unter dem Namen „Technik und Gesundheit für Menschen“; Neuer Hörsaal am Campus Wilhelmshaven mit 190 Sitzplätzen eröffnet; Das Schlaue Haus Oldenburg wird eröffnet: In der gemeinsamen Einrichtung von Uni Oldenburg und Jade Hochschule soll in der Oldenburger Innenstadt die Wissenschaftskommunikation mit den Bürger_innen stattfinden; Neuer Online-Studiengang Tourismuswirtschaft

    2013 - Neue Masterstudiengänge Public Health und Elektrotechnik; Neuer Bachelorstudiengang Meerestechnik; Neue weiterbildende Online-Masterstudiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik

    2014 - Das Land Niedersachsen und die Stadt Oldenburg einigen sich auf einen Tausch der Liegenschaften Auguststraße 5 und Auguststraße 7.

    2015 - Abteilungen Geoinformation und Technik und Gesundheit für Menschen der Jade Hochschule in DFG-Förderatlas aufgenommen; Neues Master-Studienangebot: „Management digitaler Medien“

    2016 - Jade Hochschule erhält Audit „Internationalisierung der Hochschulen“; Das gemeinsame Gebäudemanagement von Jade Hochschule und Universität Oldenburg erhält schriftliches Fundament; Institut für Online Lehre gegründet

    2017 - Neuer Master-Studiengang International Maritime Management startet zum Wintersemester; Jade Hochschule erhält 3,6 Millionen Euro für Sanierungsmaßnahmen; Leitbild der Jade Hochschule entwickelt; Projekt „Innovative Hochschule Jade-Oldenburg!“ startet; Master-Studiengang „Strategisches Management“ beginnt

    2018 - Jade Hochschule erneut als familiengerechte Hochschule ausgezeichnet; Neu: Master „Geoinformationswissenschaften“

    2019 - 1. September: 10 Jahre Jade Hochschule; Rund 13,6 Millionen für den Mensa-Neubau am Campus Wilhelmshaven genehmigt

    2020 - Fachgebiete Digitales Bauen und Informationstechnologie in DFG-Förderatlas; Jade Hochschule verfügt Schließung der Gebäude wegen Corona-Pandemie (20. März)

    2021 - Institut für Angewandte Photogrammetrie und Geoinformatik an der Jade Hochschule begeht 25-jähriges Jubiläum; Start der neuen Studiengänge:Urban Design: Stadt – Land – Entwerfen; Angewandte Pflegewissenschaft; International Business Studies; Ingenieurinformatik; Das Studierenden Service Center am Campus Oldenburg öffnet

    2022 - Land investiert 35 Millionen Euro in Baumaßnahmen an der Jade Hochschule; Größte Bauvorhaben: Neubau der Mensa in Wilhelmshaven und Sanierung der alten Feuerwache in Oldenburg; Jade Hochschule übernimmt Maritimes Forschungszentrum

Die Geschichte kurz und knapp

Drei unabhängige Vorgängerinstitutionen

 

1877 - Gründung einer Baugewerkschule in Aumund-Vegesack, die 1882 nach Oldenburg verlegt wird

1832 - Gründung einer privaten Navigationsschule in Elsfleth

1947 - Gründung der Ursprungseinrichtung der Akademie für Betriebswirte in Wilhelmshaven

Zusammenlegung der Hochschulen Oldenburg und Elsfleth

 

1971 - Überleitung der Staatlichen Ingenieurakademie für Bau- und Vermessungswesen Oldenburg und der Seefahrtschule Elsfleth in die Fachhochschule Oldenburg mit den Fachbereichen Architektur, Bauingenieurwesen und Vermessungswesen in Oldenburg und Seefahrt (Große Fahrt) in Elsfleth


 

Fachhochschule Wilhelmshaven

 

01.08.1971 - Zusammenschluß der Staatlichen Ingenieurakademie und der Akademie für Betriebswirte zur Fachhochschule Wilhelmshaven.
Die Fachhochschule bestand aus den Fachbereichen Elektrotechnik, Feinwerktechnik, Maschinenbau und Wirtschaft. 

Fachhochschule Oldenburg/ Ostfriesland/ Wilhelmshaven

 

01.01.2000 - Fusion der Fachhochschulen Oldenburg, Ostfriesland und Wilhelmshaven zur Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven mit den fünf Studienorten in Emden (Hauptsitz), Leer, Oldenburg, Elsfleth und Wilhelmshaven

Gründung der Jade Hochschule

 

Zum 1. September 2009 wurde die FH OOW aufgelöst und in die beiden selbstständigen Hochschulen Emden/Leer und Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth übergeleitet.