Für Beschäftigte

Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Infektionen sowie Anpassungen an aktuelle Erkenntnisse und Rechtslagen können Veränderungen im Präsenzbetrieb der Hochschule erforderlich werden. Aktuell gelten folgende Regelungen.

Dienstunfähigkeit in Verbindung mit dem Coronavirus

Sind Beschäftigte an dem Corona-Virus erkrankt, haben sie dem Dienst fernzubleiben. Jede COVID-19 krankheitsverdächtige Person und jede positiv getestete Person, jede Verdachtsperson ist unabhängig von einer Anordnung der zuständigen Behörde verpflichtet, sich unverzüglich in die eigene Wohnung, an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder in eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort abzusondern.

Sie dürfen dann den Campus und die Gebäude der Hochschule ebenso nicht betreten; in diesem Fall haben sie ihren Dienst - soweit möglich und in Abstimmung mit ihren Vorgesetzten - durch häusliches Arbeiten zu erbringen.

Zur Einreichung ärztlicher Bescheinigungen sowie zur Dienstunfähigkeit aus anderen Gründen gelten die gesetzlichen Regelungen (Einreichung innerhalb von drei Tagen).

Telearbeit und mobiles Arbeiten

Hochschulleitung und Personalrat der Jade Hochschule haben mit Wirkung zum 14. März 2022 eine Dienstvereinbarung über Telearbeit und mobile Arbeit nach NPersVG auf Grundlage der Dienstvereinbarung über Telearbeit und mobile Arbeit in der niedersächsischen Landesverwaltung abgeschlossen.

Telearbeit und mobiles Arbeiten sind geeignete Instrumente, um im Rahmen einer von gegenseitigem Vertrauen, Respekt und Wertschätzung getragenen Arbeitskultur, einerseits die Funktionsfähigkeit und Dienstleistungsqualität der Jade Hochschule sicherzustellen und zugleich den Beschäftigten in unterschiedlichen Lebenssituationen flexibel angepasste Arbeitsformen zu ermöglichen.

Die Regelungen der Dienstvereinbarung können auch genutzt werden, um im Bedarfsfall Infektionsschutzmaßnahmen zu ermöglichen.

Risikogruppen

Grundlage für die Vorgaben der Hochschulleitung zur Festlegung der Wahrnehmung von Dienstaufgaben in Präsenz durch Beschäftige, die einer Risikogruppe angehören, ist die Fürsorgepflicht sowohl gegenüber den Beschäftigten der Hochschule, deren besondere Lebenssituation berücksichtigt wird, als auch gegenüber den Studierenden, denen nach nunmehr fünf Semestern mit großen Einschränkungen wieder ein regulärer Studienbetrieb angeboten werden soll.

Soweit es aus organisatorisch-technischen Gründen (Zuständigkeit der Hochschule) möglich ist, sollten Angehörige der Risikogruppe auch weiterhin ihre Dienstgeschäfte durch häusliches Arbeiten wahrnehmen können.

Bei der Wahrnehmung von Dienstaufgaben in Präsenz durch Beschäftigte, die einer Risikogruppe angehören, sind die Vorgaben des Hygienekonzeptes strikt einzuhalten.

Folgende Risikogruppe werden hierbei unterschieden:

1. Beschäftigte mit Vorerkrankungen

Besteht bei Beschäftigten nach ärztlicher Einschätzung ein erhöhtes Risiko für einen schwereren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Corona-Virus (COVID-19), sind die Schutzmaßnahmen des Hygienekonzepts der Jade Hochschule strikt einzuhalten.

Sofern das Hygienekonzept der Jade Hochschule sowie die Nutzung von Regelungen der Dienstvereinbarung Telearbeit und Mobiles Arbeiten zum Schutz von Beschäftigten mit Vorerkrankungen nicht ausreichend erscheinen, beantragen Beschäftigte, die dieser Gruppe angehören, die Wahrnehmung ihrer Dienstgeschäfte durch häusliches Arbeiten bzw. die Durchführung von Lehrveranstaltungen im Online-Format schriftlich (per E-Mail) gegenüber der Hochschulleitung (je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal) bei gleichzeitiger Information an die Leitung der Organisationeinheit (Dekan_in bzw. Präsidiumsmitglied).

Der Antrag muss sachlich begründet sein, wobei medizinische Daten ausschließlich der Arbeitsmedizin bekannt gegeben werden.

Die Hochschulleitung entscheidet ggf. unter Einbeziehung der Vertretungsorgane über den Antrag.

Die Arbeitsmedizin, die der ärztlichen Schweigepflicht unterliegt, nimmt vor der Entscheidung Stellung.

2. Beschäftige mit Schwerbehinderungen und Gleichgestellte

Für Beschäftigte mit einem Grad der Behinderung wird zur Wiederaufnahme der Präsenz eine individuelle arbeitsmedizinische Beratung mit dem Betriebsarzt der Jade Hochschule angeboten. Alternativ kann man sich auch mit dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) in Verbindung setzen. Die Schwerbehindertenvertretung wird gemäß §178 SGB IX unverzüglich informiert/angehört bzw. zur Beratung hinzugezogen.

3. Pflegebedürftige Angehörige mit Vorerkrankungen

Sofern das Hygienekonzept der Jade Hochschule sowie die Nutzung von Regelungen der Dienstvereinbarung Telearbeit und Mobiles Arbeiten zum Schutz von Pflegebedürftigen Angehörige mit Vorerkrankungen nicht ausreichend erscheinen, beantragen Beschäftigte, die dieser Gruppe angehören, die Wahrnehmung ihrer Dienstgeschäfte durch häusliches Arbeiten bzw. die Durchführung von Lehrveranstaltungen im Online-Format schriftlich (per E-Mail) gegenüber der Hochschulleitung (je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal) bei gleichzeitiger Information an die Leitung der Organisationeinheit (Dekan_in bzw. Präsidiumsmitglied).

Der Antrag muss sachlich begründet sein, wobei medizinische Daten ausschließlich der Arbeitsmedizin bekannt gegeben werden.

Der Antrag muss mit dem Einverständnis der zu pflegenden Person erfolgen.

Die Hochschulleitung entscheidet ggf. unter Einbeziehung der Vertretungsorgane über den Antrag.

Die Arbeitsmedizin, die der ärztlichen Schweigepflicht unterliegt, nimmt vor der Entscheidung Stellung.

4. Schwangere/stillende Beschäftigte

Aus arbeitsmedizinischen Gründen dürfen schwangere / stillende Personen bis auf Weiteres nicht ohne individuelle Gefährdungsbeurteilung/individuelles Gespräch in Präsenz tätig werden. Zu beachten sind hierbei die Gefährdungsbeurteilung und der Sicherheitshinweis zum Mutterschutz in Verbindung mit dem Coronavirus.

Betreuungspflichten

Ab/Seit 24. September 2022 besteht der Anspruch auf Kinderkrankengeld wieder nur bei Erkrankung des Kindes und entsprechendem Betreuungsbedarf.

Urlaub

Erholungsurlaub / Urlaubsreisen allgemein

Müssen Sie sich während Ihres Erholungsurlaubs in Quarantäne begeben, gilt Ihr Urlaub als angetreten. Das gleiche gilt, wenn Sie positiv getestet wurden: auch hier gilt Ihr Urlaub als angetreten.

Erkranken Sie an Corona, benötigen Sie ab dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit ein ärztliches Attest, wenn Sie Ihren Urlaub gutgeschrieben haben möchten. Ein positives Testergebnis ist nicht zugleich ein ärztliches Attest.

Bei Rückkehr aus einem internationalen Risikogebiet sind die aktuellen rechtlichen Bestimmungen des Bundes und des Landes Niedersachsen zu beachten.

Dienstreisen

Reisen und Exkursionen im Inland und Ausland

Auch im Wintersemester 22/23 werden wieder nationale und internationale Dienstreisen vorbehaltlich der Einhaltung aller Reisewarnungen (inklusive des richtigen Verhaltens bei der Rückkehr von einer Reise) genehmigt, soweit sie nicht in ein Hochrisikogebiet führen. Die Genehmigungsverfahren entsprechen dem üblichen Vorgehen, wie vor der Pandemie. Dennoch ist die Pandemie noch nicht komplett überwunden; die Verantwortung zur persönlichen Risikoabwägung, liegt jedoch nun wieder bei den Reisenden selbst.

Absage und Stornierung von Reisen und Exkursionen

Falls eine Reise oder Exkursion (und ggf. eine damit verbundene Teilnahme an einer Veranstaltung) abgesagt wurde oder noch wird, gilt bezüglich der Folgekosten folgendes:

Alle Beteiligten sind gehalten, die Folgekosten einer Stornierung möglichst gering zu halten (z.B. durch frühzeitige Stornierung). Das Vorgehen ist schriftlich zu dokumentieren, eine kurzfristige Absage sollte entsprechend begründet werden. Bei Einhaltung der vorgenannten Entscheidungskette gilt laut niedersächsischem Reisekostenrecht folgender Grundsatz: Absage aufgrund von „Höherer Gewalt“. In diesem Fall übernimmt die Jade Hochschule die Kosten.

Durchführung von Exkursionen

Exkursionen ins Ausland unter Studierendenbeteiligung sind ebenfalls wieder durchführbar, solange die Teilnahme nicht verpflichtend für die Studierenden ist. Beachten Sie die Hinweise für die Risikobewertung durch die Studierenden selbst (z.B. zum Risiko, eine eventuelle Erkrankung und Quarantäne auf eigene Kosten im Zielland durchzustehen). Ein Hygienekonzept muss nicht mehr vorgelegt werden.