Für Beschäftigte

Mit dem Start des Wintersemesters in verstärkter Präsenz endet der systematische Vorrang der Wahrnehmung der Dienstaufgaben aus dem Homeoffice heraus (Ende zum 30.September). Für die Rückkehr zum Präsenzbetrieb in den einzelnen Bereichen ist entscheidend, mit welchen Schutzmaßnahmen Arbeiten in Präsenz jeweils jetzt wieder erfolgen kann und soll. Wo möglich und sinnvoll, ist eine vorübergehende Fortsetzung des Status quo ggf. möglich. Die Entscheidung hierzu fällt die Leitung der jeweiligen Organisationseinheit (Dekan oder Präsidiumsmitglied) auf Basis des Votums der Bereichsleitungen (fachliche Vorgesetzte). Bitte informieren Sie über die getroffene Verabredung die Personalabteilung per E-Mail und nehmen hierbei Ihre Vorgesetzte_n in cc.

Dienstunfähigkeit

Sind Beschäftigte an dem Corona-Virus erkrankt, haben sie dem Dienst fernzubleiben. Wenn sie aufgrund des Verdachts einer Erkrankung mit dem Corona-Virus durch ärztliche Anordnung oder durch Anordnung des Gesundheitsamtes unter Quarantäne gestellt sind, dürfen sie den Campus und die Gebäude der Hochschule ebenso nicht betreten; in diesem Fall haben sie ihren Dienst - soweit möglich und in Abstimmung mit ihren Vorgesetzten - durch häusliches Arbeiten (Homeoffice) zu erbringen.

Die vorübergehend befristete Regelung zur Einreichung einer ärztlichen Bescheinigung ab dem sechsten Kalendertag endet mit Ablauf des 30. September 2021. Ab sofort greifen wieder die gesetzlichen Regelungen.

Tätigkeiten im Homeoffice

(Stand: 24. September 2021)

Das Land Niedersachsen hat mit Wirkung zum 01.07.2021 eine Rahmenvereinbarung gemäß § 81 NPersVG über Telearbeit und mobile Arbeit in der Niedersächsischen Landesverwaltung in Kraft gesetzt. Mit dem Beschluss des Präsidiums zur verstärkten Rückkehr in Präsenz zum Wintersemester 2021/2022 bedarf es daher einer neuen Grundlage, in welcher Form alternierende Telearbeit und mobiles Arbeiten an der Jade Hochschule zukünftig stattfinden kann und soll. Eine diesbezügliche interne Dienstvereinbarung stellt hierzu eine verlässlichen Basis für die individuellen Vereinbarungen zu Telearbeit und mobiles Arbeiten dar.

Das Präsidium arbeitet derzeit mit Hochdruck an einer entsprechenden Vereinbarung und steht hierzu bereits intensiv im Austausch mit dem Personalrat, der Gleichstellungsstelle und der Schwerbehindertenvertretung. Der Abschluss der Vereinbarung wird von allen Beteiligten prioritär bearbeitet, sodass eine schnellstmögliche Einigung erreicht werden kann.

Risikogruppen

Regelungen für Angehörige von Risikogruppen (Stand: 23. September 2021):

Grundlage für die Vorgaben der Hochschulleitung zur Festlegung der Wahrnehmung von Dienstaufgaben in Präsenz durch Beschäftige, die einer Risikogruppe angehören, ist die Priorisierung der Fürsorgepflicht („zugewandt“) gegenüber der Durchsetzung der Wahrnehmung von Dienstpflichten in Präsenz. Soweit es aus organisatorisch-technischen Gründen (Zuständigkeit der Hochschule) möglich ist, sollten Angehörige der Risikogruppe auch weiterhin möglichst alle Dienstgeschäfte aus dem Homeoffice wahrnehmen.

Bei der Wahrnehmung von Dienstaufgaben in geschützter Präsenz durch Beschäftigte, die einer Risikogruppe angehören, sind die Vorgaben des Hygienekonzeptes strikt einzuhalten. Die Wahrnehmung von Aufgaben in Präsenz kann in diesem Fall jedoch nur auf Basis eines dokumentierten Einvernehmens erfolgen.

Beschäftigte, die einer Risikogruppe angehören, dürfen bis auf Weiteres aus Gründen der Fürsorge nicht mit körpernahen (Unterschreitung der 1,5 Meter Abstand) und/oder zeitlich längeren (länger als 15 Minuten) Aufgaben mit Personenkontakt eingeplant bzw. eingesetzt werden.

Wollen Beschäftige, die einer Risikogruppe angehören, von sich aus Ihren Dienst in Präsenz in der Hochschule vor der allgemeinen Freigabe durch die Hochschulleitung wiederaufnehmen oder fortführen, ist dies gegenüber der Hochschulleitung schriftlich per (E-Mail) anzuzeigen, je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal bei gleichzeitiger Information an die Leitung der Organisationeinheit, also Dekan bzw. Präsidiumsmitglied.

Folgende Risikogruppe werden hierbei Unterschieden:

1. Beschäftigte mit Vorerkrankungen

Insbesondere bei nachfolgenden Vorerkrankungen besteht – unabhängig vom Lebensalter – grundsätzlich ein erhöhtes Risiko für einen schwereren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Corona-Virus (COVID-19):

  • Therapiebedürftige Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. koronare Herzerkrankung, Bluthochdruck)
  • Erkrankungen der Lunge (z.B. COPD, Asthma bronchiale)
  • Chronische Lebererkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Onkologische Erkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Geschwächtes Immunsystem (z.B. auf Grund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z.B. Cortison).
  •  

Der Nachweis der Zugehörigkeit zu dieser Risikogruppe erfolgt durch Mitteilung unter Vorlage eines ärztlichen Attestes des/r Beschäftigen gegenüber der Hochschulleitung (je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal) über die Leitung der Organisationeinheit (Dekan bzw. Präsidiumsmitglied). Die Art der Vorerkrankung ist aus Gründen des Datenschutzes nicht anzugeben. Bei Schwerbehinderten und/oder Gleichgestellten entfällt die Vorlage des Attestes.

Bei bestehenden Unsicherheiten über das (mögliche) Vorhandensein einer Vorerkrankung kann (zunächst) auch betriebsärztlicher Rat eingeholt werden.

2. Beschäftigte, die das 60. Lebensjahr vollendet haben

Abweichend von den bisherigen Regelungen müssen zukünftig auch Beschäftigte, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, einen Nachweis erbringen, dass bei ihnen gesundheitliche Gründe dagegen sprechen, ihre Veranstaltungen in Präsenz durchzuführen. Analog zum Verfahren bei der Risikogruppe 1 (Beschäftigte mit Vorerkrankungen) erfolgt der Nachweis der Zugehörigkeit zu dieser Risikogruppe nun durch Mitteilung unter Vorlage eines ärztlichen Attestes des/r Beschäftigen gegenüber der Hochschulleitung (je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal) über die Leitung der Organisationeinheit (Dekan bzw. Präsidiumsmitglied). Die Art der Risikodisposition ist aus Gründen des Datenschutzes nicht anzugeben. Bei Schwerbehinderten und/oder gleich Gleichgestellten entfällt die Vorlage des Attestes.

Diese Neuregelung ist damit begründet, dass nun allen Beschäftigten die Möglichkeit gegeben ist, sich und andere durch eine Impfung zu schützen. Auch die Jade Hochschule hat Ihren Beschäftigten noch im Frühsommer mehrere Impfangebote unterbreitet, welche zuletzt nicht mehr vollständig nachgefragt worden waren. Aus medizinischer Sicht ist aufgrund dessen bei vollständig geimpften Personen „allein das Alter“ kein hinreichender „Risikofaktor“ mehr, sondern es müssen einer oder mehrere weitere Risikofaktoren vorliegen, um Sie trotz Impfung weiterhin dieser Risikogruppe zugehörig zu zählen.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob bei Ihnen derartige gesundheitliche Beeinträchtigungen vorliegen, so holen Sie sich bitte (betriebs-)ärztlichen Rat ein, um abzuklären, ob Sie trotz Impfung zu dieser Risikogruppe gehören.

Sollten Sie bisher nicht geimpft sein, sind Sie nur dann zu dieser Risikogruppe zu zählen, wenn Sie aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Auch in diesem Fall ist nun der Nachweis hierzu durch Vorlage eines ärztlichen Attestes des/r Beschäftigen gegenüber der Hochschulleitung (je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal) über die Leitung der Organisationeinheit (Dekan bzw. Präsidiumsmitglied) zu erbringen. Die medizinische Begründung ist aus Gründen des Datenschutzes nicht anzugeben.

3. Beschäftige mit Schwerbehinderungen und Gleichgestellte

Auch die Schwerbehinderten und Gleichgestellten benötigen kein (zusätzliches) Attest, wenn die Schwerbehinderung bzw. die Gleichstellung bei der Personalabteilung bekannt ist.

4. Pflegebedürftige Angehörige mit Vorerkrankungen

Beschäftigte, die dieser Gruppe angehören, erbringen den Nachweis der Betreuung eines vorerkrankten Angehörigen durch eine schriftliche Erklärung (per E-Mail) gegenüber der Hochschulleitung (je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal) bei gleichzeitiger Information an die Leitung der Organisationeinheit (Dekan bzw. Präsidiumsmitglied). Die Art der Vorerkrankung des Angehörigen ist aus Gründen des Datenschutzes nicht anzugeben.

5. Schwangere/stillende Beschäftigte

Aus arbeitsmedizinischen Gründen dürfen schwangere/stillende Beschäftigte bis auf Weiteres nicht im Präsenzbetrieb eingesetzt werden. Die Regelungen zum Homeoffice gelten entsprechend. Zu beachten sind hierbei die Gefährdungsbeurteilung und der Sicherheitshinweis zum Mutterschutz in Verbindung mit dem Corona Virus.

Betreuungspflichten

Abwesenheit vom Dienst aufgrund von Betreuungspflichten, insbesondere bei Kindern unter 14 Jahren (Aktualisierung, Stand 31.08.2020):

Grundsätzlich gelten die rechtlichen Vorgaben zur Beantragung von Dienstbefreiung aufgrund der Wahrnehmung von Betreuungspflichten auch weiterhin. Ergänzend zu diesen allgemeinen Vorgaben gilt bis auf weiteres folgendes:

  • Bei Kindern im Vorschulalter und in Abhängigkeit von den jeweiligen aktuellen Regelungen des Bundeslandes des Hauptwohnsitzes bzgl. der Regelbetreuungsangebote (insbes. Kitas) werden auf Antrag (per E-Mail) der/des Beschäftigten an die Hochschulleitung (über den Dienstweg, je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal) bei gleichzeitiger Information der/des Fach-Vorgesetzte_n sowie der Leitung der Organisationeinheit (Dekan bzw. Präsidiumsmitglied) temporäre Freistellungen vom Präsenzdienst erteilt.
  • Bei Kindern im Schulalter vor Erreichen des 14. Lebensjahres gelten die Regelungen wie für Kinder im Vorschulalter in Abhängigkeit von den jeweiligen Regelungen des Bundeslandes des Hauptwohnsitzes bzgl. der Schulbetriebs (insbes. Grundschulen). Auch hier werden auf Antrag (per E-Mail) der/des Beschäftigten an die Hochschulleitung (über den Dienstweg, je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal) bei gleichzeitiger Information der/des Fach-Vorgesetzte_n sowie der Leitung der Organisationeinheit (Dekan bzw. Präsidiumsmitglied) temporäre Freistellungen vom Präsenzdienst erteilt.
  • Bei Kindern jenseits des 14. Lebensjahrs besteht grundsätzlich kein Anspruch auf eine Befreiung vom Präsenzbetrieb. Anträge auf Ausnahmegenehmigungen (z.B. Kinder mit Handicap) bedürfen eines begründeten Antrags (per E-Mail) der/des Beschäftigten an die Hochschulleitung (über den Dienstweg, je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal) bei gleichzeitiger Information der/des Fach-Vorgesetzte_n sowie der Leitung der Organisationeinheit (Dekan bzw. Präsidiumsmitglied) temporäre Freistellungen vom Präsenzdienst erteilt.
  • Alleinerziehende: Für Alleinerziehende können von den oben genannten Regelungen auf „begründeten Antrag“ Ausnahmegenehmigungen erteilt werden. Nähere Auskünfte erteilt die Gleichstellungsstelle.

Urlaub

Beantragung Erholungsurlaub (Stand: 24. September 2021)

Ab dem 01.10.2021 ist die Beantragung von Erholungsurlaub vorab per E-Mail nicht mehr möglich. Zur Beantragung von Erholungsurlaub benutzen Sie bitte zukünftig wieder ausschließlich Ihre Urlaubskarte.

Bitte beachten Sie, dass es aktuell zu Rückfragen aufgrund der vorherigen Beantragung per E-Mail kommen kann. Hintergrund ist, dass nicht jeder genommene Urlaub auch auf der Urlaubskarte vermerkt wurde.

Urlaubsreisen in Risikogebiete (Stand: 31.08.2020):

Bei Urlaubsreisen ins Ausland bitte beachten: Wenn absehbar ist, dass Beschäftigte nach einem Auslandsurlaub in Quarantäne gehen müssen (z.B. nach einem Urlaub in aktuellen Risikogebieten), muss vorher mit der Führungskraft geklärt werden, ob die Arbeit während der Quarantänezeit von zu Hause erledigt werden kann. Falls nicht, muss für die Quarantänezeit Urlaub, Zeitausgleich oder unbezahlter Urlaub genommen werden.

Wenn vor dem Urlaub nicht absehbar ist, dass Beschäftigte im Urlaub oder nach der Rückkehr in Quarantäne gehen müssen und das Arbeiten von zu Hause während der Quarantänezeit nicht möglich ist, besteht ein Anspruch auf Fortzahlung der Bezüge. Die Unmöglichkeit des Arbeitens von zu Hause kann dabei nur durch die wahrzunehmende Tätigkeit oder durch besondere Umstände (z.B. eine Quarantäne im Ausland) begründet werden.

Dienstrechtliche Hinweise - Ergänzung Urlaubsreisen

Tarifrechtliche Hinweise - Auslandsreisen

Bereits genehmigter Erholungsurlaub oder andersartige Freistellungen (Aktualisierung, Stand: 31.08.2020):

Bereits genehmigte Erholungsurlaube oder andersartige Freistellungen bleiben grundsätzlich gültig.

Vor der Wahrnehmung bereits geplanter oder gebuchter Urlaubsreisen ins Ausland bzw. in ein besonders betroffenes Gebiet im Inland wird ausdrücklich gewarnt. Die Reisewarnungen bzw. Reisehinweise des RKI und des AA sind insoweit zu beachten.

Dienstrechtlicher Hinweis für Beamte: Eine gleichwohl angetretene Urlaubsreise in ein oben genanntes Land oder Gebiet, die zu einer Infektion mit dem Corona-Virus führt, kann einen Verstoß gegen die beamtenrechtliche Pflicht zur Gesunderhaltung darstellen und ggfs. eine disziplinarrechtliche Verfolgung nach sich ziehen. Hinweis für Tarifbeschäftigte: Besuchen Tarifbeschäftigte oben genannte Land bzw. Gebiet, so tragen sie das alleinige Risiko (z.B. Erkrankung, Quarantänemaßnahmen vor Ort, Rückreisehindernisse).

Sollten Sie aufgrund der zwischenzeitlich erlassenen bundesweiten Maßnahmen und Reiseempfehlungen (insbes. für das Ausland) Ihre Urlaubsplanungen ändern wollen, beantragen Sie bitte eine Stornierung bzw. Verschiebung des bereits beantragten und/oder bereits genehmigten Erholungsurlaubs. Das Präsidium sichert Ihnen zu, dass diesen Anträgen bei Kurzurlauben bis zu 5 Tagen ohne Einforderung einer Begründung entsprochen werden wird. Bei längeren Erholungsurlauben wird das Präsidium diesen Anträgen nur dann ohne Einforderung einer Begründung entsprechen, wenn zugleich von der/dem Antragsteller_in dargelegt wird, wie der Urlaubsanspruch – insbesondere, soweit vorhanden, aus dem Vorjahr – wahrgenommen werden soll.

Weiterhin gilt die Empfehlung, Urlaub vorrangig in der vorlesungsfreien Zeit zu nehmen. Zudem weisen wir vorsorglich darauf hin, dass bei einer Verschiebung und entsprechenden Neubeantragung des Erholungsurlaubs den Erfordernissen des voraussichtlich noch im Frühherbst dieses Jahrs wieder startenden Lehrbetrieb Rechnung getragen werden muss, und es ggf. zur Ablehnung von Urlaubsanträgen für Zeiten des Vorlesungsbetriebs kommen kann. Zudem sei auf die Verfallgrenzen des Urlaubsanspruchs aus Vorjahren hingewiesen (Tarifpersonal: 30. September 2020, Beamte: 31. März 2021 bei Urlaub aus 2019).

Für Beamte: Hinweise zur Verlängerung der Übertragungszeitraum für den Erholungsurlaub 2019 (vom 15. Juli 2020, Nds. GVBl. S. 255) vom 15. Juli 2020

Quarantäne während des Erholungsurlaubs (Stand: 24. September 2021):

Müssen Sie während Ihres Erholungsurlaubs in Quarantäne, gilt Ihr Urlaub dennoch als angetreten. Es sei denn, Sie können im „Home-Office“ arbeiten. Dieses erfordert aber eine unverzügliche Absprache mit Ihrer_Ihrem Vorgesetzten.

Das gleiche gilt, wenn Sie positiv getestet wurden: auch hier gilt Ihr Urlaub weiterhin als angetreten. Ein positives Testergebnis ist nicht zugleich ein ärztliches Attest.

Erkranken Sie an Corona und können somit möglicherweise auch nicht im „Home-Office“ tätig sein, benötigen Sie ab dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit ein ärztliches Attest, wenn Sie Ihren Urlaub gutgeschrieben haben möchten. Hier gelten dann die oben genannten Regelungen „Erkrankung während des Erholungsurlaubs“.

Dienstreisen

Studienortfahren, Dienstreisen und Exkursionen (Aktualisierung, Stand: 31.08.2020):

Fahrten zwischen den Studienorten und regelmäßige kurze regionale Dienstreisen - für die häufig bis regelhaft eine Dauerdienstreisegenehmigung vorliegt - sind bereits seit Juni bis auf Weiteres wieder erlaubt, d.h. die Dauerdienstreisegenehmigungen werden wieder in Kraft gesetzt. Bitte informieren Sie Ihre/n Vorgesetzten über diese Reise und beachten Sie bei der Benutzung des Dienstfahrzeugs auch die Vorgaben im Hygienekonzept. Für die Leitungen von Organisationseinheiten, Dekane und Präsidiumsmitglieder gelten diese Regelungen analog mit der Maßgabe, dass für sie keine Anzeigepflicht besteht.

Reisen und Exkursionen im Inland und Ausland

Bereits vor geraumer Zeit wurden alle vormals erteilten Genehmigungen für Reisen und Exkursionen – Reisebeginn vor dem 01.09.2020 - zurückgenommen. Von den dienstlich verursachten Reisen werden auch weiterhin und bis auf Weiteres nur jene genehmigt, die aufgrund sachlicher Erwägungen zwingend notwendig sind. Reisen und Exkursionen ins Ausland werden bis auf Weiteres vom Präsidium regelhaft nicht genehmigt. Dies gilt bezogen auf Flugreisen auch für Inlandsflüge.

Eine Genehmigung erfolgt bereits seit Juni wieder nach dem üblichen Verfahren nur das die Genehmigung ggf. auch davon abhängig zu machen ist, ob bei der Durchführung auf öffentliche Verkehrsmittel verzichtet werden kann. Alle Reisen sind jedoch von den Antragsteller_innen – aufgrund der Zurücknahme erteilter Genehmigungen auch im Wiederholungsfalle – mit einer Begründung für die zwingende Durchführung - zu beantragen. Bei der Genehmigung ist durch die/den Vorgesetzten auch zu berücksichtigen, ob die/der Dienstreisende einer besonders gefährdeten Risikogruppe angehört.

Absage und Stornierung von Reisen und Exkursionen

Falls eine Reise oder Exkursion (und ggf. eine damit verbundene Teilnahme an einer Veranstaltung) abgesagt wurde oder noch wird, gilt bezüglich der Folgekosten folgendes:

Alle Beteiligten sind gehalten, die Folgekosten einer Stornierung möglichst gering zu halten (z.B. durch frühzeitige Stornierung). Das Vorgehen ist schriftlich zu dokumentieren, eine kurzfristige Absage sollte entsprechend begründet werden. Bei Einhaltung der vorgenannten Entscheidungskette gilt laut niedersächsischem Reisekostenrecht folgender Grundsatz: Absage aufgrund von „Höherer Gewalt“. In diesem Fall übernimmt die Jade Hochschule die Kosten.

Hinweise für Reiserückkehrer_innen (In- und Auslandsreisen, Aktualisierung, aktueller Stand: 31.08.2020):

Nach Rückkehr von einer Reise (ungeachtet ob eine Dienstreise oder eine privat veranlasste Reise) aus einem besonders betroffenen Gebiet im In- oder Ausland (Veröffentlichung des RKI und ECDC laut § 5 Niedersächsische Corona Verordnung vom 22.05.2020)

hat die/der Reiserückkehrer_in die/den Vorgesetzte_n von der Reise zu informieren, darf er/sie die Gebäude der Hochschule für 14 Tage nicht betreten noch darf er/sie in anderer Weise persönlicher Kontakt zu Kolleg_innen (jenseits von Telefon, E-Mail, Videokonferenz etc.) aufnehmen und muss in dieser Zeit von zuhause aus arbeiten.

Hochschulsport

Die Durchführung von gemeinsamen Sportkursen in den Gebäuden der Jade Hochschule ist weiterhin nicht möglich.

Die individuelle Sportausübung im Freien ist unter Einhaltung der Corona-Verordnung des Landes-Niedersachsen in ihrer aktuellen Fassung weiterhin zulässig.“