JW: Welche Handreichungen und Hilfsmittel haben Sie den Hochschulangehörigen zur Verfügung gestellt?
Ziera: Wir haben zahlreiche Dokumentationen erstellt, wie zum Beispiel den Alarm- und Einsatzplan zur Gefahrenlage „Epidemie/Vergiftung“ und für den „Krisenstab“. Wir haben ein allgemeines Hygienekonzept der Jade Hochschule erarbeitet und jeweils mit den Bereichen abgestimmte individuelle Hygienekonzepte für Labore, Vorlesungen und Sitzungen. Wir haben diverse Gefährdungsbeurteilungen erstellt sowie Sicherheitshinweise verfasst, zum Beispiel für Labortätigkeiten, zur Raumlüftung oder für Verwaltungstätigkeiten mit/ohne Kundenkontakt. Zudem konnten wir den Bediensteten diverse Hilfsmittel zur Verfügung stellen: Allein 5.620 FFP2-Masken, 3.180 Alltagsmasken, 75.000 Desinfektionsmitteltücher oder 915 Liter Desinfektionsmittel haben wir beschafft bzw. ausgegeben.
JW: Welche Veränderungen haben Sie in den Hochschulgebäuden durchgeführt?
Ziera: In Zeiten der Gebäudeschließung veränderte sich das Bild der Jade Hochschule entsprechend, um die Vorbereitungen für das WiSe2020/2021 zu treffen. Wir haben beispielsweise Aushänge zu Hygienevorschriften, Abstandsmarkierungen und Gebotszeichen (Maske tragen) angebracht und die Vorlesungsräume wurden durch Kennzeichnung der möglichen Sitzplätze vorbereitet (Grüne Punkte - Reduzierung der Sitzplätze auf ein Drittel zur Abstandswahrung). Zudem sind 108 Hygienetrennwände ("Spuckschutze") montiert und ausreichend Händedesinfektionsmittel her- und bereitgestellt worden.