• Einleitung Hochschulentwicklungsplanung

    Für Hochschulen sind Berufungen das vielleicht wichtigste Instrument zur institutionellen Weiterentwicklung. Personelle und finanzielle Ressourcen werden langfristig vergeben, inhaltliche Schwerpunktsetzungen in Forschung und Lehre für viele Jahre festgelegt. In den oft sehr komplexen Berufungsverfahren gilt es, juristische Vorgaben und strukturierte Verfahrensabläufe einzuhalten, vielfältige Personen, Interessen und Verantwortungsbereiche in die unterschiedlichen Verfahrensschritte einzubinden und den komplexen Gesamtprozess in begrenzter Zeit abzuschließen.

    Die Abteilung Berufungsmanagement begleitet die Berufungsverfahren der Jade Hochschule im Sinne des Niedersächsischen Hochschulgesetzes und unterstützt die Verantwortlichen dabei, die Verfahren transparent, rechtssicher und professionell durchzuführen.

    Kernaufgaben

    • Verwaltungsrechtliche Beratung und Unterstützung aller im Verfahren involvierter Stellen und Organe zum Ablauf von Berufungsverfahren
    • Entwicklung und Optimierung von Arbeitsprozessen in Berufungsverfahren, Mustertexten, Richtlinien
      Qualitätssicherung, Qualitätsoptimierung und Qualitätskontrollen von Berufungsverfahren
    • Abstimmung der angestrebten Ausschreibungen mit den verantwortlichen Fachbereichen, Organen und administrativen Stellen
    • Ansprechpartner_innen für die Fachbereiche der Jade Hochschule sowie für Bewerber_innen
    • Monitoring des vollständigen Berufungsprozesses
    • Dokumentation, Archivierung und Berichtswesen zu den Berufungsverfahren

     

    Während des gesamten Verfahrens hilft Ihnen das Team des Berufungsmanagements gerne weiter.

    Status laufende Berufungsverfahren

    Stand: 16.04.2026

    • KennzifferBezeichnungVerfahrensstand
      A16Urban Design - Gestaltung von Planungsprozessen und datenbasierte PlanungsmethodenRuferteilung
      A18/1Energie und Transformation in der ArchitekturAnhörung
      A19Entwerfen und KonstruierenRuferteilung
      A20Theorie und Geschichte des gebauten RaumesAnhörung
    • KennzifferBezeichnungVerfahrensstand
      BGG57BaurechtRuferteilung
      BGG63/1Unternehmensführung, Personal und KommunikationRuferteilung
      BGG65Baubetrieb/BaumanagementBeschlussvorschlag und anschl. Beschluss durch Hochschulgremien
      BGG72Accounting und Bau-BetriebswirtschaftslehreRuferteilung
      BGG73BaustofftechnologieRuferteilung
      BGG75Evidenzbasierte HebammenwissenschaftBeschlussvorschlag und anschl. Beschluss durch Hochschulgremien
      BGG76BaubetriebRuferteilung
      BGG77Therapiewissenschaften mit dem Schwerpunkt PhysiotherapieBeschlussvorschlag und anschl. Beschluss durch Hochschulgremien
      BGG78RaumentwicklungAuswahl der Kandidat_innen
      BGG79Stadt- und DorfentwicklungBeschlussvorschlag und anschl. Beschluss durch Hochschulgremien
      BGG80Applied Data ScienceBeschlussvorschlag und anschl. Beschluss durch Hochschulgremien
      BGG81BauphysikAnhörung
      BGG82Konstruktiver Ingenieurbau mit Schwerpunkt Bauen im BestandAusschreibung
      BGG85Schienenverkehr und Konstruktiver IngenieurbauAusschreibung
      BGG86Mathematik und DatenanalyseAusschreibung
    • KennzifferBezeichnungVerfahrensstand
      I40Mikroprozessor- und Schaltungstechnikoffen
      I53Elektronik für die MedizintechnikAusschreibung
      I54Künstliche Intelligenz für Datastream MiningAusschreibung
      I55Künstliche Intelligenz für Engineering OptimisationAusschreibung
    • KennzifferBezeichnungVerfahrensstand
      MIT93Systems of Augmented and Virtual RealityBeschlussvorschlag und anschl. Beschluss durch Hochschulgremien
      MIT95Data Science and AI in Business IntelligenceAusschreibung
    • KennzifferBezeichnungVerfahrensstand
      SL17Technische Navigation und Cyber SecurityAuswahl der Kandidat_innen
      SL20Controlling und betriebliches InformationsmanagementRuferteilung

       

    • KennzifferBezeichnungVerfahrensstand
      W92VWL, insbesondere International EconomicsRuferteilung
      W96Wirtschaftsprivatrecht und UnternehmensrechtRuferteilung
      WG1Psychologie für die Soziale ArbeitRuferteilung
      WG2Soziologie und Politikwissenschaftliche Bezüge der Sozialen ArbeitBeschlussvorschlag und anschl. Beschluss durch Hochschulgremien
      WG3Pädagogik in der Sozialen ArbeitBeschlussvorschlag und anschl. Beschluss durch Hochschulgremien
      WG4Allgemeine BWL und internes Rechnungswesen, insbesondere ControllingBeschlussvorschlag und anschl. Beschluss durch Hochschulgremien
      WG6Business AnalyticsAuswahl der Kandidat_innen
      WG7ABWL, insb. Human Resource Management Ausschreibung

    Leitfaden für die Bewerbung als Professor_in an der Jade Hochschule

    • Akkordeon_Inhalt_Voraussetzungen

      Persönliche Voraussetzungen für Ihre Bewerbung

      • Interesse an einer abwechslungsreichen, selbstbestimmten Tätigkeit in praxisorientierter Lehre und Forschung, die viel Einsatz verlangt, andererseits ein großes Maß an persönlicher und zeitlicher Flexibilität bietet
      • Freude am Umgang mit jungen Menschen. Gefragt sind pädagogisches Geschick und positive Autorität
      • Engagement und Innovation, bezogen auf die Mitgestaltung der Hochschulentwicklung, insbesondere durch aktive Mitarbeit in den Gremien der Hochschulselbstverwaltung
      • Gute Praxiskontakte sind  erwünscht um an Kooperationen zwischen Hochschule, Wirtschaft und Industrie zu arbeiten.

      Grundsätzliche Voraussetzungen nach dem Niedersächsischen Hochschulgesetz (§ 25 NHG)

      • Abgeschlossenes Hochschulstudium,
      • Durch praktische Erfahrungen bestätigte pädagogisch-didaktische Eignung, in der Regel nachgewiesen durch praktische Erfahrungen in der Lehre
      • Die besondere Befähigung zu vertiefter selbständiger wissenschaftlicher Arbeit, in der Regel nachgewiesen durch eine überdurchschnittliche Promotion bzw. durch promotionsadäquate wissenschaftliche oder künstlerische Leistungen (z. B. einschlägige Veröffentlichungen, herausragende Projekte, gewonnene Preise, Wettbewerbe, Ankäufe, Ausstellungen etc.). 
        Da sich ein Berufungsverfahren über einen längeren Zeitraum erstreckt, kann es sinnvoll sein, sich zu bewerben, wenn die Promotion noch nicht ganz abgeschlossen ist, aber ein überdurchschnittlicher Abschluss abzusehen ist.
      • Eine mindestens fünfjährige einschlägige Berufspraxis nach Abschluss des Hochschulstudiums, davon mindestens drei Jahre außerhalb der Hochschule
      • Teilzeitbeschäftigungen ab 50 Prozent der Regelarbeitszeit werden voll angerechnet (Gleichbehandlung von Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigten, EuGH-Urteil vom 24.04.2008). 
        Wenn Sie eine Hochschulprofessur anstreben, sollten Sie also möglichst frühzeitig die erforderliche Berufspraxis auf einem qualifizierten Arbeitsplatz außerhalb der Hochschule einplanen und zwar mindestens im geforderten Umfang von drei Jahren. Ein längerer Zeitraum ist aber auf jeden Fall von Vorteil.
    • Akkordeon_Inhalt_VorderBewerbung

      • Besonders wichtig für eine Hochschulprofessur ist Ihre Praxiserfahrung. 
        Diese sollte sich deutlich aus Ihren Arbeitszeugnissen von hochschulexternen Arbeitgebern herauslesen lassen. Prüfen Sie, ob Ihre praktischen Leistungen hinsichtlich der geplanten Hochschullaufbahn entsprechend gewürdigt wurden. Ihre Praxis kann sich aus mehreren Tätigkeiten für verschiedene Einrichtungen/Unternehmen/Institutionen zusammensetzen. Sie müssen nicht in zeitlicher Kontinuität stehen. Selbstständige Tätigkeit sollte i.d.R. durch eine möglichst konkrete Liste von Projekten/Auftraggebern, o.ä. als qualifizierte Tätigkeit nachgewiesen werden. 
        Die Bewerbungsunterlagen sind möglichst vollständig vorzulegen, sodass sich die Berufungskommission ein vollumfassendes Bild über Ihre fachliche und persönliche Eignung machen kann.
      • Ihre Lehrerfahrung ist ein weiterer entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Bewerbung. Bemühen Sie sich frühzeitig um viele Lehrtätigkeiten, z. B. über Lehraufträge oder Vertretungen. Gibt es Evaluationen Ihrer Veranstaltungen, sind sie ein aussagekräftiger Indikator für Ihr pädagogisch-didaktisches Geschick.
        Auslandserfahrungen und Fremdsprachenkenntnisse sind immer von Vorteil und spielen an manchen Hochschulen bzw. in einigen Fachgebieten eine zentrale Rolle. Dies gilt insbesondere für das einschlägige Fachenglisch.
      • Nutzen Sie die Möglichkeiten und Kontakte, die Mitgliedschaften in Netzwerken, Fachgesellschaften und Berufsverbänden bieten.
      • Sofern noch nicht erfolgt: Nehmen Sie Angebote zur Fortbildung in Rhetorik, Präsentation, Hochschuldidaktik u. ä. wahr, wie sie heute an vielen Hochschulen und auch im Rahmen von Mentor_innen-Netzwerken bestehen.
        Bemühen Sie sich an Ihrer Hochschule darum, in Berufungskommissionen mitzuarbeiten und an Berufungsvorträgen teilzunehmen, um sich mit solchen Situationen vertraut zu machen.
      • Ergreifen Sie auch andere Möglichkeiten der Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung, um hochschulpolitische Erfahrungen zu sammeln und nachweisen zu können.
      • Beurteilen Sie Ihr Arbeitsgebiet nicht zu eng, sondern bewerben Sie sich auch dann, wenn Sie vielleicht nur scheinbar kleine Schnittstellen zu Ihren fachlichen Kompetenzen ausmachen können. Die oder den idealtypische_n Bewerber_in gibt es häufig nicht.
    • Akkordeon_Inhalt_DieBewerbung

      Jede Ausschreibung definiert ein fachliches Anforderungsprofil, das selten idealtypisch erfüllt werden kann. Prüfen Sie Ihre Fähigkeiten und Erfahrungen vor einer Bewerbung realistisch. Mehr über die ausgeschriebene Professur erfahren Sie durch die Dekanin oder den Dekan des Fachbereichs.

      • Nutzen Sie das Internet, um möglichst viel über die Jade Hochschule, den Fachbereich und den Studiengang zu erfahren. Nutzen Sie auch persönliche Kontakte, über die Sie eventuell bereits verfügen oder fordern Sie Informationsmaterial an.
      • Sie können sich vor der Bewerbung mit sämtlichen für Sie interessanten Fragen ohne weiteres an das betreffende Dekanat oder an die oder den Vorsitzende_n der Berufungskommission wenden.
      • Die Dekanin oder der Dekan des Fachbereichs bzw. die oder der Berufungskommissionsvorsitzende kann Ihnen zu allen Fragen grundsätzlich Auskunft geben, Wenn diese nicht der Verschwiegenheitspflicht unterliegen. Sie erhalten Informationen über allgemeine Verhältnisse, Rahmenbedingungen, vertretende Forschungsgebiete, Besonderheiten und Entwicklungen im Lehrangebot, Erwartungen der Berufungskommission, des Fachbereichs und der Hochschule an die ausgeschriebene Stelle oder die einzureichende Bewerbung. Für Rückfragen zu den Einstellungsvoraussetzungen steht Ihnen das Berufungsmanagement zur Verfügung.
      • Dokumentieren Sie in Ihrer Bewerbung neben Ihrer Vita, Ihrer Berufspraxis und Ihren Publikationen alle Lehrerfahrungen (auch in Fort- und Weiterbildungen, betriebsinternen Schulungen u.ä.). Bringen Sie selbstbewusst Ihr gesamtes Qualifikationsprofil zum Ausdruck, z.B. Drittmitteleinwerbung, betreute Promotionen und Abschlussarbeiten, Ämter in Fachgesellschaften, in der akademischen Selbstverwaltung sowie alle für eine Hochschulprofessur erforderlichen Praxiserfahrungen außerhalb des Wissenschaftsbetriebes.
      • Dokumentieren Sie auch Auszeichnungen, Wettbewerbe, Preise und Projekte, die unter Ihrer Leitung durchgeführt wurden sowie Ehrenämter bzw. soziales Engagement und ggf. Auslandserfahrungen. Soziale Kompetenzen und Projekt- und Managementerfahrungen gewinnen auch für Hochschullehrer_innen zunehmend an Bedeutung.
      • Wenn Sie die verlangte wissenschaftliche Qualifikation z.B. Promotion, noch nicht vollständig beendet haben, fügen Sie den Unterlagen eine Bescheinigung Ihrer Dekanin/Ihres Dekans bzw. Ihrer Doktormutter/Ihres Doktorvaters über den Stand des Verfahrens und den wahrscheinlichen Abschlusszeitpunkt bei. Kündigen Sie im Bewerbungsanschreiben außerdem an, dass Sie die ausstehenden Belege, z. B. Kopie der Promotionsurkunde, unverzüglich nachreichen werden. Hilfreich kann auch ein Schreiben der oder des die Promotion betreuenden Professor_in über den voraussichtlichen Abschluss des Verfahren und die zu erwartende Qualität der Arbeit sein.
      • Explizit sollten Sie im Lebenslauf Zeiten der Kindererziehung und anderer Familienarbeit aufführen, sie werden in Niedersachsen anerkannt. Das ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn Sie aufgrund Ihres Lebensalters nicht mehr verbeamtet werden können.

      Schriftliche Bewerbung

      Sie sollte äußerlich attraktiv und übersichtlich gestaltet sein und insbesondere folgende Unterlagen enthalten:

      • Ein Anschreiben, aus dem ihre Motivation für die Bewerbung hervorgeht sowie Einschätzungen Ihrer Erfüllung des geforderten Profils
      • Einen tabellarischen Lebenslauf mit Angaben von Zusatzqualifikationen, EDV- und Sprachkenntnissen, Ehrenämter, Mitgliedschaften (z. B. in Berufsverbänden), Familienzeiten und Ähnlichem
      • Das Abschlusszeugnis der zuletzt besuchten allgemeinbildenden Schule
      • Zeugnisse und Urkunden der akademischen Abschlüsse (z.B. Diplom, Bachelor, Master)
      • Sämtliche Abschluss- und Berufszeugnisse sowie Beschäftigungsnachweise
      • Verzeichnis Ihrer Veröffentlichungen, Projekte, Wettbewerbe, Ausstellungen
        ggf. Arbeitsproben
      • Nachweise über Ihre Aktivitäten in der Lehre

      Sämtliche Bewerbungsunterlagen sollen per E-Mail an die Jade Hochschule übermittelt werden. Diese Unterlagen sind in der deutschen Sprache vorzulegen. Dies betrifft insbesondere das Bewerbungsschreiben, den Lebenslauf sowie sämtliche Arbeits- bzw. Beschäftigungsnachweise und Arbeitszeugnisse.

    • Akkordeon_Inhalt_Berufungsverfahren

      Die Grundsätze, nach denen das Verfahren zur Besetzung einer Professur abläuft, sind im Niedersächsischen Hochschulgesetz (§ 26 NHG) geregelt. Das Verfahren nimmt in der Regel einige Monate Zeit in Anspruch.

      Schritte des Berufungsverfahrens

      Das Verfahren dauert in der Regel einige Monate und verläuft in folgenden Stufen:

      1. Der Fachbereich bildet eine Berufungskommission zur Erstellung eines Listenvorschlages.
      2. Die Berufungskommission trifft aufgrund der Bewerbungsunterlagen eine Auswahl der Bewerber_innen, die in die nähere Auswahl kommen und zu einer Probelehrveranstaltung eingeladen werden.
      3. Im Anschluss an die Probelehrveranstaltung findet ein Gespräch mit der Berufungskommission statt.
      4. Von einigen Bewerbern_innen werden Gutachten eingeholt.
      5. Die Berufungskommission entscheidet über die Listenplätze, in der die Rangfolge von möglichst drei Bewerber_innen festgelegt ist.
      6. Vom Berufungskommissionsvorsitzenden wird in Zusammenarbeit mit der Kommission ein Bericht über das Berufungsverfahren erarbeitet.
      7. Der Fachbereichsrat ist zuständig für die Erstellung des Berufungsvorschlages im Einvernehmen mit dem Präsidium und der Gleichstellungsbeauftragten.
      8. Der Senat nimmt dann Stellung zum Berufungsvorschlag. Das Präsidium entscheidet über den Berufungsvorschlag und legt zusammen mit dem Berufungsbericht der Berufungskommission dem zuständigen Ministerium zur Ruferteilung vor.
      9. Nach der Ruferteilung findet die Berufungsverhandlung mit dem Präsidenten und dem hauptberuflichen Vizepräsidenten statt. Gegenstand der Berufungsverhandlung sind gemeinsame Zielvereinbarungen sowie Leistungsbezüge.
         

      Die Gleichstellungsbeauftragte der Jade Hochschule ist in allen Phasen des Verfahrens zu beteiligen und gibt zwingend eine abschließende - und unter Umständen auch vom Berufungsvorschlag abweichende Stellungnahme ab, die ebenfalls an das Ministerium weitergeleitet werden muss.

    • Akkordeon_Inhalt_Probelehrveranstaltung

      • Erkundigen Sie sich vorher, welches Studiensemester und welche Kenntnisse Sie voraussetzen können.
      • Vergewissern Sie sich, dass Sie das vorgegebene Thema der Probelehrveranstaltung passend abdecken.
      • Planen Sie Ihren Medieneinsatz und erkundigen Sie sich, welche technischen Möglichkeiten vor Ort zur Verfügung stehen. Bringen Sie bei Bedarf eigene Ausstattung mit (z. B. Laptop).
      • Planen Sie Zeit für die technische Vorbereitung Ihrer Veranstaltung vor Ort ein.
      • Kalkulieren Sie Ihre Präsentation exakt hinsichtlich des Ihnen zur Verfügung stehenden Zeitrahmens.
      • Sprechen Sie möglichst frei und halten Sie Blickkontakt.
      • Achten Sie auf einen didaktisch sinnvollen Aufbau Ihrer Veranstaltung und beziehen Sie die Studierenden mit ein.
      • Gestalten Sie Ihre Präsentation so, dass zum einen Ihr Profil im Hinblick auf die ausgeschriebene Professur, zum anderen aber auch Tiefe und Breite Ihrer Qualifikation zum Ausdruck kommen.
      • Geben Sie bereits im Vortrag Anstöße für die Diskussion und verweisen Sie gegebenenfalls auf aktuelle Ereignisse, Publikationen und Forschungsergebnisse.
      • Die Studierenden in der Berufungskommission beurteilen Sie hauptsächlich nach Ihrer Fähigkeit, ihnen Ihr Vortragsthema anschaulich und attraktiv nahe zu bringen. Gehen Sie daher auch in der anschließenden Diskussion sachlich fundiert und verständlich auf die Rückfragen der Studierenden ein.

      Das persönliche Gespräch

      Das persönliche Gespräch gestaltet sich erfahrungsgemäß sehr unterschiedlich. Zum einen werden offen gebliebene Fragen zu Ihrer fachlichen Qualifikation geklärt bzw. welche Lehrveranstaltungen Sie ad hoc abdecken können, zu anderen hat es den Sinn, Sie als Person näher kennen zu lernen. Wichtig ist dabei auch, dass eventuelle spätere Kolleginnen und Kollegen Sie ein wenig einschätzen und Sie sich als Teammitglied in dem jeweiligen Fachbereich vorstellen zu können. Vermitteln Sie in diesem Gespräch auch Ihre Ideen davon, welche Impulse Sie neben Ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit in der Hochschule geben können.

      Einstellen müssen Sie sich in der Regel auf die Frage nach Ihrer Bereitschaft, in den Gremien der akademischen Selbstverwaltung mitzuarbeiten sowie die Frage nach einem Wechsel Ihres Wohnsitzes.

      Grundsätzlich gilt: Präsentieren Sie sich aufgeschlossen, authentisch und bestimmt, stellen Sie unbedingt selbst Rückfragen und unterstreichen Sie damit Ihr Interesse an der ausgeschriebenen Professur.

      Machen Sie sich ein möglichst genaues Bild von der Hochschule und im Speziellen von dem Fachbereich, an dem Sie sich bewerben, um besser einschätzen zu können, welche Rolle Sie dort einnehmen könnten.

    • Akkordeon_Inhalt_Berufungsverhandlung

      Wenn Sie an die Hochschule berufen werden, bestimmen die Verhandlungen Ihre späteren Arbeitsbedingungen. Erkundigen Sie sich hierzu bei zukünftigen Kolleginnen und Kollegen und bei der Gleichstellungsbeauftragten.

      Bei der so genannten W-Besoldung ist u. a. ausschlaggebend, wie hoch die auszuhandelnde Zulage zum Grundgehalt ausfällt. Rechtssichere Auskünfte dazu kann Ihnen der Deutsche Hochschullehrerbund (hlb.de) oder der Deutsche Hochschulverband (hochschulverband.de) geben.

      Die erste Bewerbung führt vielleicht nicht unbedingt gleich zu einer Berufung. Nutzen Sie jedoch in jedem Falle das Ergebnis Ihrer Bewerbung und Ihre damit gesammelten Erfahrungen und Kontakte für Ihre nächste Bewerbung. Sollten Sie einen Listenplatz unter den Bewerberinnen und Bewerbern bekommen haben, zeigt das, dass Sie als professorabel eingeschätzt wurden.

    Team/Kontakt

    Abteilungsleiter

    Christian Gnewuch

    Friedrich-Paffrath-Straße 101

    26389 Wilhelmshaven

    E-Mail christian.gnewuch@jade-hs.de

    Tel. 04421 985-2975

    Katja Hemmerling

    Ofener Straße 16/19

    26121 Oldenburg

    E-Mail katja.hemmerling@jade-hs.de

    Tel. 0441 7708-3480

    Annette de Vries

    Friedrich-Paffrath-Straße 101

    26389 Wilhelmshaven

    E-Mail annette.devries@jade-hs.de

    Tel. 04421 985-2135