• Projektingenieurwesen studieren in Wilhelmshaven

    Möchtest du verstehen, wie Digitalisierung in Industrie, Forschung und Verwaltung praktisch umgesetzt wird und welche Rolle Informatik dabei in technischen Anwendungen spielt? Im Bachelorstudium Projektingenieurwesen beschäftigst du dich mit den Grundlagen der angewandten Informatik und verbindest diese mit einem technischen Anwendungsgebiet, zum Beispiel aus dem Maschinenbau, der Elektrotechnik, Mechatronik, Medizintechnik oder Meerestechnik.

    Der Studiengang ist auf aktuelle Digitalisierungsprozesse ausgerichtet. Du lernst, wie informationstechnische Werkzeuge eingesetzt werden, um technische Abläufe zu unterstützen und weiterzuentwickeln, und erhältst ein Verständnis für die Schnittstellen zwischen Informatik und Ingenieurwissenschaften. Damit wirst du darauf vorbereitet, digitale Veränderungsprozesse in Unternehmen fachlich zu begleiten und mitzugestalten.

    Ein zentraler Bestandteil des Studiums ist die projektorientierte Arbeit. In Projekten und Laboren bearbeitest du praxisnahe Aufgabenstellungen und wendest deine theoretischen Kenntnisse in unterschiedlichen technischen und digitalen Kontexten an. Der Wahlpflichtbereich bietet dir dabei die Möglichkeit, dein Studium individuell auszurichten.

    Der Studiengang richtet sich an technikaffine Personen, die eine praxisnahe und zugleich wissenschaftlich fundierte Ausbildung suchen. In 6 Semestern und mit 180 ECTS schließt du das Studium mit einem Kompetenzprofil, das auf dem Arbeitsmarkt hoch gefragt ist.

    Alle Information im Überblick
    Abschluss
    Bachelor of Engineering (B.Eng.)
    Bewerbung für inländische Studierende
    01.06. bis 15.09. oder 01.12. bis 15.03. via Jade eCampus
    Bewerbung für Internationals
    01.04. bis 15.08. oder 01.10. bis 15.02. via uni-assist
    Studienbeginn
    Wintersemester und Sommersemester
    Regelstudienzeit
    6 Semester
    Leistungspunkte gemäß ECTS
    180
    Studienort
    Studienform
    Präsenz, teilzeitgeeignet
    Lehrsprache
    Deutsch
    Numerus Clausus / Zulassungsbeschränkung
    Nein
    Zugangsvoraussetzungen
    Semesterbeitrag und -gebühren

    Lehrinhalte „Projektingenieurwesen, B.Eng.“

    • Wenn nicht anders angegeben, werden alle Module mit 5 ECTS bewertet. 

      Im Modulhandbuch erhältst du detailliertere Informationen zu jedem einzelnen Modul.

      1. Semester

      • Onboarding Projektingenieurwesen (10 ECTS)
      • Projektmanagement
      • Language and culture
      • Einführung in die Naturwissenschaften
      • Mathematik

      2. Semester

      • Einführung in die agile Produktentwicklung
      • Betriebswirtschaftslehre für Ingenieure
      • Vertragsrecht für Ingenieure
      • Language and engineering
      • Grundlagen der Informatik
      • Technisches Wahlpflichtmodul (TWP)

      3. Semester

      • Changemanagement
      • Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung
      • Betriebliche Informationssysteme
      • Schlüsselqualifikation (SQ)
      • 2x Technisches Wahlpflichtmodul (TWP)

      4. Semester

      • 6x Technisches Wahlpflichtmodul (TWP)

      5. Semester

      • Projektingenieurwesen Abschlussprojekt (10 ECTS)
      • Schlüsselqualifikation (SQ)
      • 3x Technisches Wahlpflichtmodul (TWP)

      6. Semester

      • Praxisphase (18 ECTS)
      • Bachelorarbeit (12 ECTS)
    • Diese Fächergruppe umfasst vierzehn Module, die sich über alle Theoriesemester erstrecken und das Fundament für die späteren, fachlich vertiefenden Studieninhalte bilden. Du lernst hier die wichtigen profilspezifischen Inhalte sowie Informatik-, Wirtschafts- und Rechtsgrundlagen, dazu Mathematik, naturwissenschaftliche Grundlagen und Englisch im interkulturellen und ingenieurwissenschaftlichen Kontext. Alle Module sind praxisnah aufgebaut und beinhalten einen hohen Anteil an anwendungsorientierten Aufgaben.

    • Der Studiengang bietet einen umfangreichen technischen Wahlpflichtbereich. Du kannst deine Module aus einem breiten Kursangebot wählen und so deine eigenen Schwerpunkte setzen. Dadurch hast du die Möglichkeit, dich gezielt nach deinen Interessen und in Hinblick auf spätere Berufsfelder zu orientieren.

      Für verschiedene ingenieurwissenschaftliche Anwendungsbereiche – wie Maschinenbau, Medizintechnik, Meerestechnik, Mechatronik und Elektrotechnik – stehen zusätzlich Empfehlungslisten bereit. Sie enthalten geeignete Module, die dir helfen, eine branchenspezifische Spezialisierung aufzubauen.

      Bei der Auswahl und Planung deines individuellen Studienverlaufs wirst du von den Studiengangsbeauftragten persönlich beraten und unterstützt.

      Die zur Verfügung stehenden Module werden in einer Liste zusammengefasst und vor Beginn des Semesters im Intranet bekannt gegeben.

    • Im dritten und fünften Semester wählst du zwei überfachliche, nichttechnische Module aus der Liste der Schlüsselqualifikationen. Diese Module vermitteln Kompetenzen, die für eine erfolgreiche, verantwortungsvolle und nachhaltige berufliche Tätigkeit im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld wichtig sind. In abwechslungsreichen Veranstaltungen erwirbst du wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen sowie Fähigkeiten in Planung, Management, Personalführung und interkultureller Kommunikation.

      Die zur Verfügung stehenden Module werden in einer Liste zusammengefasst und vor Beginn des Semesters im Intranet bekannt gegeben.

    Praxisbezug

    Bereits während des Studiums wird der Praxisbezug durch zahlreiche Module gestärkt, in denen Vorlesungen eng mit Laborveranstaltungen und experimenteller Arbeit verknüpft sind. So erprobst du theoretische Inhalte unmittelbar in der Praxis, wendest Mess- und Versuchstechniken an und übst ingenieurwissenschaftliche Methoden realitätsnah ein.

    Die Praxisphase im Abschlusssemester stellt einen sehr wichtigen Bestandteil der Bildung dar und ist von besonderer regionaler Bedeutung. Du verbringst in der Regel mindestens 12 Wochen in der Industrie und hast dadurch die Möglichkeit, dein theoretisch erworbenes Wissen in einem realen Arbeitsumfeld anzuwenden und zu vertiefen. In Zusammenarbeit mit (regionalen) Unternehmen erhältst du praxisnahe Einblicke in die täglichen Herausforderungen und Aufgaben von Ingenieur_innen. Du profitierst von der intensiven Betreuung durch erfahrene Ingenieur_innen und kannst an aktuellen Projekten mitarbeiten, wodurch du wertvolle praktische Erfahrungen sammelst. 

    Diese enge Verzahnung von Theorie, Laborpraxis und betrieblicher Anwendung bereitet dich optimal auf den Berufseinstieg vor und eröffnet häufig direkte Berufsperspektiven im Anschluss an das Studium.

    Einblicke

    Studierende führen Übung durch.
    Studierende sitzen am Tisch und erarbeiten ein Konzept

    Berufsbild

    Bachelorabsolvent_innen des Studiengangs Projektingenieurwesen arbeiten in unterschiedlichen technischen und organisatorischen Tätigkeitsfeldern an der Schnittstelle von Technik, Informatik und Projektarbeit. Sie sind vor allem dort tätig, wo technische Anwendungen mit digitalen Lösungen und strukturiertem Projektvorgehen verbunden werden – etwa in Industrieunternehmen, Ingenieurbüros oder technologieorientierten Dienstleistungsbereichen. Einsatzfelder finden sich insbesondere in technischen Fachabteilungen, Projektteams sowie in koordinierenden und unterstützenden Funktionen.

    Typische Tätigkeiten liegen in der Planung, Koordination und Begleitung technischer Projekte. Dabei arbeiten Projektingenieur_innen an Schnittstellen zwischen verschiedenen technischen Fachbereichen, unterstützen die Umsetzung digitaler Prozesse und tragen zur strukturierten Bearbeitung technischer Aufgabenstellungen bei.

    Absolvent_innen des Projektingenieurwesens verfügen über ein breites ingenieurwissenschaftliches Grundwissen sowie über methodische und kommunikative Kompetenzen. Sie sind in der Lage, anwendungsorientierte Projekte strukturiert zu bearbeiten, sicherheitsrelevante Aspekte zu berücksichtigen und technische Inhalte auch für Nichtfachleute verständlich zu vermitteln. Durch ihre praxisnahe Ausbildung sind sie gut auf den Berufseinstieg in einem digital geprägten Arbeitsumfeld vorbereitet.

    Ihre Verdienstaussichten können Sie mithilfe des Gehaltsvergleiches des Statistischen Bundesamtes schätzen lassen.

    Internationales

    Outgoings

    Du hast vielfältige Möglichkeiten, internationale Erfahrungen gezielt in dein Studium zu integrieren. 

    Der Studienaufbau bietet dir die Möglichkeit, zum Beispiel das vierte Semester als Auslandssemester zu verbringen. Auch die Abschlusspraxisphase und die Bachelorarbeit kannst du im Ausland durchführen – ohne dass sich deine Studiendauer verlängert.

    Internationale Kompetenz erwirbst du nicht nur im Ausland, sondern auch direkt am Campus Wilhelmshaven: durch englischsprachige Lehrangebote im Wahlpflichtbereich, internationale Projekte während des Semesters und internationale Sommerprogramme. Ergänzend kannst du an kurzzeitigen Auslandsaufenthalten teilnehmen, etwa an Sprachkursen oder Exkursionen zu Partnerhochschulen wie der Universität Bordeaux (Frankreich) oder Inatel (Brasilien). Sprachkurse können unter bestimmten Voraussetzungen als nichttechnische Wahlpflichtmodule anerkannt werden.

    Incomings

    Unser internationales Programm richtet sich an Gaststudierende mit guten Englischkenntnissen (sowohl mündlich als auch schriftlich) und Grundkenntnissen in Deutsch. Die Kurse werden in englischer Sprache gelehrt und gehören zu unserem Wahlpflichtprogramm, so dass du zusammen mit deutschen Studierenden lernst und arbeitest. Die Lerngruppen sind klein – üblicherweise mit 15 bis 40 Teilnehmenden. 

    Gern kannst du auch an unserem regulären, deutschsprachigen Kursangebot teilnehmen, entsprechende Deutschkenntnisse vorausgesetzt.

    Studienort Wilhelmshaven

    Campus Wilhelmshaven

    Stadt Wilhelmshaven

    Bewerbungsprozess

    • Registrierung

      [INFOS FOLGEN] [INKL. INFOS ZUR FINANZIERUNG]

    FAQ

    • Ausführliche Beschreibungen aller Module findest du im Modulhandbuch im Download-Bereich unten auf dieser Seite.

    • Sehr flexibel. Du wählst Module innerhalb der folgenden Bereiche individuell aus:

      • Spezialisierung (25 ECTS) setzt einen verbindlichen Schwerpunkt. Zur Auswahl stehen: 
        • Automatisierungstechnik
        • Nachhaltige Energiesysteme
        • Nachrichtentechnik
      • Technische Wahlpflicht (20 ECTS) ermöglicht fachliche Vertiefungen oder Zusatzqualifikationen
      • Nichttechnische Wahlpflicht (5 ECTS) vermittelt wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen
      • Schlüsselqualifikationen (5 ECTS) stärken Sozial- und Methodenkompetenzen
    • Sehr praxisnah. Viele Module verbinden Vorlesungen mit Laborveranstaltungen, in denen du Mess- und Versuchstechniken anwendest, reale technische Problemstellungen bearbeitest und ingenieurwissenschaftliche Methoden praktisch einübst.

      Ein zentrales Element des Studiums bilden industrielle Praxisphasen, bestehend aus dem Praxismodul im 5. Semester sowie dem Abschlusssemester.

    • Ja. Im 5. Semester absolvierst du ein verpflichtendes Praxissemester in einem Unternehmen, in dem du über mehrere Monate praktische Berufserfahrung im ingenieurtechnischen Arbeitsumfeld sammelst.
      Im 8. Semester folgen die Abschlusspraxisphase und die Bachelorarbeit, die idealerweise ebenfalls in einem Unternehmen durchgeführt werden und den direkten Übergang in den Berufseinstieg unterstützen.

    • In diesem Studiengang ist eine Bachelorzwischenprüfung vorgesehen. Sie dient dazu, zu überprüfen, ob du die grundlegenden Inhalte und Methoden der ersten Studienphase erfolgreich absolviert hast.

      Dabei handelt es sich nicht um eine zusätzliche Prüfung: Die Bachelorzwischenprüfung gilt automatisch als bestanden, sobald du die Module der ersten drei Semester im Umfang von 90 ECTS erfolgreich abgeschlossen hast.

      Sie ist Voraussetzung für den weiteren Studienverlauf, geht aber nicht in die Berechnung der Bachelornote ein.
      Weitere Details findest du in der Prüfungsordnung Teil A und Teil B.

    • Ein Teilzeitstudium bedeutet, dass du pro Semester weniger Module belegst als im Vollzeitstudium. Du darfst höchstens 15 ECTS pro Semester machen. Wenn du mehr als 15 ECTS erbringst, verlierst du rückwirkend den Status als Teilzeitstudierende_r.
      Wichtig: Wiederholungsprüfungen aus früheren Semestern zählen nicht zu diesen 15 ECTS. Während du deine Bachelorarbeit schreibst, ist ein Teilzeitstudium nicht möglich.

      Du beantragst das Teilzeitstudium formlos bei der Prüfungskommission, und zwar spätestens einen Monat nach Beginn der Vorlesungen. Der Antrag gilt für zwei aufeinanderfolgende Semester. Danach endet das Teilzeitstudium automatisch. Wenn du danach weiter in Teilzeit studieren möchtest, musst du einen neuen Antrag stellen.

    • Ja. Im Bachelorstudiengang Projektingenieuurswesen hast du die Möglichkeit, über das Erasmus-Programm oder andere Austauschprogramme ein Auslandssemester oder ein Studienjahr an einer Partnerhochschule zu absolvieren. Der Auslandsaufenthalt kann in den Studienverlauf integriert werden und ist in der Regel ohne Verlängerung der Regelstudienzeit mögli

    • Die Berufsaussichten sind sehr gut, da Unternehmen zunehmend Fachkräfte benötigen, die technische, digitale und organisatorische Kompetenzen miteinander verbinden. Insbesondere im Zuge der Digitalisierung, der Automatisierung technischer Prozesse und der zunehmenden Projektorientierung in Industrie und Technik besteht eine hohe Nachfrage nach qualifizierten Projektingenieur_innen. Absolvent_innen arbeiten unter anderem in technischen Projektteams, in der Koordination digitaler Prozesse, im technischen Management oder an Schnittstellen zwischen verschiedenen Fachbereichen und übernehmen vielseitige Aufgaben in einem modernen, technologiegeprägten Arbeitsumfeld.

    • Unser Immatrikulationsamt hat genau für solche Fälle eine FAQ mit allgemeinen Fragen zusammengestellt.

    Qualifikationsziele

    • Die Befähigung zur qualifizierten Erwerbstätigkeit wird erreicht, indem sich die Studierenden interdisziplinäre Kompetenzen erarbeiten, wodurch sie Zusammenhänge zwischen den einzelnen ingenieurwissenschaftlichen Fachdisziplinen erkennen, diese interdisziplinär und informationstechnisch vernetzen und auf konkrete Aufgabenstellungen problemlösungsorientiert anwenden können. Dies ist neben Erwerb vom fundierten, breit gefächerten Basiswissen vor allem durch die individuelle, stärken- und interessenorientierte Schwerpunktausbildung sichergestellt. Dabei ist die Verflechtung von theoretischen Studieninhalten und experimenteller Laborarbeit sowie anwendungsorientierten Forschungstätigkeiten (z.B. in der Praxisphase) in unterschiedlichen technischen Themenbereichen während der gesamten Studienzeit zu betonen, die das Erreichen dieses Ziels ermöglichen.

      Die Entwicklungen in der Industrie zeigen eindrucksvoll, wie groß das Potenzial und der Bedarf an einer Umsetzung der digitalen Möglichkeiten ist. Die im Studiengang „Projektingenieurwesen“ zu erwerbenden Qualifikationen erfüllen in dieser Hinsicht die Anforderungen der sich im digitalen Wandel befindlichen Arbeitswelt, womit der Fachbereich Ingenieurwissenschaften auf die Erfordernisse der (regionalen) Industrie sowie Erkenntnisse aus den Absolvent_innen-Befragungen reagiert. Eine hohe Arbeitsmarktrelevanz ist schon heute gegeben, da die Umsetzung der Industrie 4.0-Standards bereits begonnen hat. Nur um ein Beispiel zu nennen: das Unternehmen SWMS – Digital Innovations aus Oldenburg gibt an, dass die Basis des Erfolgs ein Expertenteam aus der Informatik und dem Ingenieurwesen sei. So könnten mit modernen Methoden innovative Lösungen für die digitale Zukunft entwickelt werden. Diese Ausführungen eines regionalen Mittelständlers decken sich mit den Schwerpunkten des geplanten Studiengangs. Weitere signifikante Beispiele (Fassmer Werft in Berne, Papier- und Kartonfabrik Varel, Premium Aerotec, Lürssen Werft in Lemwerder, Käfer Isoliertechnik in Bremen, Pius-Hospital in Oldenburg, Mercedes-Benz in Bremen, thyssenkrupp Presta AG) mit ihren aktuellen Ausschreibungen zeigen eindeutig, dass Absolvent_innen des „Technischen Projektmanagements“ zukünftig und auch schon heute stark nachgefragt sind und sein werden. Diese Absolvent_innen werden demnach sowohl regional als auch überregional ein großes Angebot an Arbeitsplätzen vorfinden.

      Unsere Absolvent_innen:

      • verfügen über instrumentelle Kompetenz, womit sie ihr vernetztes Wissen und Verstehen in ihrer beruflichen Tätigkeit anwenden und Problemlösungen und Argumente auf dem breiten ingenieurwissenschaftlichen Gebiet anforderungs- und situationsgerecht erarbeiten und weiterentwickeln können.
      • sind in der Lage, autonom ingenieurwissenschaftliche anwendungsorientierte Projekte in allen technischen Bereichen zu planen, durchzuführen und dabei die Aufgabenveränderungen und damit verbundene Flexibilität zu berücksichtigen.
      • sind gewandt in der Arbeitssicherheit.
      • verfügen über kommunikative Kompetenzen und können wissenschaftliche Inhalte in eine für Nichtfachleute verständliche Form transformieren.
    • Absolvent_innen verfügen über wissenschaftliche Grundlagen, Methodenkompetenz und berufsfeldbezogene Qualifikation für eine erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierungsstrategien in Industrie, Forschung und Verwaltung mit hohem Anwendungsbezug in Maschinenbau, Medizintechnik, Meerestechnik und Mechatronik (M³) oder Elektrotechnik. Der Studiengang umfasst Gebiete der Informatik, ein auswählbares Anwendungsgebiet und Projekte der Digitalisierung. Die Digitalisierung findet meist am Übergang zwischen technischer Informatik und einem der oben genannten Anwendungsgebiete statt. Neben den theoretischen Grundlagen wird in den (vielfach) interdisziplinären Digitalisierungsprojekten auch eine breite Anwendungskompetenz vermittelt. In studienbegleitenden, praxisbezogenen Hard- und Software-Projekten in Industrie, Forschung und Verwaltung lernen Studierende:

      • Projektingenieurwesen als Grundgerüst für die Vorbereitung, Implementierung und Testphase von Projekten der digitalen Vernetzung und Kommunikation sowie
      • Soft Skills, die die technische Umsetzung der Digitalisierung an der Schnittstelle von z.B. der Informatik und der Produktion oder der Informatik und des Qualitätsmanagements sinnvoll und zielorientiert unterstützen (Kommunikationskompetenzen und Konfliktmanagement, Intercultural Communication and Management, Language and Engineering, Englisch, Projektsteuerung, …).

      Der Fokus der akademischen Ausbildung liegt dabei eindeutig auf der Anwendung in den klassischen Ingenieurdisziplinen Elektrotechnik und Maschinenbau bzw. in den daraus abgeleiteten Derivaten und Schnittmengen wie Mechatronik, Medizintechnik und Meerestechnik. Dementsprechend sind sehr viele technische Inhalte – primär als Wahlpflichtmodule, um dem umfangreichen Spektrum der Digitalisierungsstrategie sowie der individuellen stärken- und interessenorientierten Schwerpunktausbildung gerecht zu werden - im Studiengang „Projektingenieurwesen“ vorgesehen. Beispiele hierfür sind Digitale Systeme und Simulation, Digitaltechnik, Digitale Signalverarbeitung, Steuern und Messen über Internet, TCP/IP Netzwerkprogrammierung, Aktorik, Artificial Intelligence, Automatisierungstechnik, ….

      Der Studiengang „Projektingenieurwesen“ zielt auf die Ausbildung von Generalisten im Gegensatz zur Ausbildung von Spezialisten, was im Fachbereich Ingenieurwissenschaften in den etablierten 240-ECTS-Studiengängen erfolgt.

      Unsere Absolvent_innen:

      • können ihr breites und integriertes Wissen und Verstehen der wissenschaftlichen Grundlagen auf dem ingenieurwissenschaftlichen Gebiet eigenständig und eigenverantwortlich auf spezifische betriebliche Fragestellungen transferieren. Ihr Wissen und Verstehen entspricht dem Stand der Fachliteratur und schließt zugleich einige vertiefte Wissensbestände auf dem aktuellen Stand der Forschung auf dem einschlägigen Gebiet ein, sodass sie konkrete Lösungsvorschläge erarbeiten können.
      • beherrschen die notwendigen ingenieurwissenschaftlichen Verfahren und verfügen über ein kritisches Verständnis der wichtigsten Theorien und Prinzipien sowie über Methodenkompetenz auf dem Gebiet des absolvierten Studiengangs.
      • sind in der Lage, selbständig weiterführende Lernprozesse zu gestalten und damit ihr Wissen im ingenieurwissenschaftlichen Bereich selbständig zu erweitern und zu vertiefen.
      • beherrschen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis und können wissenschaftliche Berichte erstellen.
      • sind in der Lage, sich mit Fachvertretern und mit Laien über Informationen, Ideen, Probleme und Lösungen auszutauschen.
      • können als Ingenieure die Auswirkungen von Entwicklungen unter fachlichen, gesellschaftlichen und ethischen Gesichtspunkten bewerten.
      • besitzen kommunikative und kooperative Kompetenzen, die ihnen erlauben in einem Team Verantwortung zu übernehmen. Sie trainierten im Studium nahezu durchgehend ihre Teamfähigkeit sowie Präsentationstechniken.
      • verfügen über interkulturelle Kompetenzen, die auf Erwerb von Englischkenntnissen und Schlüsselqualifikationen im kulturellen sowie ingenieurmäßigen Kontext (in Modulen wie Intercultural Communication and Management oder International Project) basieren. Diese interkulturelle Qualifikation kann durch curricular anrechenbare Studienaufenthalte im Ausland erweitert werden.
    • Studierende des Studiengangs „Projektingenieurwesen“ erwerben in ihrem Studium auch überfachliche Kompetenzen, die ihnen ermöglichen, Relevanz ihres ingenieurwissenschaftlichen Fachwissens für aktuelle gesellschafts- und umweltpolitische Fragestellungen zu verstehen, eine Sensibilisierung für Nachhaltigkeit und Diversität zu entwickeln und damit einen nachhaltigen gesellschaftlichen Beitrag leisten zu können. Die Lehrenden sind gefordert, Handlungsfelder, Möglichkeiten und Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements im Rahmen des Curriculums mit zu bedenken und anzuregen. So werden die Studierenden motiviert, ihre im Studium erlangten professionellen Handlungs- und Urteilsfähigkeit nicht nur auf das ingenieurwissenschaftliche oder berufliche Handlungsfeld zu begrenzen, sondern auch zivilgesellschaftlich einzusetzen. Insofern sind die Studierenden aufgefordert, z.B. durch Gremienarbeit und studentische Selbstverwaltung hochschulpolitische Verantwortung zu übernehmen.

      Unsere Absolvent_innen:

      • sind in der Lage, relevante Informationen in ihrem Handlungsfeld zu sammeln, zu bewerten und zu interpretieren, hierbei aber auch eigene und fremde Entscheidungen kritisch zu hinterfragen und ihre Bedeutung in einen zivilgesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen.
      • verfügen über die Fähigkeit, ingenieurwissenschaftliche Problemstellungen als mehrdimensionale Aufgabenkomplexe zu betrachten, in denen neben wissenschaftlichen im gleichen Maße gesellschaftliche und ethische Erkenntnisse berücksichtigt werden.
      • können ihre wissenschaftlichen Ergebnisse in der Öffentlichkeit oder vor einem Fachpublikum unter Berücksichtigung ethischer und gesellschaftspolitischer Gesichtspunkte vertreten.

      Bei der Weiterentwicklung der Curricula hat sich der Fachbereich Ingenieurwissenschaften auch auf das Leitbild der Jade Hochschule gestützt. Die fünf Grundwerte: innovativ, kompetent, kooperativ, vielfältig und zugewandt prägen das Verständnis von Hochschulangehörigen -somit auch von Studierenden- über die gesellschaftliche Verantwortung dafür, was und wie gemeinsam gelehrt, gelernt, gefördert, entwickelt bzw. umgesetzt wird.

    • ProjektingenieurwesenDer Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden gilt eine besondere Aufmerksamkeit. Die Flexibilität der Bachelorstrukturen im Fachbereich Ingenieurwissenschaften wird für die Umsetzung attraktiver Studienangebote genutzt. Auf der Grundlage solider Kerncurricula bieten die Studiengänge zahlreiche Möglichkeiten für interdisziplinäre Brückenschläge.

      Der Studiengang „Projektingenieurwesen“ zeichnet sich durch einen großen 70-ECTS-Wahlpflichtbereich aus. Studierende können weitestgehend frei ihre Module zum Teil bereits ab dem 2. Fachsemester aus dem breiten Kursangebot wählen und ihre eigenen Schwerpunkte individuell setzen. Dadurch formen sie ein eigenes Profil, um gezielt ihren persönlichen Interessen im Hinblick auf spätere berufliche Tätigkeit nachzugehen. Mit einer persönlichen Betreuung (kleine Kurse mit in der Regel 8-20 Teilnehmern, Unterstützung durch einen Studiengangsbeauftragten) werden die Studierenden auf diesem Weg begleitet und beraten.

      Im Rahmen der fachwissenschaftlichen Ausbildung wird die Persönlichkeitsentwicklung durch eine Kombination eigenständiger, individueller Arbeit mit Gruppenarbeiten unterstützt. Diese Lehr- und Lernform fördert neben der fachlichen Weiterentwicklung auch die individuelle Sozialkompetenz und Verbindlichkeit durch die Erfahrung der wechselseitigen Abhängigkeit innerhalb eines Teams.

      Lehrveranstaltungen wie Projektmanagement oder Vertragsrecht für Ingenieure sind feste Bestandteile des Curriculums. Hier und in anderen (Labor)Veranstaltungen wird sowohl das Arbeiten in Gruppen, das Lösen von Konflikten, das Abwägen von Entscheidungen als auch die Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse und das wissenschaftliche Schreiben vermittelt. Curricular verankert ist auch die Vermittlung von interkulturellen und kommunikativen Kompetenzen (Schlüsselqualifikationen, wie Intercultural Communication and Management oder International Project). Diese können zudem durch Auslandsaufenthalte für Studium und/oder Praktika erworben werden, wofür ein Mobilitätsfenster z.B. im dritten oder fünften Fachsemester vorgesehen ist. Im Bereich der technischen Wahlpflichtmodule können die Studierenden aus dem Angebot der englischsprachigen Lehrveranstaltungen auswählen, wo auch interkulturelle Teamarbeit und Kommunikation gefördert werden. All das sowie die oben erwähnte Gremienbeteiligung und die damit verbundene Entscheidungskompetenz trägt ihren Teil zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung bei.

      Des Weiteren gibt es Bildungsaktivitäten, die extra-curricular im Rahmen des Jade Kulturwerks angeboten werden. Das Engagement über den Vorlesungsplan hinaus gibt den Studierenden und allen Hochschulangehörigen die Gelegenheit, ein breit gefächertes kulturelles Angebot zu gestalten und zu nutzen.

      Unsere Absolvent_innen:

      • sind teamfähig und kooperativ.
      • verfügen über soziale und interkulturelle Kompetenz.
      • können Verantwortung in einem Team übernehmen.
      • reflektieren wissenschaftliches Handeln im ethischen, sozialen und kulturellen Zusammenhang.