Greta Block und Kathrin Klöhn | Entwerfen 4 | Umnutzung und Erweiterungsbau Wallkino Oldenburg

Lageplan
  • Lageplan
    Lageplan
  • Grundrisse KG und EG
    Grundrisse KG und EG
  • Grundrisse 1. OG und 2. OG
    Grundrisse 1. OG und 2. OG
  • Ansichten
    Ansichten
  • Perspektive
    Perspektive
  • Materialcollage
    Materialcollage
  • Modellfoto 1
    Modellfoto 1
  • Modellfoto 2
    Modellfoto 2
LageplanLageplanGrundrisse KG und EGGrundrisse KG und EGGrundrisse 1. OG und 2. OGGrundrisse 1. OG und 2. OGAnsichtenAnsichtenPerspektivePerspektiveMaterialcollageMaterialcollageModellfoto 1Modellfoto 1Modellfoto 2Modellfoto 2
Bitte auf das Bild klicken

Unser Konzept basiert auf dem Grundsatz des Öffnens und Schließens, das wir in Form einer Blackbox umsetzen. Wir unterscheiden klar zwischen alt und neu, indem Neubau und Altbau nur durch einzelne Durchgänge im Zwischenraum verbunden sind.

Im Zentrum befinden sich die zwei unterschiedlichen Konzertsäle. Einen großen Saal, für klassische Musik im Altbau und einen kleineren Saal im Neubau. Der kleinere Saal ist multifunktional einsetzbar und für unterschiedliche Zielgruppen gedacht. Wir nennen diesen Saal die Blackbox. Diese Funktionsentscheidung führen wir in der äußerlichen Gestaltung des Neubaus und der Fassadengestaltung zur Wallstraße hin fort, indem diese wortwörtlich wie eine Blackbox aussehen. Durch elektronisch ein und ausfahrbare Faltläden entsteht eine bewegte Fassade, die je nach Bedarf geöffnet und geschlossen werden kann und den Charakter der Blackbox verstärkt.
Einen Zugang zum Gebäude gibt es neben dem Heiligengeistwall auch von der Wallstraße, indem ein großes Tor geöffnet werden kann. Dahinter befindet sich ein Raum, der sich in das Nachtleben von Oldenburg integriert und zum Beispiel kleineren, noch unbekannten Bands die Möglichkeit bietet, an Events wie dem Stadtfest, zu spielen und ihren Bekanntheitsgrad zu steigern.
Neben den Konzert- und Veranstaltungsräumen befindet sich im Neubau sowohl ein Aufnahmestudio und ein Probenraum für die Künstler. Das Foyer ist mit einer auffälligen Treppenanlage durchzogen und verbindet das Erdgeschoss mit dem Dachgeschoss. Im Obergeschoss bietet diese zudem eine Aufenthaltsfläche mit Sitzstufen, die einen Blick in den Konzertsaal ermöglichen und zum Verweilen einladen. Im Dachgeschoss des Altbaus befindet sich ein Restaurant mit Bar, welches über einen Durchgang mit der Dachterasse des Neubaus verbunden ist, sodass dort eine Rooftop Bar entsteht. Bei Bedarf können auch dort, wie auch an allen anderen Öffnungen des Wallstudios, die Faltläden geöffnet und geschlossen werden, um Sonnen- und Witterungsschutz zu bieten.