Familien in der Hochschule - herzlich Willkommen!

Unser Familienbegriff

An der Jade Hochschule wird Familie als ein soziales Netzwerk verstanden, in dem Menschen mit enger persönlicher Bindung – auch generationenübergreifend – Verantwortung füreinander übernehmen. Dazu gehören selbstverständlich auch Alleinerziehende, Pflegende, nichteheliche und queere Lebensgemeinschaften sowie Patchwork- und Pflegefamilien.

 

Unser Angebot richtet sich an Studierende wie Beschäftigte, an Eltern und an Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen gleichermaßen. Sie alle unterstützen wir mit Informationen, Beratung und Maßnahmen, die die Vereinbarkeit von Beruf bzw. Studium und Sorgeaufgaben verbessern.

Aktuelles

Änderungen beim Elterngeld

Zum 1. September 2021 trat das Zweite Gesetz zur Änderung des Bundeselterngeld und Elternzeitgesetzes in Kraft. Daraus ergeben sich folgende Änderungen:
- Mehr Teilzeitmöglichkeiten und flexiblerer Partnerschaftsbonus: Die zulässige Teilzeit Arbeitszeit steigt von 30 auf 32 Wochenstunden. Der Partnerschaftsbonus für die parallele Teilzeit beider Eltern kann künftig mit 24 bis 32 Wochenstunden und flexibel zwischen 2 und 4 Monaten bezogen werden
- Eltern von Frühgeborenen erhalten zusätzliche Elterngeldmonate
- Verwaltungsvereinfachungen: Der Bezug von Einkommensersatzleistungen, wie bspw. Kurzarbeitergeld oder Krankengeld, reduziert zukünftig nicht mehr die Höhe des Elterngeldes. Eltern mit geringen selbständigen Nebeneinkünften wird künftig ermöglicht, dass ihre Einnahmen im Elterngeld besser berücksichtigt werden
- Anpassung der Einkommensgrenzen: Zukünftig sollen nur noch Eltern, die gemeinsam höchstens 300 000 Euro im Jahr verdienen, Elterngeld erhalten. Bisher lag die Grenze für Paare bei 500 000 Euro. Für Alleinerziehende liegt die Grenze weiterhin bei 250 000 Euro

Weitere Details sowie Beispiele für Konstellationen und Berechnungen finden Sie auf dem Familienportal des BMFSFJ.

Informationen zur aktuellen Coronavirus-Situation für Eltern

Kinderkrankengeld

Im Jahr 2021 stehen jedem Elternteil 30 statt wie bisher 20 Kinderkrankentage pro Kind zur Verfügung (60 statt 40 Tage für Alleinerziehende). Insgesamt besteht für Versicherte für nicht mehr als 90 Arbeitstage, für alleinerziehende Versicherte für nicht mehr als 130 Arbeitstage ein Anspruch.

Neu ist zudem, dass ein Anspruch auch dann besteht, wenn Einrichtungen zur Betreuung von Kindern, Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung von der zuständigen Behörde zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten auf Grund des Infektionsschutzgesetzes vorübergehend geschlossen werden, oder deren Betreten, auch auf Grund einer Absonderung, untersagt wird, oder wenn von der zuständigen Behörde aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert werden oder die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wird oder der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wird, oder das Kind auf Grund einer behördlichen Empfehlung die Einrichtung nicht besucht. Hier finden Sie weitere Informationen des BMFSFJ

Es sind auch Eltern anspruchsberechtigt, die im Homeoffice arbeiten (könnten).

Voraussetzungen sind, dass:

  • sowohl der betroffene Elternteil als auch das Kind gesetzlich krankenversichert sind,
  • das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder aufgrund einer Behinderung auf Hilfe angewiesen ist,
  • keine andere im Haushalt lebende Person das Kind beaufsichtigen kann.

Die Höhe des Kinderkrankengeldes beträgt in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Bei Krankheit des Kindes muss der Krankenkasse ein ärztliches Attest vorgelegt werden, bei Arbeitsausfall aufgrund von Kinderbetreuung wird eine Bescheinigung der Schule oder Einrichtung der Kinderbetreuung benötigt.
Weitere Informationen finden Sie hier.

 



Hilfreiche Informationen für Familien zu aktuellen Situation finden Sie auf dem Familienportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dort finden Sie beispielsweise eine Anleitung zum Corona-Selbsttest bei Kindern.

Auch das Land Niedersachen hat auf seiner Homepage Antworten zu häufig gestellten Alltagsfragen zusammengestellt und dieses um eine eigene Homepage zu Fragen und Antworten besonders zur Notbetreuung und Kindertageseinrichtungen ergänzt. Das Bundesgesundheitsministerium erläutert in diesen FAQs die Voraussetzungen, unter denen Eltern eine Entschädigungszahlung laut dem §56 IfSG erhalten können, falls sie wegen fehlender zumutbarer Kinderbetreuung einen Verdienstausfall erleiden.

Die Stadt Oldenburg stellt auf ihrer Homepage ebenfalls Informationen für eine Notbetreuung sowie zu den aktuellen Regelungen für Schulen, Kindergärten und Kitas zur Verfügung. Ebenso informiert das Studentenwerk Oldenburg auf seiner Website über die Möglichkeiten zur Notbetreuung.

 

Befinden Sie oder Ihre Kinder sich in einer Notsituation?

Nummer gegen Kummer: 116 111

Elterntelefon: 0800 1110550

Nützliche Lernportale für Kinder und Jugendliche

Das Deutsche Jugendinstitut stellt auf seiner Homepage eine Datenbank zur Verfügung, in der Eltern nach Apps für Kinder suchen können.

Kennen Sie schon...

Digitales Angebot der Stiftung Lesen

(Vor-)Lesen, Spielen und Lernen in Zeiten von Corona: Was können Eltern tun, wenn Kindern zur Zeit die Decke auf den Kopf fällt? Die Stiftung Lesen hat mit der Seite „(Vor-)Lesen, Spielen und Lernen in Zeiten von Corona“ einen Service für Eltern und Kinder eingerichtet.

Informationen für Beschäftigte und Studierende mit pflegebedürftigen Angehörigen

Die Verbraucherzentrale hat Hinweise zusammengestellt, falls Sie in der derzeitigen Situation Angehörige pflegen. Ebenso gibt auf der Homepage des Malteser Hilfsdienst e.V. Tipps für Angehörige. Verhaltenstipps für Ältere und Gefährdete finden Sie auf den Seiten vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Antworten auf häufige Fragen zum Corona-Virus im Zusammenhang mit Demenz gibt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz.