Talea Luitjens, Orhidea Mitkovska und Rebecca Schulte | Projekt II | Lebendiger Gartenbau

Außenraumperspektive
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  • Grundriss EG
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  • Längsansichten
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  • Schnittperspektive mit Piktogrammen
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  • Fassadenschnitt und Fassadenansichten
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  • Außenraumperspektive Pergola
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  • Querschnitt mit Gebäudetechnik
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  • Geländeschnitt mit Gebäudetechnik
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Der Entwurfsansatz ergab sich aus einer Analyse der notwendigen Abläufe in einer Gartenanlage und den Anforderungen der unterschiedlichen Pflanzenarten an ihren Standort und ihre Versorgung. Um Wege kurz zu halten und eine Befahrbarkeit des Gebietes zu gewährleisten, wurde das Grundstück mit einer Struktur aus orthogonalen Wegen überzogen. Übrig blieb die Problematik, dass das Gebiet ganzjährig von starken Winden überzogen wird, die üblicherweise aus drei verschiedenen Himmelsrichtungen kommen. Um die Pflanzen vor den Winden zu schützen, die besonders für die Gemüsepflanzen und die Obstbäume schädlich sein können, wurde das Gebiet mit einer zweiten, organischen Struktur überzogen. Entlang dieser Struktur wurden Beerensträucher und andere für die Tierwelt wertvolle Büsche gepflanzt, die den Pflanzen auf einer Länge vom Zehnfachen der Strauchhöhe einen Windschutz bieten.

Das Gebäudeensemble wird aus dem Norden des Grundstückes heraus erschlossen, um eine Erweiterbarkeit der Gartenanlage zu drei Seiten zu ermöglichen. Dabei ist es problemlos möglich, alle unterschiedlichen Bereiche des Gartens entsprechend ihrer Struktur fortlaufend nach Süden, Westen oder Osten auszudehnen, ohne sie spalten zu müssen.

Das gemeinschaftliche Konzept der Gartenanlage sieht die gemeinsame Bewirtschaftung der Anlage vor, deren Erträge gemeinschaftlich in der Küche weiterverarbeitet werden oder in den Obst- und Gemüselagern eingelagert werden können. Dennoch stehen den einzelnen Mitgliedern auch private Rückzugsbereiche auf dem Gelände zu, die eher den Charakter eines Dorfes besitzen als den von parzellierten Strebergärten. Diese privaten Freibereiche befinden sich in kreisrunder Form immer wieder zwischen den Obstbäumen und den dichteren Strukturen des Waldgartens. Diese Bereiche geben den Nutzern ihre Privatsphäre in einem gemeinschaftlichen Projekt, in dem sie sich individuell entfalten können und deren Gestaltung keine Grenzen gesetzt sind.